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Berlin Alexanderplatz
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Berlin Hbf
Geschichte:

Der Bhf. entstand auf dem zugeschütteten Königsgraben am km 0,99 der Stadtbahn und hieß Königsgraben.
  Die Bahnsteighalle ist von 19 sichelförmigen Bogenbindern überspannt. Es war der erste Berliner Bahnhof mit elektrischen Licht.
Ab 1913 führte die U-Bahn-Linie A zum Bahnhof, welcher im Schnittpunkt eines lebhaften Umsteige- und Rinkaufsplatzes geworden ist.
1926 erhielt der Bhf. eine neue Bahnhofshalle.
Am 23.11.1943 wurde der Bhf. durch Bomben zerstört. Ab 1945 hatte der Bahnhof seine Funktion im Fernverkehr verloren. Die provisorische Wiederherstellung dauerte bis 1951 an. Im Bhf. wurden immer mehr Läden eingebaut.
Ab 13.08.1961 wuchs die Bedeutung des S-Bahnverkehrs des Bahnhofs und bestimmte S-Bahn-Zuggruppen endeten und begannen am Bhf. Berlin Alexanderplatz
1962 begann der Umbau des Bahnhofs. Die Bahnsteighalle wurde gekürzt wieder aufgebaut.
1964 begann die Rekonstruktion des gesamten Erdgeschosses, welches sich bahnseitig auf den S-Bahnverkehr zurichtete. Im Bahnhofsbereich wurden Kaffees und Boutiquen eröffnet.
1992 wurde das Gleis zur früheren Zentralmarkthalle von 1893 aufgegeben.
1995-1998 wurde die Sanierung der Stadtbahn durchgeführt und die S-Bahn wechselte komplett zum Bahnsteig A. Während der Sanierung wurde wiederum der gesamte Bhf. modernisiert. Die Zugänge zur U-Bahn wurden kundenfreundlicher gestaltet.

 

Berlin Anhalter Bahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin Friedrichstrasse - Anhalter Bahnhof - Berlin Südkreuz
Geschichte:

Der Bahnhof entstand am 01.07.1841 mit der Eröffnung der Strecke von Berlin nach Jüterbog (damals noch Jüterbogk).
Ab Herbst 1872 wurde der Bahnhof erweitert, 1876 gingen der Güterschuppen in Betrieb und ab 1879 wurde die Wagenwerkstatt nach Tempelhof verlegt und der Lokomotivschuppen und dessen Werkstatt vollendet. Das grossartige Empfangsgebäude als Kopfbahnhof am Askanichen Platz wurde am 15.06.1880 eröffnet. 
Die Halle bestand aus 2 Mittel- und 2 Seitenbahnsteigen, welche mit dem Kopfbahnsteig verbunden waren.
Südlich des Personenbahnhofs schloss sich der Betriebsbhf. an mit einer Reisezugwagenabstellgruppe, den beiden Ringlokschuppen für 28 Lokomotiven und der 23-m-Drehscheibe (1926 errichtet) und des Güterbahnhofs.
Den grössten Glanz erlebte der Bahnhof zwischen den beiden Weltkriegen.
Am 09.10.1939 bekam der Bhf. Anschluss an die Berliner S-Bahn durch die Eröffnung der Nord-Süd-Bahn mit zwei Mittelbahnsteigen unter dem Fernbahnhof hindurch.
Am Ende des 2. Weltkrieg wurde der Bahnhof zerstört. Nach 1945 fand noch ein spärlicher Bahnverkehr statt. Die Deutsche Reichsbahn verlegte den Verkehr systematisch zum Schlesischen Bhf.
Ab 18.05.1952 fuhr kein Fernzug mehr ab diesen Bahnhof.
Von 1959-1963 wurden die Ruinen des Bahnhofs abgerissen. erhalten geblieben ist das Fragment des Portikus. Die restlichen Anlagen des Güterbahnhofs mit Ringlokschuppen, Stellwerk gingen an das Museum für Verkehr und Technik. Dieses restaurierte 1987/88 die beiden Lokschuppen.

             

Berlin Eberswalder Strasse
Land: Berlin
Strecke: Bernau - Berlin Friedrichstrasse
Geschichte:

Der Bahnhof, damals noch Nordbahnhof, wurde am 01.10.1877 eröffnet und für den Güterverkehr hergerichtet mit Güterschuppen, Ladestrassen und kleinen Lokschuppen.
Danach wurde der Nordbahnhof zur Entlastung des Stettiner Bahnhofs provisorisch für den Personenverkehr hergerichtet. An der Bernauer Str. wurde ein einfaches Empfangsgebäude erstellt und am 16.06.1892 eröffnet. Ab 01.02.1898 wurde der Nordbahnhof wieder ausschliesslich für den Güterverkehr genutzt. Der Personenverkehr wurde zum Stettiner Bhf. geleitet.
1907-1912 wurde der Bahnhof etwas umgebaut und nach Norden verlängert.
Seid 1950 war der Nordbhf. für den östlichen Güterverkehr gesperrt und auch nicht mehr vom Rangierbhf. Pankow aus bedient, sondern vom Güterbahnhof Moabit.
Am 01.12.1950 wurde der Bahnhof in "Berlin Eberswalder Strasse" umbenannt. Ab den Mauerbau am 13.08.1961 geriet der Bahnhof endgültig in einer Randlage.
Ab 01.11.1980 wurde der Güterbhf. in eine Ladestelle herabgstuft und ab 11.07.1985 wurde er ganz gestrichen.
1988 wurden auf der Westseite des Bahnhofs die Gleise entfernt und Wohnhäuser darauf errichtet.


         

Berlin Frankfurter Allee
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Berlin Gesundbrunnen
Geschichte:

Der Bahnhof an der jetztigen Ringbahn ging am 15.07.1871 als Friedrichsberg in Betrieb.
1897 wurde er umbenannt in Berlin Frankfurter Allee.
Das Empfangsgebäude entstand um 1900. Um die Jahrhundertwende boomte der Güterverkehr.
1909/10 wurde die Anlage umgebaut und ein Mittelbahnsteig errichtet. Im Jahr darauf wurde der Bahnhof viergleisig ausgebaut, um den Güter- und Personenverkehr zu trennen.
Ab 1929 fährt hier auch die S-Bahn auf dem Vollring.
Am 29.06.1968 wurde hier der erste Containerbahnhof der DR eröffnet.
Ab 1990 nutzte man den Containerbhf. auch zum Abstellen von Reisezügen. Zuletzt nutzte auch die Deutsche Post den Containerbhf. als grösster Auftraggeber, jedoch wurde er zum 31.12.1999 geschlossen.
 
               

Berlin Friedrichstrasse
Land: Berlin
Strecke: Berlin Westkreuz - Berlin Ostkreuz, Berlin Gesundbrunnen - Berlin Südkreuz
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 07.02.1882 eröffnet als Fern- und Stadtbahnverkehrsbahnhof. 1891 begann der Bau der Bahnhofshalle. Das besondere am Bahnhof war sein Lage in einem weiten Bogen.
Ein Unfall ereignete sich am 02.05.1903, als ein Zug auf einen haltenden auffuhr.
1913 bis 1925 wurde der Bahnhof umgebaut und es wurd ein dritter Bahnsteig errichtet. 1924 wurden 2 Stellwerke gebaut.
1933 begann die Untertunnelung des Bahnhofs für die Nord-Süd-S-Bahnstrecke, welche 1936 eröffnet wurde. Dazu war auch der Zugang zur U-bahn zugänglich und der Bahnhof entwickelte sich zu einem wichtigen innerstädtischen Knotenpunkt.
Am 21.04.1945 musste der Verkehr im Nord-Süd-Tunnel eingestellt werden, da es zu einer Flutung aus unbekannten Gründen gekommen ist.
Am 19.10.1945 konnte der S-Bahnverkehr oben wieder aufgenommen werden und in der Tunnelstrecke am 15.11.1947.
Ab 1955 wurde der Fernverkehr eingeschränkt und am 13.08.1961 wurden auf dem Bahnhof zwei Kehranlagen eingebaut und der Bahnhof Grenzkontrollpunkt.
  Der Bahnsteig B wurde S-Bahnsteig für die S-Bahnzüge Richtung Westen, vom Bahnsteig C fuhren die Bahnen Richtung Osten ab. Bahnsteig A war für die Interzonen- und Transitzüge vorgesehen. Der unterirdische S-Bahnsteig war nur noch zum Umsteigen in die U-Bahn vorhanden.
1962 wurde vor dem Bahnhof eine Ausreisehalle (Tränenpalast) für die Grenzkontrolle errichtet.
Vom 09.11.1989 bis zum 02.07.1990 (Wegfall der Grenzkontrollen) war nach Grenzöffnung ein Chaos von Besucherströmen im Bahnhof.
Ende 1995 wurde der Bahnhof umgebaut. Ab Dezember 1998 war er fertig und auch Fernzüge hielten wieder im Bahnhof Friedrichstrasse.


         

Berlin Görlitzer Bahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin - Papestrasse (Südkreuz), Berlin - Grünau
Geschichte:

Am 13.09.1866 wurde der Kopfbahnhof mit der Strecke Richtung Cottbus eröffnet. Ab 17.07.1871 bestand auch eine Verbindung zum Güterbhf. Neukölln-Treptow. Besonderes Merkmal des Empfangsgebäudes sind die vierkantigen Ecktürme. In der Bahnhofshalle lagen 5 Gleise, welche im Hallenkopf mit zwei Drehscheiben zusammengeführt wurden.
Nördlich des Empfangsgebäudes befand sich ein 23-ständiger Ringlokschuppen. Der Görlitzer Bahnhof erlang nie die Verkehrsdichte, wie ein anderer Personenfernbahnhof in Berlin. Der Zugbildungsbahnhof für den Görlitzer Bahnhof lag in BerlinSchöneweide.                                      
            Ab 1873 wurde die Strecke Richtung Cottbus 2gleisig ausgebaut.
1874/75 wurde der Bahnhof erweitert: Postbgebäude, Gleisanlagen, das Empfangsgebäude und der Güterschuppen.
1880 wurde ein Getreideschuppen errichtet und 1901.1903 wurden die Bahnsteige verlängert.
Im 2. Weltkrieg brannte das Bahnhofsgebäude aus. Bis zum 19.05.1951 fuhren noch einige Personenzüge, danach wurde der Bahnbetrieb still gelegt und das Bahnbetriebswerk verschwand.
Am 12.07.1962 wurde die Sprengung des Bahnhofs beschlossen und ein Park und ein Hallenbad dort errichtet.
Nach der Grenzschliessung am 13.08.1961 wurden die Gleise Richtung Berlin-Schöneweide abgerissen.
An den einstigen Kopfbahnhof erinnert noch eine U-Bahnstation gleichen Namens.

 

Berlin Grunewald
Land: Berlin
Strecke: Potsdam - Westkreuz
Geschichte:

Am 20.03.1884 entstand der Bahnhof aus dem ehemaligen Bahnhof Halensee. Er diente nur als Rangier- und Abstellbahnhof der Wetzlarer Bahn. Die Lokomotiven wurden in 2 Ringlokschuppen mit je 16 Ständen untergebracht. An der Nordwestseite befand sich seit 1880 eine Hauptwerkstatt.   Nach dem 1. Weltkrieg entstand daraus das RAW Grunewald.
1891 wurde der Bahnhof Grunewald durch den erhöhten Ausflugsverkehr für den Personenverkehr völlig umgebaut. Das Empfangsgebäude entstand im Landhausstil.
1908 entstand ein Abstellbahnhof für Züge aus Berlin-Charlottenburg mit der Bezeichnung "Abstellbhf. Hundekehle". Der Rundschuppen wurde als Rechteckschuppen umgebaut. 1928 entstand daraus das S-Bahn-Bw Hundekehle.
Der Rangierbahnhof wurde in Richtung Wannsee ausgebaut und am 17.09.1923 übergeben.
Am 11.06.1928 wurde der elektrische Vorortverkehr durch Grunewald aufgenommen. Seid 16.04.1937 erhielt die S-bahn ein eigenes Gleispaar.
Ab 01.10.1938 erhielt der Bahnhof den Namen Berlin Grunewald.
Im 2. Weltkrieg wurden die Wagenschuppen des Abstellbhf. zerstört.
Nach 1950 verblieb Grunewald als Sammel- und Verteilungsgüterbahnhof für den Westteil von Berlin bestehen.
Der Abstellbahnhof verlor ab 1952 seine Bedeutung und verfiel. nach dem Bau der Berliner Mauer am 13.08.1961 verlor der S-Bahn-Abstellbahnhof Hundekehle seine Bedeutung. Im Mai 1975 brannte ein grosser Teil davon nieder. Der restliche Teil wurde bis 1990 für Unterhaltungsstelle für Bahnanlagen genutzt.
Vom 09.01.-01.05.1984 ruhte der S-Bahnverkehr im Bahnhof Grunewald. danach wurde der bahnhof denkmalgerecht saniert.
Mit der Wiedervereinigung 1990 wurde der Abstellbahnhof reaktiviert und seid 18.05.1993 vom elektronischen Stellwerk Westkreuz bedient. Ab 04.07.1993 werden die in Berlin endenden oder beginnenden ICE-Züge in Grunewald im Rechtecklokschuppen behandelt. Ab Herbst 1993 mit Beginn der Stadtbahnsanierung wurden sämtliche Fernzüge Richtung Westen in Grunewald bis 24.05.1998 betreut.

     

Berlin Hamburger Bahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin - Boizenburg
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 15.10.1846 mit der Strecke nach Boizenburg eröffnet. Er war zu der Zeit der grösste und weiträumigste von Berlin. Der Kopfbahnhof entstand westlich der Charite an der Invalidenstrasse mit seinen markanten Türmen. Vier Hallengleise führten zur Drehscheibe, die 1874 durch eine Schiebebühne ersetzt wurde. Der Güterverkehr spielte sich westlich des Bahnhofs an der Heidestrasse mit einem Güterschuppen und Rampen ab. Nördlich davon befand sich der Lokomotiv-und Wagenschuppen und weitere Lagerplätze.
1876-79 wurde der Güterbahnhof erweitert, 1883 der Bahnhofsvorplatz umgestaltet.
Nach der Verstaatlichung am 15.10.1884 an die KPEV wurde der Personenverkehr an den Lehrter Bahnhof verlegt und die Güterzüge endeten auf dem Hamburger Güterbhf. Darauf wurden Bahnsteighalle, Bahnsteige und Gleise abgerissen. Der Bahnhof wurde bis 1906 umgebaut und am 14.12.1906 das Verkehrs- und Baumuseum des Eisenbahn-, Wasserbau- und Hochbauwesens eröffnet.
Nach 1945 blieb das Museum geschlossen. 1984 wurde das Gebäude renoviert, um es für Sonderausstellungen zu nutzen. Ab 1996 wurde es ein Museum der Gegenwart.

             

Berlin Hamburger u Lehrter Gbf
Land: Berlin
Strecke: Berlin-Boizenburg
Geschichte:

Der Bahnhof war ursprünglich Bestandteil des Hamburger Bahnhofs, der sich von der Heidestrasse bis hin zum Lehrter Bahnhof erstreckte und aus 2 Güterschuppen und 11 Ladestrassen bestand.
Am 01.05.1893 wurden die Anlagen nach Schliessung des Hamburger Bahnhofs mit dem Lehrter Bahnhof vereinigt.
1972 entstand hier der Containerbahnhof für Westberlin mit 2 Containerkränen von Takraf Leipzig. Ab 1986 wurde der Bahnhof vergrössert.
Das Gelände des Bahnhofs wurde in den neuen Berliner Hauptbahnhof einbezogen.
Am 31.12.2003 wurde der Containerumschlag beendet und nach Großbeeren, südlich von Berlin verlegt.

           

Berlin Hauptbahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin Westkreuz - Berlin Ostkreuz, Berlin Gesundbrunnen - Berlin Südkreuz
Geschichte:

Am 26.05.2005 wurde der neue Berliner Hauptbahnhof eröffnet als ein Kreuzungsbahnhof, dessen Bau am 13.10.1995 begann. Der Lehrter Stadtbahnhof wurde abgerissen und am 04.07.2002 ging der neue S-Bahnsteig in Betrieb. Am 31.01.2006 wurde die Nord-Süd-Verbindung eröffnet.
Der Fernbahnhof besteht aus zwei Quergebäuden, aus dem das 24 Meter hohe Atrium ragt. In ihm befinden sich 5 Ebenen. Die ellipsenförmige Bahnsteighalle überspannt alle 6 Gleise.



       

Berlin Karlshorst
Land: Berlin
Strecke: Berlin Hauptbahnhof - Frankfurt/Oder
Geschichte:

Die Bahnstation mit 4 Bahnsteigen wurde durch die KED Berlin am 09.05.1894 eröffnet. Sie wurde für Sonderzüge zum Pferderennen errichtet. Ein richtiger Haltepunkt für die Berliner Vorortzüge wurde an der Strecke am 01.05.1895 in Betrieb genommen und ein Empfangsgebäude errichtet.
1903/04 wurde am östlichen Bahnhofsende eine Kehranlage in Betrieb genommen. Der Rennbahnhof jenseits der Treskowallee verlor an bedeutung und wurde ab 1928 überhaupt nicht mehr benutzt. Ab 11.06.1928 fahren die Vorortzüge nach Erkner elektrisch.
Mitte September 1945 lag der Bahnhof an 2 zweigleisigen Strecken. Die S-Bahngleise bis Erkner wurden auf Befehl der SMAD abgebaut.
Bis 1948 wurde ein S-Bahngleis wieder verlegt und 1951 das zweite Gleis. Der einstige Rennbahnhof wurde zum Abstellen von Güterwagen genutzt.
Ab 12.09.1961 wurde Karlshorst zum End-und Wendepunkt der Personenzüge nach Potsdam.
Der alte Rennbahnhof wurde umgebaut und ab 1997 als Kaufhalle genutzt.
Es gab ein mechanisches Stellwerk Kh und Ok, beide gingen Ende 1999 ausser Betrieb.


      

Berlin Lehrter Bahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin Lehrter Bahnhof - Spandau
Geschichte:

Der Bahnhof befand sich in westlicher Nachbarschaft vom Hamburger Bahnhof und diente dem Personenverkehr Richtung Westen. Der dazugehörige Güterbahnhof wurde zwischen Alt-Moabit und den Spreewiesen angelegt und wurde am 01.05.1893 zum Hamburger und Lehrter Güterbahnhof vereint.
Das 1869-71 gebaute 188 m lange Empfangsgebäude überspannte mit seiner Halle 5 Gleise. Er wurde am 27.11.1871 eröffnet
Der Betriebsbahnhof befand sich mit seinem 20ständigen Lokschuppen und den Wagenschuppen neben der Lehrter Strasse.
1882 wurde die Stadt- und Ringbahn fertig gestellt und über Treppen wurde sie mit dem Fernbahnhof verbunden.
Ab 15.05.1933 war dieser Bahnhof der Abgangsbahnhof des legendären "Fliegenden Hanburgers". Weiterhin begann ab hier der 20-Minuten-Takt des dampflokbespannten Vorortverkehrs.
Bei Luftangriffen wurde er 1945 schwer zerstört und die ersten Züge fuhren erst ab 15.06.1945 wieder. Ab 29.08.1951 wurde der Reiseverkehr ganz eingestellt und die Personenzuggleise bis Jungfernheide abgebaut.
1957-59 wurde die Ruine des Empfangsgebäudes und der Bahnhofshalle abgerissen. Am 01.11.1980 wurde auch der Lehrter Güterbahnhof still gelegt.
1992 wurde das Gelände geräumt und Wohnungen hier gebaut.
Bis zum Jahr 2003 wurde hier einer der bedeutungsvollsten Kreuzungsbahnhöfe Europas errichtet mit 5 Ebenen errichtet.


Berlin Lehrter Stadtbahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin Westkreuz - Berlin Ostkreuz
Geschichte:

Der Bahnhof, eigentlich Haltepunkt, wird oft mit dem Lehrter Bahnhof verwechselt. Die Betriebsstelle wurde am 07.02.1882 mit der neuen Stadtbahn eröffnet. Der haltepunkt befand sich rechtwinklich über die Fernbahngleise. Die 129 Meter lange Bahnsteighalle wurde etwas später gebaut. Der Bahnhof mußte öffters in seiner Konstruktion stabilisiert werden, um die darunter liegenden Bahnanlagen zu verbreitern. Ab 1928 fuhren die Vorortzüge elektrisch.
Zu einer kriegsbedingten Unterbrechung des Zugverkehrs kam es von April bis Oktober 1945. Die grössten Kriegsschäden wurden bis 1957 beseitigt. Der Kopfbahnhof des Fernbahnhofs wurde am 30.08.1951 geschlossen und bis 1957 abgerissen.
In Vorbereitung der 750-Jahr-Feier von Berlin 1984 wurde der Bahnhof saniert und in seinen ursprünglichen Aussehen hergestellt.
Am 25.07.2002 begann durch den Neubau des Berliner Hauptbahnhofs der Abriss des Lehrter Stadtbahnhofs.
Der Neubau wurde am 28.05.2006 eröffnet.
 

Berlin Lichtenberg
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Kostrzyn (Polen)
Geschichte:

Der Bahnhof basiert auf der Grundlage des Rangierbahnhofs für den Güterverkehr in Lichtenberg-Friedrichsfelde, der am 01.09.1879 eröffnet wurde. 1896 war der Bahnhof für den Personenverkehr eröffnet worden.
Am 01.04.1894 wurde das Bahnbetriebswerk zwischen Lichtenberg und Rummelsburg eröffnet.
1898/99 wurde speziell für den Stadt- und Vorortverkehr das Bahnbetriebswerk Friedrichsfelde errichtet zur Entlastung des bestehenden Betriebswerkes.
Am 01.05.1898 wurde die Nebenbahn nach Werneuchen eröffnet.
1909 wurde ein weiterer Bahnsteig errichtet. Daneben befand sich eine Wagenausbesserungsstelle ab 1910 und nach 1950 befand sich hier die Abstellgleise des ehemaligen DDR-Regierungszuges bis in die 90er Jahre.
Ab 1926 wurde die S-Bahn-Strecke nach Mahlsdorf elektrifiziert. Der alte Rundlokschuppen wurde abgerissen und eine Triebwagenhalle errichtet. Der Wasserturm blieb bis 1981 bestehen.
Im Dezember 1930 wurde die U-Bahnlinie E vom Alexanderplatz bis Friedrichsfelde fertig gestellt.
1938 wurde der Bahnhof aus Lichtenberg-Friedrichsfelde in Berlin-Lichtenberg umbenannt. Im 2. Weltkrieg kam in Berlin-Lichtenberg die Munition per Bahn für Berlin an.
Nach 1945 wurde von Frankfurt/Oder aus bis Berlin-Lichtenberg die russische Breitspur gelegt, welche ab 25.11.1945 wieder entfernt wurden. Von einem S-Bahn-Gleis bestand eine Verbindung zur U-Bahn-Betriebswerkstätte Friedrichsfelde. Ab 1946 war Lichtenberg ein wichtiger Nahverkehrsknotenpunkt. Der Rangierbahnhof wurde in einem Reisezugbahnhof umfunktioniert.
Im Herbst 1952 entstand ein 3. Bahnsteig für den Reisezugverkehr und 1953 wurden in den Bahnanlagen Versorgungseinrichtungen für die Reisenden eingebaut.
1967-70 wurde der Ablaufberg abgetragen.
1973 wurde das alte Empfangsgebäude abgerissen, der Rangierbahnhof umgebaut und bis 20.12.1980 das neue Empfangsgebäude fertig gestellt worden.
Zum 10.11.1979 wurde das elektromechanische Stellwerk fertiggestellt.
Am 30.09.1984 erreichte der erste elektrische Zug den Bahnhof.
Ab 1991 wurde das Empfangsgebäude erneut umgebaut.
Wegen seiner günstigen Lage im Bahnnetz von Berlin werden hier Reisezugwagen abgestellt und instand gehalten., sowie die Hotelzüge nach Zürich gewartet.

Berlin Nordost
Land: Berlin
Strecke: Berlin Lichtenberg - Aussenring (Industrieübergabebhf. Nordost)
Geschichte:

Der Baubeginn für den Industrieübergabebahnhof am nordöstlichen Berliner Aussenring erfolgte am 29.09.1975 zwischen Biesdorfer Kreuz und Karower Kreuz. Im Juli 1977 ging er in Betrieb. Die Zuführung der Güterzüge erfolgte über den Bahnhof Berlin Springpfuhl.
Vom Güterbahnhof Nordost wurde das Baustoffversorgungskombinat und einige Großhändler bedient. Bis 1980 erhöhte sich der Güterumschlag. Es wurden am 06.07.1984 zwei neue Stellwerke in Betrieb genommen. Am Ostende wurde eine Lokomotivstation für 8 Rangierlokomotiven errichtet.
1996 wurde aus dem Industrieumschlagbahnhof ein Knotenbahnhof. Durch die Schliessung von diversen Güterumschlagbahnhöfen im Berliner Bereich, erhöhte sich das Güteraufkommen gewaltig hier.

Berlin Olympiastadion
Land: Berlin
Strecke: Berlin Westkreuz - Berlin Spandau
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 23.05.1909 als Bahnhof Rennbahn mit 2 Außen- und 3 Mittelbahnsteigen in Betrieb genommen zur An- und Abreise der Besucher der Pferderennen. Die S-Bahn fuhr hier ab 23.08.1928 und der Bahnhof in Rennbahn Grunewald umbenannt.
Ab Sommer 1933 wurde der Bahnhof für das zukünftige Olympiastadion umgebaut und erhielt dafür einen Osteingang. 1934/35 wurde die eiserne Bahnsteigüberführung errichtet. 1935 wurden die Sicherungsanlagen neu gebaut.
Der Bahnhof wurde in Reichssportfeld umbenannt. Er besaß jetzt 5 Bahnsteige und konnte somit 1936 im August täglich 2 Millionen Zuschauer abfertigen. Danach wurde es ruhig um diesen Bahnhof.
Am 29.05.1960 erhielt der Bahnhof den Namen "Olympiastadion"
Ab 17.09.1980 blieb der Bahnhof unbenutzt, da der S-Bahnverkehr Charlottenburg - Spandau eingestellt wurde.
1998 wurde die S-Bahn-Strecke nach Spandau wieder hergestellt und somit auch der Bahnhof Olympiastaduion modernisiert, wo am 28.12.1998 der erste Zug fuhr.
 

Berlin Ostbahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin Westkreuz - Berlin Ostkreuz
Geschichte:

1842 wurde der Bahnhof als Frankfurter Bahnhof (Kopfbahnhof) der berlin-Frankfurter Eisenbahn eröffnet.
In den Jahren 1867-69 wurde er umgebaut und als Durchgangsbahnhof neu gebaut. Dabei wurde der Güterbahnhof vom Personenbahnhof getrennt.
1881 wurde er in Schlesischer Bahnhof umbenannt.
Zwischen den Weltkriegen wurde er 1925-37 erweitert.
1928 erfolgte die Elektrifizierung der Berliner S-Bahn
1943 wurde das Empfangsgebäude mit Bahnsteighallen zerstört und die Aufräumungsarbeiten konnten erst 1947 abgeschlossen werden.
1950 erfolgte die Wiedereröffnung des wiederaufgebauten Bahnhofs und Umbenennung in Berlin Ostbahnhof.
1985 wurde das Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude abgerissen und gesprengt und am 15.12.1987 als Berlin Hauptbahnhof mit einer Elektrifizierung der Fernbahn eröffnet.
Nach 1990 wurde an der Erneuerung des Ostbahnhofs weiter gebaut, die Fernbahnsteige wurden verlängert und ein IC-Hotel im Bahnhof neben dem Bahnhofsvorplatz errichtet.

Personenbahnhof
Güterbahnhof

Berlin Ostkreuz
Land: Berlin
Strecke: Westkreuz - Ostkreuz - Erkner, Gesundbrunnen - Ostkreuz - Schönefeld/Königs Wusterhausen
Geschichte:

Es ist Deutschlands größtes Nahverkehrskreuz.
Der Bahnhof wurde 1881 als Stralau/Rummelsburg eröffnet mit einem dreieckigen Bahnsteig eröffnet. 1895/96 wurden die Bahnsteige mit Brücken und Tunnels verbunden. 1903 wurde der Bahnsteig für die Ringbahn gebaut.
1912 wurde der zum Wahrzeichen von Ostkreuz enstandene Wasserturm gebaut und im selben Jahr das Stellwerk Oks.
Die Bahnhofseingänge in der Hauptstr. und am Markgrafendamm erhielten kleine Empfangsgebäude. Die markante Fussgängerbrücke "Rennbahn" entstand nach Aufnahme des elektrischen S-Bahn-Verkehrs 1926.
1933 wurde das Stellwerk Okr in Betrieb genommen und der Bahnhof in Ostkreuz umbenannt.
Bis 1951 wurde der Grossteil der Kriegsschäden behoben.
1966 und 1970 wurden die Aussenbahnsteige des Süd- und Nordrings wegen Baufälligkeit geschlossen.
1996 begann die Projektierung des Neubaus des Bahnhofs Ostkreuz, welcher nun endlich 1999 begann.


Berlin Pankow
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Bernau
Geschichte:

Der Bahnhof wurde zwischen den Personenzuggleisen und den Güterzuggleisen 1897 gebaut. 1895 musste der Güterbahnhof erweitert werden.    Das zweite Empfangsgebäude wurde 1908-1916 an der Nordseite der Gleise errichtet. 1912/13 entstand der Stellwerksturm.
1916 wurden für den Vorortverkehr extra Gleise in Betrieb genommen und seid 08.08.1924 elektrifiziert. Bis 1921 wurden in Pankow 2 Lokschuppen mit Drehscheibe gebaut. Der Güterbahnhof wurde 1933 stillgelegt und abgebrochen.
Bis 1937 hieß der Bahnhof Pankow-Schönhausen.
Am 02.11.1969 kanm es im Bahnhofsgelände zu einem Brand, als zwei Kesselwagen aufeinanderprallten.1971/72 wurde das Stellwerk Pko gebaut.
Ab 14.12.1985 erreichte die elektrische Oberleitung den Rangierbahnhof Pankow, welche ab 1995 wieder abgeschaltet und abgenommen wurde. 1992-97 ist das unter Denkmalschutz stehende Empfangsgebäude restauriert worden. Seid 1998 ist Pankow stillgelegt. Die Rangieraufgaben hat der Bahnhof Nordost übernommen. Die Gleisanlagen werden fallweise zum Abstellen von Reisezügen genutzt.
2000 konnte der Eingang zur U-Bahn eröffnet werden.

Berlin Rummelsburg
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Erkner - Frankfurt/Oder
Geschichte:

Der Bahnhof Rummelsburg wurde am 31.10.1842 an der Berlin-Frankfurter Eisenbahn eröffnet. Danach ging er an die Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft über. Der Bahnhof wurde nach 1875 erweitert: Es wurden zwei getrennte Ablaufanlagen eingerichtet mit 30 km Gleis, ein Lokrundschuppen für 24 Lokomotiven mit Behandlungsanlagen. Am 01.09.1879 wurde er als Rangierbahnhof eröffnet und noch bis April 1883 erweitert.
1895 belief sich der Rangierverkehr auf 547250 Wagen.
1910 musste deshalb wiederum der Rangierbahnhof erweitert werden. Der Fern- und Vorortverkehr wurde getrennt und ein neuer Abstellbhf. entstand neben dem Rangierbhf., welcher mit einem 200 Meter langen Wagenschuppen und einem 20-gleisigen Lokomotivschuppen am 01.05.1914 in Betrieb ging.
Nach dem 2. Weltkrieg und deren veränderten Verkehrsströme verlor der Rangierbhf. seine Bedeutung. Eine Entlastung hatte der Rangierbhf. ab 1953 durch den neuen Rangierbhf. Berlin-Wuhlheide.
Seit 1978 wurden hier Reisezugwagen abgestellt. Im Abstellbhf. werden sämtliche Fernzüge des Binnenverkehrs behandelt und abgestellt.
1983 wurde hier eine Wagenwaschanlage errichtet und rekonstruierte bis 1986 die gesamte Wagenbehandlungsanlage.
Ab 1991 wurde die Güterwagenbehandlung beendet und nach Berlin Nordost verlegt.
In Rummelsburg wurde in 14 Monaten Bauzeit das ICE-Behandlungswerk errichtet. Die erste Halle wurde am 18.05.1998 zusammen mit einem elektronischen Stellwerk eröffnet. Alle vorhanden Stellwerke wurden still gelegt. Ebenso das Kreuzungsbauwerk Rummelsburg West, welches eingleisig bis 22.04.2006 erneuert wurde.
Am 08.01.2002 wurde die zweite ICE-Halle in Betrieb genommen.


Berlin Schlesischer Bahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin Friedrichstrasse - Erkner
Geschichte:

Der Schlesische Bahnhof ging am 15.10.1881 aus dem Frankfurter Bahnhof hervor, welcher 1841/42 gebaut wurde von der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn.
1882 gingen alle Fernbahnsteige in Betrieb, der einstige Kopfbahnhof ist zum Durchgangsbahnhof geworden.
1903 wurden die Gleisanlagen Richtung Osten erweitert, u.a. mit einem 132 Meter langen Tunnel für die Züge Richtung Erkner.
1906 kam der Postbahnhof mit eigenen elektrischen Lokomotiven dazu. Die Bahnhofshalle besaß 11 Gleise. Ab 1914 fungierte der Abstellbahnhof Rummelsburg für Fernzüge des Schlesischen Bahnhofs.
Im 1. Weltkrieg rollten von hier sämtliche Militärzüge Richtung Osten.
1928 und 1935 wurden beide Bahnsteighallen wegen Korrosion erneuert.
Im Februar und März 1945 wurde das Empfangsgebäude durch Bombentreffer beschädigt.
Am 02.09.1945 begann der öffentliche Personenverkehr wieder nach dem Krieg. Bis hierher erreichte ein umgenageltes Breitspurgleis von Russland aus, Berlin.
Im November 1949 war der Rohbau des neuen Schlesischen Bahnhofs fertig. Er wurde im Ostteil von Berlin oft als Empfangsbahnhof für Staatsgäste genutzt.
Am 01.12.1950 wurde der Bahnhof in Ostbahnhof umgenannt. Der ehemalige Ostbahnhof am Küstriner Platz war durch den Krieg vernichtet worden und auch nicht wieder aufgebaut worden. Auch der Schlesische Güterbahnhof erhielt am gleichen Tag die Bezeichnung: Ostgüterbahnhof.

Berlin Schönefeld Flughafen
Land: Brandenburg
Strecke: Magdeburg/Leipzig/Dresden - Berlin Schönefeld - Berlin Stadtbahn
Geschichte:

Schönefeld erhielt am 01.07.1951 einen zweigleisigen Bahnanschluss. Er wurde mit 8 Gleisen und einem Ladegleis ausgebaut. Am 11.12.1955 erhielt der Bahnhof ein Gleisbilsstellwerk.
Ende September 1961 begann der Bau der S-Bahnstrecke bis Schönefeld und eine Fussgängerbrücke wurde für alle Bahnsteige gebaut. Am 26.02.1962 wurde die S-Bahnstrecke in Betrieb genommen. Das Empfangsgebäude in Barackenform blieb ein Provisorium.
Der Bahnhof entwickelte sich daraufhin als Umsteigepunkt zwischen Fernzügen, S-Bahn und Flughafen.
1976 entstand am Flughafen die neue Personenabfertigung.
1980 begann der Neubau des Bahnhofs, der am 29.06.1984 eröffnet wurde. Er enthielt einen Fussgängertunnel mit den neuen Bahnsteigen.
Ab 1991 wurde die Strecke 4gleisig ausgeweitet und auch die S-Bahn nahm den 2-gleisigen Betrieb in Richtung Stadtzentrum auf.



Berlin Schöneweide
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Königs Wusterhausen
Geschichte:

Der Bahnhof wurde an der Berlin-Görlitzer Eisenbahn 1868 als Haltepunkt "Neuer Krug" angelegt und Züge hielten nur im Ausflugsverkehr. Ab 1879 hieß er Johannisthal. Aus dem Haltepunkt ist ein kleiner Bahnhof entstanden. 1885 wurde das Empfangsgebäude gebaut. 1888 wurde der Rangierbahnhof angelegt. 1902-06 musste das Empfangsgebäude erweitert werden und hieß jetzt Niederschöneweide. Hier endeten die Stadtbahnzüge. Der Güterbahnhof war Eingang für die Kohleversorgung von Berlin, aus dem Senftenberger Revier. Der Bahnhof hatte 16 Industrieanschlüsse zu bedienen.
Ab 1903 wurde ein neuer Verschiebebahnhof mit 70 Gleisen gebaut. Am Bahnhof wurden 3 Bahnsteige errichtet.
An 01.04.1905 wurden die Personenbahnsteige in Hochlage angelegt.
1910 ging die Verbindung nach Rixdorf (Neukölln) in Betrieb.
Nach 1920 erhielt der Bahnhof den elektrischen S-Bahn-Anschluss und in der Nähe des Rangierbahnhofs wurde eine S-Bahn-Hauptwerkstatt errichtet. In der Nähe des Bahnbetriebswerkes wurde ein nichtöffentlicher Betriebshaltepunkt eingerichtet, welcher 1945 für den öffentlichen Betrieb freigegeben wurde und 1984 eine neue Fussgängerbrücke.
1929 erhielt der Bahnhof den Namen: "Berlin Schöneweide".
Der Verschiebebahnhof entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg als einen der wichtigsten von Berlin.
Der Fernbahnsteig für Züge überwiegend in Richtung Görlitz wurde 1972 verlängert und die Bahnhofshalle vergrößert.
                                              1976 wurde im Abstellbahnhof auch ein Reinigungsstützpunkt eingerichtet.
Ab 1984 wurde im Bahnhof mit elektrischer Oberleitung gefahren.
Ab 1990 ging der Güterverkehr rapide zurück.
1996 endete der Ablaufbetrieb auf dem Rangierbahnhof. Die Fahrleitungen über den Güterzuggleisen wurden entfernt. Der Ortsgüterbahnhof wurde 2000 verkauft.
Ab 2004 halten am Fernbahnsteig keine Züge der Deutschen Bahn mehr. Es fahren nur noch Privatbahnzüge nach Frankfurt/Oder ab.
Berlin Schöneweide hat nur noch den S-Bahn-Verkehr.


Berlin Spandau
Land: Berlin
Strecke: Rathenow - Berlin Westkreuz
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 15.10.1846 eröffnet mit den Strecken nach Gardelegen und ab 15.07.1871 mit der Strecke nach Stendal. Dadurch besaß Spandau zwei Bahnhofsgebäude. Am 01.01.1886 wurden beide mit einem Gleis verbunden. Ab 01.06.1890 hielten alle Reisezüge am Bahnhof der Bahn Richtung Gardelegen Der Bahnhof der Strecke Richtung Stendal, bisher Verschiebebahnhof wurde stillgelegt.
Ab 1908 begann der grundlegende Neu- und Umbau des Spandauer Bahnhofs. Die Hauptgleise wurden um etwa 4 Meter hoch gelegt. Auf den rechten Havelufer entwickelte sich der Vorortbahnhof Spandau West mit 4 Bahnsteiggleisen. Ein besonderer Bahnhof wurde für die Anschlussbahnen von Siemens und Halske und der Hafenbahnh errichtet. Von Charlottenburg aus waren besindere Vorortgleise vorgesehen. Der Hauptbahnhof erhielt 4 Fernbahngleise und 3 Vorortbahngleise.
Die dritte Bahnanlage, der Güterbahnhof grenzte nördlich an den Lokschuppen mit Wasserturm und Kohlegleise. Die Kleinbahn Bützow-Spandau zweigte von hier ab.
Am 10.12.1928 wurde der elektrische S-Bahn-Verkehr eröffnet.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde der S-Bahnverkehr ab 09.06.1945 wieder aufgenommen. Er wurde am 03.08.1951 nach Staaken verlängert. Ab 13.08.1961 endeten die S-Bahnzüge in Spandau-West. Ab 06.12.1961 wurde der Bahnhof für den Fernreiseverkehr bedeutungslos, da die Züge Richtung Hamburg hier weg fiehlen, ein Bahnsteig wurde 1976 abgetragen. Ab 1980 wurde der S-Bahnverkehr nach Spandau eingestellt und die Anlagen verfiehlen.
Ab 13.08.1990 kam der Personennahverkehr nach Wustermark und nach Nauen wieder in Betrieb.
Es begann der Neubau des Spandauer Bahnhofs. Der Spandauer Güterbahnhof wurde verkauft. An der Stelle von Spandau West wurde der neue Fernbahnhof ab 1992 errichtet mit zwei 400 Mater langen Zwischenbahnsteigen und einem Bahnsteig für den S-Bahn-Verkehr. Die Bahnsteige werden mit einer Glashalle überdacht und der Bahnbetrieb schrittweise ab 15.09.1998 eingeweiht.

Berlin Stettiner Bahnhof
Land: Berlin
Strecke: Berlin - Eberswalde
Geschichte:

Am 01.08.1842 wurde der zweitgrösste damalige Kopfbahnhofs Berlins eröffnet. Ab 16.08.1843 war der verkehr bis Stettin frei. Der Bahnhof wurde am Oranienburger Tor errichtet. Im Herbst 1851 erhielt er diese Bezeichnung. Um den Bahnhof entstanden Maschienenfabriken, wie die von Borsig und Schwartzkopff, welche für den Lokomotivbau interessant gewesen sind.
1871 erhielt der Bahnhof eine Verbindung zum Bahnhof Gesundbrunnen.
1876 wurde ein neues erweitertes Empfangsgebäude in Betrieb genommen. Ab 01.12.1877 fuhren von hier auch die Züge Richtung Stralsund ab.
Zur Entlastung des Bahnhofs wurde an seiner Nordseite ein Bahnsteig für den Vorortverkehr angelegt und als Stettiner Vorortbahnhof in der Folgezeit ausgebaut. Ab 1893 wurde der Stettiner Güterbahnhof durch den Rangierbahnhof Pankow entlastet.
1897/98 begann ein Umbau des alten Personenbahnhofs. Die Bahnanlagen wurden auf 4 Meter hoch gesetzt und besaß 8 Bahnsteiggleise. Ebenso wurde ein neues Bahnbetriebswerk mit 27ständigen Halbrundschuppen errichtet. Die Abstellanlagen des Bahnhofs wurden 1911/12 erweitert.
Im Stettiner Vorortbahnhof begann am 08.08.1924 der Berliner S-Bahnverkehr. Mit der Inbetriebnahme der Nord-Süd-Tunnelstrecke der S-Bahn wurde der Stettiner Vorartbahnhof geschlossen. Im ehemaligen Dampflok-Bw entstand 1924/25 ein S-Bahn-Bw und der alte Stettiner Vorartbahnhof als Abnstellbahnhof für S-Bahnen.
Nach dem Krieg wurde am Fernbahnhof im Juni1945 der Zugverkehr wieder auf genommen.
Der Stettiner Güterbahnhof war nach dem Krieg nur noch über den Bahnhof Gesundbrunnen zu erreichen.
Am 01.12.1950 wurde der Bahnhof in Nordbahnhof umbenannt und der Güterbahnhof in Güterbahnhof Eberswalder Strasse.
Mit Fahrplanwechsel am 18.05.1952 begann das Aus des Stettiner Fernbahnhofs und des Bahnbetriebswerkes Gesundbrunnen mit der Umlegung aller Fernzüge auf Bahnhöfe im Ostteil der Stadt.
Ab 1955 begann der Abriss des Empfangsgebäudes und der Bahnsteighalle.
Ab 13.08.1961 wurde auch der Güterverkehr eingestellt. Alle Anlagen wurden abgebaut, nur das S-Bahn-Bw bleib im Sperrgebiet erhalten. Im S-Bahn-Tunnelbahnhof fuhren die Bahnen ohne Halt durch. Am 09.01.1984 wurde auch das S-Bahn-Bw geschlossen und es wurde als Materiallager genutzt.
Ab 01.09.1990 wurde der Tunnelbahnhof der S-Bahnstrecke wieder eröffnet. Das Gelände des ehemaligen Fernbahnhofs wird anderweitig genutzt. 2000-2003 wurde die Triebwagenhalle des ehemaligen S-Bahn-Bw abgerissen. Auf dem Gelände des Fernbahnhofs endet seid 28.05.2006 eine Strassenbahnlinie.

Berlin Wannsee
Land: Berlin
Strecke: Berlin Westkreuz - Potsdam
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 01.06.1874 als Station Wannensee eröffnet. 1878 erfolgte die Umbenennung in Wannsee. Das erste Empfangsgebäude wurde 1890/91 mit  2 Bahnsteigen und einem Bahnsteigtunnel gebaut. Dazu kamen 4 Stellwerke, Güterabstellgleise, Ladegleise und ein Güterschuppen.
1913 wurde der Bahnhof nochmals umgebaut und mit der Strecke nach Stahnsdorf verbunden. Das alte Empfangsgebäude wurde 1927 abgebrochen und das jetztige errichtet. Am 21.04.1928 wurde ein neuer S-Bahnsteig in Betrieb genommen und der elektrische S-Bahnverkehr bis Potsdam am 11.06.1928 aufgenommen.
Westlich des Bahnhofs wurde ein S-Bahn-Bw errichtet. Nach dem Krieg wurde der S-Bahnverkehr mit Potsdam am 07.07.1945 aufgenommen.
Ab 18.05.1952 wurde der Fernreiseverkehr in Wannsee eingestellt und ab 13.08.1961 auch der S-Bahnverkehr nach Potsdam.
Der Fernbahnsteig wurde ab 23.05.1969 wieder belebt durch den Halt von Autoreisezüge. Ab 26.09.1976 hielten hier auch andere Fernreisezüge wieder und der Fernbahnsteig wurde verlängert.
Ab 18.09.1980 wurde der S-Bahnverkehr auf dieser Strecke eingestellt und erst ab 01.05.1984 wieder aufgenommen worden.
1987-89 wurde der Bahnhof erneuert.
Ab 22.01.1990 wurde schrittweise der Nahverkehr nach Potsdam wieder eingerichtet und der elektrische S-Bahnverkehr nach Potsdam am 01.04.1992 aufgenommen.

Berlin Warschauer Strasse
Land: Berlin
Strecke: Berlin Hauptbahnhof - Berlin Ostkreuz
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 11.08.1884 als erster an der Stadt- und Ringbahn eröfffnet.
1899-1903 wurde der Bahnhof in westlicher Richtung verschoben und am 20.10.1903 eröffnet. Seid 1902 besteht ein Übergang zur U-Bahnstation Warschauer Brücke. Bis 1924 wurde der Bahnhof abermals umgebaut und entstand wieder an östlicher Stelle, wo der erste Bahnhof stand mit 2 Mittelbahnsteigen. Der vorhergehende wurde abgerissen.
Mitten von der Warschauer Brücke gelangte man zum Bahnhofsportaleingang. Westlich des Bahnhofs befindet sich eine Kehranlage für die endenden S-Bahn-Züge.
Der S-Bahnbetrieb war vom April 1945 bis 05.11.1945 unterbrochen worden.
Das Empfangsgebäude ist im 2. Weltkrieg zerstört worden und 1951 in vereinfachter Form wieder aufgebaut worden.
Am 20.12.1986 wurde ein dritter Bahnsteig für endende S-Bahnzüge errichtet. Ebenfalls parallel dazu wurde an der Modersohnbrücke das Stellwerk Wrs in Betrieb genommen.
Auf der Südseite der Warschauer Brücke lagen die Gleise des Ostgüterbahnhofs, welche 2003 abgerissen wurden. An der Ostseite des Bahnhofs liegt das Verbindungsgleis von Berlin Lichtenberg zum Wriezener Güterbahnhof. Dahinter befindet sich das RAW für die Instandhaltung von Kühlwagen. Ab 1994 hat die spanische Firma TALGO einen Teil des Geländes genutzt.
Während der Erneuerung der Stadt-Bahn erhielt der Bahnhof 1997/98 einen provisorischen Bahnsteig auf dem Gelände des Ostgüterbahnhofs für endende Regionalzüge.


Berlin Wriezener Bahnhof
Land: Berlin
Strecke: Wriezener Bahnhof - Ostkreuz
Geschichte:

Ursprünglich "Bahnhof der Ostbahn in Berlin" um eine Verwechselung zum Ostbahnhof auszuschliessen. Er entstand 1866/67 am Küstriner Platz als Kopfbahnhof mit repräsentativer 5-gleisiger Bahnhofshalle. Er wurde am 01.10.1867 eröffnet. Bis 1882 wurde dann an der Modersohnbrücke eine Verbindung zum Schlesischen Bahnhof geschaffen und der Ostbahnhof für den Personenverkehr geschlossen. Die Bahnsteighalle diente fortan als Lager der Eisenbahndienststellen und wurde endgültig als Zentrallager des Deutschen Roten Kreuzes genutzt. 1928 wurde die Bahnhofshalle in das Varitee "Plaza" am 01.02.1929 eröffnet und im 2. Weltkrieg geschlossen.
Am 01.12.1950 wurde der Bahnhof in "Wriezener Güterbahnhof" umbenannt. In den Gebäuden zog das Reichsbahnamt Berlin und der Fahrbetrieb der Mitropa ein. Die Gleisanlagen wurden genutzt für den Wagenladungsumschlag, dem Abstellungen für Kühlwagen des RAW an der Warschauer Str., und dem Abstellen von Schnellzügen für Lichtenberg.
Ab 1999 veränderte sich die Nutzung des Bahnhofs, ein Autohändler zog hier ein. Das Stellwerk B9 wurde am 10.06.2001 stillgelegt.


Berlin Wuhletal
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Strausberg
Geschichte:

Der Bahnhof entstand durch den Bau der U-Bahnlinie vom Stadtzentrum nach Hönow, da diese in der Nähe des Bahnhofs Berlin Kaulsdorf die Gleise der Deutschen Reichsbahn kreuzen mussten. So schuf man die Umsteigestation Wuhletal.
Die endgütige Position der Bahngleise im Bahnhof waren am 30.11.1987 fixiert. Ein Fussgängertunnel unterquer alle Gleise. An den Bahnsteigen verkehren die Züge in je einer Richtung, innenliegend die U-Bahnzüge, aussn die S-Bahnzüge. Am 01.07.1989 wurde der Bahnhof eröffnet.
Ende 1993 wurde ein Verbindungsgleis zwischen U-Bahn und S-Bahnhof Kaulsdorf geschaffen.


 

Berlin Wuhlheide Rbf
Land: Berlin
Strecke: Berlin Ostkreuz - Erkner
Geschichte:

Ab 1950 wurde der Bau des Rangierbahnhofs begonnen, welcher schon vor dem 2. Weltkrieg geplant war. Ab August 1953 konnte er seiner Bestimmung übergeben werden. Der Ablaufberg war dann im Oktober auch fertig gestellt. Bis Ende der 50er Jahre entstanden die Lokomotivbehandlungsanlagen (war nur kurzzeitig in Betrieb) und die Wagenwerkstatt.
1958-60 wurde die Karlshorster Kurve gebaut.
Im Mai 1968 wurde die Spreebrücke bei Spindlersfeld errichtet, welche zum Güteraussenring von Berlin führte.
Zwischen 1971 und 75 entstand im Norden die Verbindung zum Biesdorfer Kreuz.
Am 23.11.1985 ist der Rangierbahnhof an das elektrische Netz angeschlossen worden und der Streckenanschluss zweigleisig ausgebaut worden.
Der Rangierbahnhof blieb nach wie vor ein Provisorium. Die Stellwerke waren Baracken, die immer mehr verlotterten. Am 26.10.1992 wurde das elektromechanische Stellwerk W2 in Betrieb genommen. Der Rangierbahnhof war Zugbildungsbahnhof für alle Richtung Osteuropa fahrende Güterzüge.
Am 10.01.1994 wurde der Bahnhof für den Güterverkehr geschlossen. Nur die Ausfahrgruppe wurde zum Umspannen und Kreuzen genutzt. Auch die Wagenausbesserung wurde still gelegt.


Berlin Zoologischer Garten
Land: Berlin
Strecke: Potsdam - Berlin Westkreuz - Berlin Ostkreuz
Geschichte:

Nach Entstehung der Berliner S-Bahn 1882 wurde der Haltepunkt am 07.02.1883 eröffnet.
Am 15.10.1884 wurde der Fernbahnhof in Betrieb genommen. Zwei Bahnsteighallen überdeckten die beiden Bahnsteige.
1935 wurde der Umbau des Bahnhofs begonnen. Die Bahnhofshalle wurde abgerissen und ein zusätzlicher Fernbahnsteig wurde errichtet. Zwei elektromechanische Stellwerke Zoo und Zow wurden gebaut. Die Bahnhofshalle wurde erweitert.
Bis 1938 wurde der S-Bahnsteig in westlicher Richtung verschoben. 1940 mussten die Bauarbeiten am Bahnhof kriegsbedingt eingestellt werden.
Nach dem Krieg fuhren ab 25.08.1945 die ersten S-Bahnen wieder und der Fernverkehr begann am 12.11.1945.
Der Bahnhof war in West-Berlin der wichtigste Fernbahnhof der Stadt. Die Verglasung der Bahnsteighalle wurde 1955 nachgeholt und das Restaurant mit den Terasse am 10.10.1957 eröffnet.
Nach dem Mauerbau am 13.08.1961 wurde der S-Bahnverkehr stark eingeschränkt.
1967 verschwand die Strassenbahn vom Bahnhofsvorplatz und der Bahnhof wurde zum Umsteigeknoten in die U-Bahn geworden.
1983 begann die Modernisierung des Bahnhofs, die Fernbahnsteige wurden verlängert. Ab den 02.07.1990 konnte nach dem Mauerfall wieder ein normaler Fernverkehr im Bahnhof Zoologischeer Garten erreicht werden.
Ab Herbst 1993 erreichte die elektrische Oberleitung den Bahnhof. 1993-96 wurde der Bahnhof mit Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten umgebaut. Ab 1994 wurden wegen der Stadtbahnsanierung der Fernverkehr von Westen ab Zoologischeer Garten eingestellt. Die S-Bahn benutzte vom 02.06.1994 - Oktober 1996 die Fernbahngleise. Am 21.10.1996 wurden die Stellwerke still gelegt und abgerissen, die Bedienung erfolgte von Berlin Westkreuz aus. Ab 24.05.1998 wurde wieder ein durchgängiger Fernbahnbetrieb eröffnet.


Bernau
Land: Brandenburg
Strecke: Berlin - Stettin
Geschichte:

Der Bahnhof wurde ab 23.10.1841 gebaut an der Berlin-Stettiner Eisenbahn. Gegenüber dem Empfangsgebäude wurde ein Wasserturm, eine Lokbekohlung errichtet.  Am 20.07.1842 fuhr der erste Zug nach Eberswalde (früher Neustadt) und ab 15.08.1843 bis nach Stettin.
1864/65 musste das Empfangsgebäude vergrössert werden und ab 1879 die Bahnhofsanlagen umgebaut werden.
Während des 1. Weltkrieges kam es abermals zum Umbau des Bahnhofs. Die Strecke wurde hoch gelegt und der Vorort- vom Fernverkehr getrennt, das 3. und 4. Gleis gingen am 13.12.1916 in Betrieb. Die drei Stellwerke wurden 1912 errichtet.
Am 08.08.1924 wurde der elektrische S-Bahnbetrieb aufgenommen.
Ab 1945 war der Bahnhof Kontrollpunkt durch die sowjetischen Streitkräfte. Vom Bahnhof führten drei Anschlussbahnen in anliegende Militärobjekte. Die Fern- und die S-Bahn hatten jeweils ihre zweiten Gleise als Reparationsgut verloren. Die Fernbahn erhielt sie erst 1973 wieder.
1978 wurde der Bahnhof mit elektrischen Fahrdraht überspannt. 1987 wurden hier Lichtsignale aufgestellt.
Nach 1990 und nach Abzug der russischen Streitkräfte wurde der Güterbahnhof mit Anschlussbahnen geschlossen. 1993 wurde die Güterabfertigung abgerissen. 2005 werden die Stellwerke geschlossen und der Bahnhof von der Zentrale in Pankow aus bedient.


Blankenfelde (Kr Teltow-Fläming)
Land: Brandenburg
Strecke: Berlin Südkreuz - Blankenfelde, Berlin Schönefeld - Dresden
Geschichte:

Der Bahnhof ist eigendlich eine Anordnung von Haltepunkten und einer Abzweigstelle.
Der Bahnhof wurde zwischen den Gleisen der Dresdner Bahn errichtet und ging am 08.10.1950 in Betrieb. Das sogenannte Empfangsgebäude befand sich als Fahrkartenausgabe am Bahnsteigende und war durch die Schrankenanlage der Karl-Marx-Strasse gesichert.
Unmittelbar danach begann der Bau des südlichen Berliner Außenringes und damit die zwei Verbindungskurven nach Blankenfelde mit dem Zentralstellwerk "Glasower Damm"(1958). Zwischen Blankenfelde und Rangsdorf wurde das zweite Gleis wieder aufgebaut. Die S-Bahn nach Rangsdorf wurde am 12.09.1961 eingestellt und dessen Gleis diente nun dem Fernverkehr.
Zwischen Blankenfelde und Mahlow pendelte ab sofort ein Zug aus Lok und einem Personenwagen. Dafür wurde in neuer Bahnsteig in Seitenlage ab 26.05.1963 genutzt und das Gleis aus Mahlow endete dort auch. Ab 26.11.1980 wurde ein Triebwagen eingesetzt.
Seid 1983 besteht elektrischer Zugbetrieb und der Bahnsteig wurde überdacht und mit einem Tunnel versehen.
Am 16.09.1991 endeten die Pendelzüge zwischen Blankenfelde und Mahlow wegen Bauarbeiten und es bestand Schienenersatzverkehr.
Seit 31.08.1992 fahren wieder S-Bahnzüge von Lichtenrade bis Blankenfelde.


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