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Bad Blankenburg (Thüringerw)
Land: Thüringen
Strecke: Erfurt-Saalfeld, Jena-Rottenbach
Geschichte:

Am 01.08.1884 wurde der Bahnverkehr eröffnet mit Rudolstadt-Schwarza - Blankenburg und ab 02.12.1895 die Strecke Saalfeld - Arnstadt. Das Empfangsgebäude vom Anfang her wurde umgebaut und zum Flügelbhf. mit einem Bahnsteigfussgängertunnel umgestaltet.
1926/27 siedelte sich eine Kautschukfabrik neben den Bhf. an und ein Anschlussgleis gelegt, welches bis 1970 von DR-Loks bedient wurde. Danach übernahm eine werkseigene Kleinlok (V22 B) die Rangieraufgaben.
In den 30er Jahren wurden 3 Stellwerke angelegt.
Im April 1945 wurde von der Wehrmacht die westliche Schwarzabrücke und zwei Saalebrücken. Am 22.05.1945 konnte mit einer Dampfspeicherlok ein provisorischer Betrieb aufgenommen werden.
1985-90 wurden die Formsignale gegen Lichtsignale ausgetauscht.
1986 wurde eine zweite Anschlussbahn auf der anderen Streckenseite des Bahnhofs angelegt.
1994 wurden der Kohlehochbunker und der Wasserturm abgerissen.
1996 wurde die Kautschuckfabrik und deren Bahnanschluss zur grünen Wiese umfunktioniert.
Am 28.05.2000 wurde der Reiseverkehr nach Rudolstadt eingestellt.
Das Empfangsgebäude wurde renoviert und die Räume anderweitig vermietet.


Bad Bramstedt
Land: Schleswig-Holstein
Strecke: Neumünster-Ulzburg-Hamburg
Geschichte:

Am 20.08.1898 erhielt Bad Bramstedt von Kaltenkirchen aus Eisenbahnanschluss durch die Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn-Gesellschaft. Zuerst wurde ein Kopfbhf. angelegt mit Empfangsgebäude, Güterschuppen und 2ständigen Lokschuppen, welcher ab 1912 vergrößert wurde.
Ab 01.08.1916 wurde die Strecke nach Neumünster verlängert.
Ab 1917 wurden die Rampen umgebaut.
Durch den Einsatz von Triebwagen ab 1930 wurde eine Triebwagenhalle an den Lokschuppen angebaut. 1964 entfiel die Einsatzstelle der Triebwagen an Kaltenkirchen und der Lokschuppen wurde mit Triebwagenhalle 1973 abgerissen und die Gleise entfernt.
1975 wurden die Gleisanlagen umgebaut.
1976/77 wurde der Güterverkehr eingestellt und im Mai 1978 die Fahrkartenausgabe abgerissen.
1984 wurde das Empfangsgebäude renoviert.
Am 29.09.1994 kam es hinter der nördlichen Ausfahrt zu einem Unfall mit 6 Toten und 80 Verletzte durch Übersehung eines Signals.
1995 wurde der Güterschuppen, sowie die Rampen abgerissen und die letzten Nebengleise verschwanden.
1996 wurden zwei neue Seitenbahnsteige gebaut und der Bahnhofsvorplatz mit Parkplatz umgebaut.


Bad Doberan
Land: Mecklenburg-Vorpommern

Strecke: Rostock - Wismar
Bad Doberan - Kühlungsborn

Geschichte:

Der Bhf. wurde am 22.12.1883 mit der Streckeneröffnung Rostock-Wismar eröffnet. Zugleich erhielt das Empfangsgebäude besondere Warteräume für den Großherzog, da hier seine Sommerresidenz war.
1886 wurden die Schmalspuranlagen errichtet. Bad Doberan hatte einen Güterschuppen mit Ladestrasse, einen 2-ständigen Lokschuppen und eine Bekohlung.
Die Schmalspurbahn wurde zuerst nur bis Heiligendamm gebaut.
Von 1902-1909 wurden die Bahnhofsanlagen vergrößert (Stellwerk, Vergrößerung des Lsch)
Ab 1922 wurden die Schmalspuranlagen vergrößert.
1937 wurde der Bahnhofsvorplatz umgestaltet und die Wagenuntersuchungsgrube im Schmalspurteil fertig gestellt.
Zum 01.10.1995 wurde der Schmalspurteil an die Mecklenburgische Bäderbahn Molli abgetreten.
1998 wurde die Strecke nach Roctock ausgebaut und auf 80 km/h Streckengeschwindigkeit erhöht.


Bad Ems
Land: Hessen
Strecke: Koblenz - Limburg
Geschichte:

1858 wurde der Bahnhof mit einem sehr einfachen Bhf. eröffnet zur Verbindung nach Oberlahnstein.
Ab 1859 wurde die Strecke weiter in Richtung Wetzlar-Limnburg gebaut und ein neues Empfangsgebäude 1862 errichtet.
1906 wurde der Bahnhof unterfährt und 1910 eine neue Bahnhofshalle.
1911 wurden zwei mechanische Stellwerke errichtet.
Zwischen den Weltkriegen nahm der Kurbetrieb in Bad Ems rapide ab.
Am 02.11.1993 wurde das Bahnhofsgebäude unter Denkmalschutz gestellt.
Im Mai 1996 lösten Lichtsignale die Formsignale ab.



Bad Harzburg
Land: Niedersachsen
Strecke: Wernigerode - Goslar
Geschichte:

1843 wurde der Bahnbetrieb in Bad Harzburg eröffnet. Nach dem Bau der Nebenbahn nach Wernigerode 1885 kam es zu Umbauten des Bhf. Bad Harzburg. Ein Hotel wurde am Empfangsgebäude angebaut und der Güterbhf. erweitert. Westlich des Bahnhofs entstand ein Lokomotivbhf. mit Lsch, Drehscheibe, Wasserturm und Sozialgebäude. Im Zuge des Baues der Nebenbahn nach Oker, welche am 01.05.1912 eröffnet wurde, bekam Bad Harzburg ein neues Empfangsgebäude in Stirnlage des Personenbahnhofs, welcher auf 6 Bahnsteiggleise ausgebaut wurde. Weitere Gleise für den Güterverkehr wurden gelegt.
Am 17.05.1906 wurde das mechanische Stellwerk Hf erröffnet. Auf Grund der Erhöhung des Personenverkehrs erhielten die Bahnsteige eine Überdachung.
Anfang der Dreißiger Jahre erhielt der Lokbhf. eine größere 23,6 m-Drehscheibe.
Am 09.04.1945 kam der Bahnverkehr durch die Besetzung der Alliierten vollständig zum Erliegen. Nach dem Krieg wurde die Strecke nach Halberstadt gesperrt und bei Stapelburg unterbrochen, ab 11.06.1957 kam der gesamte Verkehr ab Bad Harzburg Richtung Osten zum Erliegen. genutzt wurde nur noch ein 225 m Ausziehgleis, welches ab 31.12.1973 abgebaut wurde.
Am 29.05.1976 endete in Bad Harzburg die Dampflok-Ära. Kurz darauf wurde das Dampflok-Bw abgerissen und die Drehscheibe als letztes im Oktober 1984 ausgebaut. Die Fläche wurde danach als Parkplatz genutzt.
Anfang der Neunziger Jahre wurden die Gleisanlagen etwas umgebaut.
Im Jahre 2000 reduzierte man die Gleisanlagen auf ein Minimum.
Im März 2003 begann der Umbau des Güterbhf. und das vorhandene Schotterwerk bekam eine moderne Verladeeinrichtung, welche am 11.11.2003 in Bertreib ging. Anschließend wurde der Personenbhf. modernisiert.


Bad Homburg
Land: Hessen
Strecke: Frankfurt/Main - Friedrichsdorf
Geschichte:

Ab 10.09.1860 war Homburg durch die Homburger Eisenbahn-Gesellschaft mit Frankfurt/M. verbunden. Ab 1892 wurde die Bahn weiter nach Usingen gebaut.
Ab 1905 wurde der neue Homburger Bahnhof mit einer Bahnhofshalle gebaut, der 100 Mater südöstlich des des bisherigen Bahnhofs lag und am 26.10.1907 eröffnet.
Am östlichen Bahnhofskopf wurden die Betriebsgebäude (Wasserturm, Güterabfertigung) errrichtet. Nach dem 1. Weltkrieg verminderte sich das Zugangebot.              Im 2. Weltkrieg wurde der Viertellokrundlokschuppen und Drehscheibe zerstört und auch nicht mehr aufgebaut.
Ab 23.05.1954 wurde der 30-Minuten-Takt der Züge nach Frankfurt/M. eingeführt.
1961 wurde die Bahnsteighalle aus angeblichen wirtschaftlichen Gründen abgerissen und durch herkömmliche Bahnsteigdächer ersetzt.
1970 wurde der elektrische Zugbetrieb hier aufgenommen.
Am 08.05.1977 ging das neue Gleisbildstellwerk Hf in Betrieb und die alten Stellwerke wurden abgerissen.
Ab 28.05.1978 verkehren die S-Bahn-Züge bis Frankfurt/Main im 20-Minuten-Takt und später im 15-Minuten-Takt.
Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz und am Bahnhofsvorplatz wurde ein Busbahnhof errichtet.



Bad Kleinen
Land: Mecklenburg-Vorpommern
Strecke: Schwerin - Wismar
Lübeck - Rostock

Geschichte:

Die Bahnstation ist am 12.07.1848 mit Eröffnung der Linie Schwerin-Wismar der Mecklenburgischen Eisenbahn-Gesellschaft in Bertrieb gegangen. Ab 13.05.1850 und auch ab 01.07.1870 ist der Bahnhof durch weitere Strecken zum Kreuzungsbahnhof geworden und das Empfangsgebäude hat eine Insellage erhalten.
1868-70 erhielt das Empfangsgebäude einen Umbau. Nach einer Stellwerkserweiterung 1922 wurde das Empfangsgebäude bis 1926 abermals umgebaut und eine Bahnsteigunterführung errichtet.
1937-43 wurden die Güterwagengleise erweitert.
1945 wurden die zweiten Gleise demontiert und 1975 wurde der zweigleisige Betrieb auf der Strecke Magdeburg - Rostock wieder aufgenommen.
Nach 1945 wurde Bad Kleinen der Sammelbahnhof für Leerwagen für den Wismarer Hafen zum Kaliumschlag. Am Bahnhofssüdkopf wurde 1947 eine Güterzugeinfahrgruppe errichtet.
Zum 08.04.1975 ging ging das 300. Gleisbildstellwerk der DR hier im nordwestlichen Bahnhofsteil in Betrieb. Es ersetzte 4 bisherige Stellwerke.
Am 12.04.1986 wurde der elektrische Bahnbetrieb in Bad Kleinen eröffnet.


Bad Kreuznach
Land: Rheinland-Pfalz
Strecke: Koblenz - Bad Kreuznach - Kaiserslautern, Mainz - Bad Kreuznach - Saarbrücken
Geschichte:

1860 mit der Rhein-Nahe-Bahn entstanden. Der Bhf. hatte eine Drehscheibe, Anlagen zur Verladung von Kohlen und Vieh.
1886 wurde ein 4-ständiger Lokschuppen, 1887 eine Wasserstation für Lokomotiven angelegt.
1896 erhielt der Hausbahnsteig eine Überdachung.
Am 18.05.1901 begannen die Arbeiten am neuen Bhf. 15.05.1905 wurde er in Betrieb genommen und bis 01.05.1908 fertig gestellt. Der vorhergehende als Güterbhf. genutzt.
Vom 25.12.1944-2.1.1945 wurde der Bahnhof zerstört und der Bahnbetrieb ruhte bis Mai 1945. Am 02.09.1960 wurde der Bad Kreuznacher Bahnhof wiedereröffnet und auch ein Gleisbildstellwerk dazu.

Bad Malente-Gremsmühlen
Land: Schleswig-Holstein
Strecke: Lübeck-Kiel
Geschichte:

Am 31.05.1866 wurde der Haltepunkt Gremsmühlen mit der Streckeneröffnung Neumünster-Neustadt in Betrieb genommen. Im Januar 1890 wurde die Strecke nach Lütjenburg gebaut und am 01.10.1892 eröffnet.
1893 wurde ein neues Empfangsgebäude in Insellage zwischen den Bahnsteiggleisen errichtet. Das alte Gebäude wurde in einem Güterschuppen umgewandelt.
Am 17.11.1905 wurde der Name von Gremsmühlen in Malente.Gremsmühlen geändert, um Verwechselungen mit dem mecklenburgischen Grevesmühlen entgegenzuwirken.
1911 begann der zweigleisige Ausbau der Strecken und somit auch die Erweiterung der Gleisanlagen im Bahnhof: Eine Abstellgruppe für Reisezüge, eine Ladestrasse, das alte Stellwerk wurde gegen ein neues ersetzt und dient nur noch als Schrankenposten und verschwand in den 20er Jahren. Das Empfangsgebäude wurde ständig erweitert und ein Bahnsteigtunnel gebaut.
Es entwickelte sich ein reger Ausflugs- und Urlauberverkehr, der mit Beginn des 1. Weltkrieges zum Erliegen kam.
Nach dem 2. Weltkrieg war ein deutlicher Rückgang des Reise- und Güterverkehrs zu spüren.
Ab 1970 wurden die Gleisanlagen zurück gebaut.
1976 wurde eine Fahrradvermietung eingerichtet.
Am 28.05.1976 wurde der Personenverkehr nach Lütjenburg eingestellt und ab 01.11.1996 auch der Güterverkehr.
1977 wurde hier der Förderverein "Hein Lüttenborg" von Mitarbeitern der Deutschen Bahn gegründet und ein Museumszugverkehr an einigen Wochenenden von Mai-August auf der Strecke nach Lütjenburg durchgeführt.
Seid 2000 halten alle Züge an Seitenbahnsteigen, Mittelbahnsteige gibt es nicht mehr. Ebenfalls wurden Gsch und Ladegleise entfernt und an deren Stelle ein Park-and-Ride Parkplatz errichtet.

 

Bad Neustadt (Saale)
Land: Bayern
Strecke: Schweinfurt - Mellrichstadt
Geschichte:

Im Jahre 1874 wurde der Bahnhof gegründet an der Magistrale über den Thüringer Wald von Schweinfurt nach Meiningen. Von 1885-93 wurden von hier die Nebenbahnen nach Bischofsheim und Königshofen errichtet. Kurz vor dem 1. Weltkrieg wurde die Strecke 2gleisig ausgebaut.
Bis Ende der 60er Jahre befindet sich eine kleine Bekohlungsanlage im Bahnhof.
Im Juli 1945 wurde diese jedoch dauerhaft unterbrochen und nach Mellrichstadt ab 1967 eingestellt. Ab Sommer 1968 endete der Betrieb auf beiden Nebenbahnen.
Ab 1991 wurde die Strecke über den Thüringer wald wieder neu aufgebaut.
Der Bahnhof besteht neben dem Empfangsgebäude aus einem Güterschuppen, Ladestrassen, zwei Stellwerken.
Im Sommer 1995 wurde ein Zentralstellwerk SIG-L-90 in Betrieb genommen. Bis 1996 wurden einige Abstell- und Ladegleise entfernt.                                                                                                                                                                                                                                                                                                 


Bad Oeynhausen
Land: Nordrhein-Westfalen
Strecke: Osnabrück - Löhne - Hameln
Geschichte:

Die Stadt erhielt durch den Bau der Cöln-Mindener Eisenbahn am 15.10.1847 den Bahnanschluß und hieß damals noch Bad Rehme, dann Bad Oeynhausen (Rehme) und danach der heutige Name.
Das erste Empfangsgebäude mit Güterschuppen wurde 1849 eröffnet. 1854 erhielt der Bahnsteig seine Überdachung.
1860 wurde die Strecke zweigleisig ausgebaut.
1875 wurde ein zweiter Bahnhof mit der Bezeichnung "Bad Oeynhausen Süd" eröffnet.
Zwischen 1913 und 1916 wurden alle Kreuzungen zwischen Schiene und Strasse im Bahnhofsumfeld beseitigt durch eine Höherlegung der Gleisanlagen und Absenkung der Straßen. Damit wurde das neue Empfangsgebäude am 06.06.1914 eröffnet. Der Güterbahnhof wurde um einen Kilometer in östlicher Richtung verlegt.
1928 wurde das Zenit der wirtschaftlichen Blüte erreicht.
Ab 31.08.1934 bekam Bad Oeynhausen eine eigene Rangierlok.
Am 14.03.1945 wurde die am Bahnhof gelegene Weserbrücke zerstört und am 30.03.1945 der Güterbahnhof.
1948 wurde die Weserbrücke wieder befahrbar hergerichtet, das Empfangsgebäude aber erst ab 22.07.1952 wieder freigegeben werden.
Am 26.09.1968 wurde der elektrische Bahnbetrieb aufgenommen und das Stellwerk OF ging ab 17.08.1970 in Betrieb.
1979 wurde der Bahnsteigtunnel erneuert.
1996 wurde der Güterumschlag aufgegeben und die Gleisanlagen dafür abgebaut.
Im November 1998 wurde ein Fahrradverleihstation im Bahnhof eingerichtet


Bad Oeynhausen Süd
Land: Nordrhein-Westfalen
Strecke: Löhne-Hameln
Geschichte:

Ab 1875 eröffneter Bahnhof an der Strecke nach Löhne durch die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn. 1909/10 wurde die Strecke zweiggleisig ausgebaut.
Ab 03.09.1934 erhielt der Südbahnhof eine Kleinlokomotive.
Am 14.03.1945 wurde der Verkehr unterbrochen durch die Bombadierung der Weserbrücke.
Die Bahnanlagen wurden ab 1961 für den Verkehr zu groß und ab 01.06.1975 wurde der Güterverkehr ganz aufgegeben.
1976 wurde auch der Gleisanschluß zum Staatsbad aufgegeben und die beiden Stellwerke stillgelegt. Ab 1978 auch die Fahrkartenausgabe eingestellt.
Das Empfangsgebäude, welches unter Denkmalschutz steht wurde saniert und ab 1988 als Wohn- und Gewerbefläche genutzt.
Im Herbst 1992 wurden sämtliche Weichen und Nebengleise entfernt und der Bahnhof zum Haltepunkt degradiert.
Die beiden Stellwerke 1992/93 abgerissen.

Bad Oldesloe
Land: Schleswig-Holstein
Strecke: Hamburg - Lübeck
Neumünster - Ulzburg

Geschichte:

Die Lübeck-Büchener Eisenbahn eröffnete den Bahnhof Bad Oldesloe am 01.08.1865. Das Empfangsgebäude enstand als ein Inselbahnhof. Ab 09.06.1907 wurde Bad Oldesloe ein Eisenbahnkreuz durch die Eröffnung weiterer Eisenbahnstrecken von 3 Eisenbahngesellschaften. dazu mussten einige Bahnbrücken errichtet werden. Das Empfangsgebäude wurde mit den Bahnsteigen über eine hölzerne Brücke verbunden.
1962 wurde das neue Empfangsgebäude mit dem Bahnsteigtunnel 1963 gebaut.
An der Westseite befanden sich die Rangiergleise, Stellwerke Os und Of, das Bahnbetriebswerk mit 16m-Drehscheibe und die Güterabfertigung.
Auf der Ostseite steht das Stellwerk On.
1973 erhielt der Bahnhof das Drucktastenstellwerk Of und alle restlichen Stellwerke wurden inklusive Wasserturm abgerissen.
1989 wurde der Ratzeburger Bahnübergang durch ein Strassentunnel ersetzt und die Gleisanlagen erneuert. Der Bahnhof bekam einen Park-und Reise-Parkplatz.
1998 erhielt Bad Oldesloe mit der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ein drittes neues Bahnhofsgebäude.


Bad Reichenhall
Land: Bayern
Strecke: Freilassing - Berchtesgaden
Geschichte:

Der Zugverkehr begann am 01.07.1866 von an der 1860 eröffneten Strecke München-Salzburg (Maximiliansbahn) gelegenen Bahnhof Freilassing nach dem 14,86 km entferneten Reichenhall. Es wurde ein repräsentatives Bahnhofsgebäude errichtet.
Ab 25.10.1888 wurde die Strecke nach Berchtesgaden als Lokalbahn eröffnet.
Ab 26.06.1890 erhielt der Bahnhof den Zusatz Bad und ab 11.08.1890 elektrische Beleuchtung. 1897 zog die Post in ein separates Gebäude um, 1898 wurde ein überdachter Zwischenbahnhof gebaut.
1905 bekam der Bahnhof einen Lokschuppen.
1914/15 wurden die Gleisanlagen umgebaut und erweitert und am 07.08.1916 der elektrische Zugverkehr aufgenommen.
Am 25.03.1930 wurden zwei mechanische Stellwerke Bauart Einheit errichtet.
Der Bahnhof wurde im 2. Weltkrieg bei einem Luftangriff am 25.04.1945 zerstört und ab August konnten die Gleisanlagen wieder befahren werden. Das neue Bahnhofsgebäude ging am 29.01.1954 in Betrieb.
Im Jahre 1980 wurde die Bahnstrecken nach Kirchberg hochgelegt.
Der Güterverkehr kam zum Erliegen und bis Mai 2000 wurden alle unültigen Gleise abgebaut. und das Stellwerk 1 ausser Betrieb gesetzt.


Bad Salzschlirf
Land: Hessen
Strecke: Marburg - Fulda, Bad Hersfeld - Bad Salzschlirf
Geschichte:

Am 31.12.1870 eröffnete die Oberhessische Eisenbahn die Strecke von Gießen nach Bad Salzschlirf als vorläufiger Endbahnhof. Ab 31.07.1870 wurde die Strecke weiter bis Fulda eröffnet. Ab 01.10.1898 wurde die Nebenstrecke nach Schlitz eröffnet, jedoch 1964 der Reiseverkehr wieder eingestellt und zum 23.09.1989 der Zugverkehr ganz eingestellt und die Strecke abgebaut.
1913 wurden zwei mechanische Stellwerke errichtet und die Güterabfertigungsanlagen ausgebaut.
1967/68 wurden die Gleisanlagen vereinfacht und 1970 die Güterabfertigung eingestellt, sowei das westliche Stellwerk aufgegeben.
1993 wurde der Wasserturm, errichtet bei der Einführung der Nebenbahn, saniert und beherbert jetzt ein Ingeneurbüro. Auch ein Kleinlokschuppen gab es daneben, welcher jedoch 1962 schon verschwunden war. Hier war eine Kleinlok bis 1970 stationiert für die Rangieraufgaben und Fahrten nach Niederjossa verantwortlich zeichnete.
Bis 2000 sind sämtliche Nebengleise verschwunden


Bad Salzungen
Land: Thüringen
Strecke: Eisenach - Meiningen
Geschichte:

Der Zugverkehr begann am 02.11.1958 mit Eröffnung der Strecke Eisenach - Coburg.
Ab 01.06.1879 wurde ab Bad Salzungen eine meterspurige Strecke nach Stadtlengsfeld eröffnet.
Somit bestand der Bahnhof aus dem Normalspurteil mit Kreuzungsgleisen, dem Empfangsgebäude, Güterschuppen. An der Südseite des Bahnhofs befand sich der Sekundärbahnhof mit Umladehalle, Wagenschuppen und die Lokomotivbehandlungsanlagen.
Die Preußische Staatsbahn eröffnete am 07.07.1906 eine Verbindung nach Vacha und baute die Schmalspurstrecke in Normalspur um.
Am 26.04.1909 wurde das zweite Streckengleis nach Eisenach eröffnet. Nebengleise zur Reinigung von Personenzügen wurden gelegt.                                                     Am Bahnübergang befindet sich das Stellwerk So.
Auf dem Gelände des ehemaligen Schmalspurbahnhofs befindet sich der Lokomotivschuppen und die Bahnmeisterei nebst Stellwerk Sw. Im Westbereich befindet sich weiterhin der Ablaufberg und die Wagenwäsche.
Am 31.03.1945 wurde der Bahnhof bombadiert.
Von 1952 bis 1954 und ab 1961 wurde der Bahnverkehr Vacha - Gerstungen unterbrochen, damit erhöhte sich im Bahnhof das Reisendenaufkommen und der Güterverkehr.
Von 1950-54 wurde der Bahnhof umgebaut, um auch das grosse Aufkommen von Kali- und Salzzügen aufzunehmen. Hier begannen Anschlussbahnen zum Kaltwalzwerk, zur Bäuerlichen Handelsgenossenschaft und Bbw Eisenach. Die Deutsche Post hat hier einen Paketumschlagplatz eingerichtet.
Bad Salzungen unterstanden die Bahnhöfe Oberrohn und Leimbach-Kaiseroda.
Nach 1990 wurde das Empfangsgebäude renoviert.
Die Gleisanlagen dienten seid dem nur noch als Sammelanlagen für nicht mehr benötigte Güterwagen.
Bis 1992 wurden die Bahnmitarbeiter nicht mehr benötigt und abgezogen.
Umliegende Bergwerksanlagen wurden geschlossen, der Schrankenposten wurde durch eine Halbschrankenanlage ersetzt.
Zuletzt schloß am 30.04.2001 die Fahrkartenausgabe.
2003-2006 wurde verschiedene Gleise zurück gebaut.
Am 09.06.2001 endete der Personenverkehr nach Vacha. Der letzte Güterverkehr erfolgte 29.01.2000.
Zum 31.05.1997 endete der Regelverkehr Dorndorf - Kaltennordheim.
2007 wurde die Werra-Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) gegründet und nahm auf der Strecke nach Vacha am 27.11.2007 den Verkehr auf sowie entstehende Rangieraufgaben in Bad Salzungen, ab 2008 auch die Anschlussbahn nach Merkers.


Bad Schandau
Land: Sachsen
Strecke: Dresden - Prag, Bad Schandau - Bautzen
Geschichte:

1875 begann der Bau des Bahnhofs Rietzschgrund für die Strecke nach Bautzen. Dazu gehörten ein Güterschuppen, Lokschuppen, Kohlenbansen und Wasserbrunnen. Eine neue Elbbrücke wurde gebaut. Die Eröffnung des Bahnhofs war am 01.07.1877. Der vorhergehnde Bahnhof Krippen am anderen Elbufer wurde anschließend abgerissen.
1887 wurden zwei neue Stellwerke gebaut.
1890 wurden die Gleisanlagen ausgebaut und 2 Rampen kamen dazu.
1920 erhielt Schandau den Zunamen "Bad" und der Bahnhof wurde mit einer Halle erweitert.
1945/46 wurde das zweite Gleis Richtung Dresden als Reparationsgut abgebaut und 1952 wieder neu verlegt. Der Güterverkehr für Bad Schandau wurde über Bahnhof Königsstein abgewickelt.
1976 erhielt Bad Schandau ein Gleisbildstellwerk GS II Sp 64b und der elektrische Betrieb wurde am 20.06.1976 aufgenommen. Die Grenzabfertigung zur Tschechei wurde bis 1993 in Bad Schandau abgewickelt, danach nach Decin verlegt.
Seid 1993 ist Bad Schandau in den Dresdner S-Bahnverkehr eingebunden.

 

Bad Schwartau
Land: Schleswig-Holstein
Strecke: Lübeck - Kiel
Geschichte:

Am 10.04.1873 wurde die Station Schwartau von der Eutin-Lübecker-Eisenbahn eröffnet und nannte sich ab 1913 Bad Schwartau. Der Bahnhof erhielt ein Stationsgebäude und Güterschuppen, des Empfangsgebäude wurde mehrmalig umgebaut.
1915 erhielten die bekannten Schwartauer Honigwerke einen Gleisanschluss, welcher leider in den 80er Jahren aufgehoben wurde.
Von 1924-26 erweiterte die Eutin-Lübecker-Eisenbahn die Gleisanlagen für die Bäderbahn nach Timmendorfer Strand und ab 01.06.1928 fuhr sie bis Neustadt.
1939/40 wurde ein neues Stellwerk gebaut. Am 30.04.1941 ging der Bahnhof Bad Schwartau an die Deutsche Reichsbahn über.
Mit dem Ausbau der "Vogelfluglinie" von Großenbrode Kai nach Gedser wurde der gesamte Schienenbereich mit Signalen bis 1953 erneuert.
1979 wurde durch den Rückgang des schienengebundenen Reiseverkehrs ein Bahnsteig abgebaut und der Bahnhof zum Haltepunkt zurückgestuft. In der Güterhalle zog die Nachrichtenmeisterei Lübeck ein. In den neunziger Jahren wurden Gleise abgebaut.
1994 wurde das Empfangsgebäude renoviert.


Bad St. Peter Ording
Land: Schleswig-Holstein
Strecke: Husum - Garding - St. Peter Ording
Geschichte:

Am 24.06.1932 endlich erhielt St. Peter-Ording (damals noch St. Peter Ort) Bahnanschluss, nachdem von Husum aus 1854 bis Tönning die Gleise gelegt wurden und ab 1892 weiter bis Garding. Die Bahnanlagen erhielten in St. Peter-Ording nur die Befugnisse für den Personen- und Expressgutverkehr.
Ab 20.09.1932 erhielt der Bahnhof den heutigen Namen mit der Bezeichnung "Bad". Das Empfangsgebäude wurde relativ klein den notwendigen Bedürfnissen entsprechend errichtet. Die Gleisanlagen bestehen aus dem Hauptgleis und einem Umfahrgleis mit einem Abstellgleis an der Ladestrasse.



Bad Steben
Land: Bayern
Strecke: Hof - Marxgrün - Bad Steben
Geschichte:

Der oberfränkische Kurort erhielt am 01.06.1898 eine Schienenanbindung nach Marxgrün und Hof. Durch ein rasches Fahrgastaufkommen wurden die bahnhofsgebäude noch vor dem 1. Weltkrieg vergrößert.
Nach dem 2. Weltkrieg lief der Zugverkehr am 19.10.1945 wieder an.
Ab Mitte der 50er Jahre verkehrte verkehrte in den Abend-und Nachtstunden kein Zug mehr, es fuhr der Bahnbus. Ab 1966 übernahmen die Reisezüge den Transport anfallender Güterwagen. Auch der Bahnpostverkehr endete in diesem Jahr.
Um 1960 wurde ein Einfahrlichtsignal erstellt und Ausfahrsignale erst ab 1974. Danach erfolgte eine Änderung der Gleisanlagen und der Güterschuppen wurde abgetragen. Auch die Ein- und Ausfahrtsignale wurden auf Grund der Einführung des Zugleitbetriebes wieder entfernt.
Ab 24.09.1994 endete der Schienengüterverkehr.
Seid Februar 1998 ist ein Gleis noch übriggeblieben und nichtausgebaute Weichen enden hinter dem Herzstück.
 


Bad Tölz
Land: Bundesland Bayern
Strecke: München - Holzkirchen - Lenggries
Geschichte:

1872 begannen die Bauarbeiten für die Stichbahn Holzkirchen - Tölz. Am 01.06.1874 wurde die Strecke eröffnet. Die Bahnlinie wurde im Nordwesten um den Ort herum geführt. Der Bhf. bestand aus dem Empfangsgebäude, Toiletten, Ladehalle, Ladestr. Gleiswaage und Rampen. Dazu kam ein 2-ständiger Lokschuppen und zwei nördliche Ausziehgleise.
1912 wurde im Empfangsgebäude die Stellwerksanlage Bt eingebaut. Das Verkehrsaufkommen im Personenverkehr entwickelte sich sprunghaft.
Am 20.06.1899 erhielt Tölz den Zunamen "Bad".
Am 06.08.1918 wurde der Bahnstreckenweiterbau nach Lenggries beschlossen und Bad Tölz musste dadurch um einen Kilometer versetzt werden.
1921 begannen dazu die Bauarbeiten und am 03.09.1924 wurde der neue Bahnhof Bad Tölz mit der Strecke nach Lenggries eingeweiht. Der neue Bahnhof hatte 3 Hauptgleise, Ladegleis, Rampe und Güterschuppen. Ein Mittelbahnsteig war über eine Bahnsteigunterführung zu erreichen. Eine Bahnmeisterei mit Kleinlokschuppenund ein Lagergebäude waren am westlichen Bahnhofsrand vorhanden.
1945 Übernahmen die US-Besatzermacht eine im Ort vorhanden Militärschule und somit am Bahnhof eine separate Güterhalle.
1967 wurde das alte Empfangsgebäude abgebrochen.
In den 50er und 60er Jahren wurde der Bahnbetrieb ausgedünnt und ab 26.09.1989 war der Bhf. nicht mehr besetzt gewesen.
Die BOB (Bayrische Oberlandbahn übernahm ab 29.11.1998 den Personenverkehr. Damit wurde der Bahnhof 1999 umgebaut.
2001 wurde die Güterverkehrsstelle Bad Tölz aufgehoben. Auf den Güterumschlaggelände wurde ein Getränkemarkt errichtet und die Güterumschlaggebäude in Wohnhäuser umgebaut.
2002 wurde der Bahnhofsvorplatz umgebaut.
2003 verkaufte die DB das Empfangsgebäude und die BOB eröffnete darin ein Kundencenter.


Bad Wildungen
Land: Hessen
Strecke: Korbach - Bad Wildungen - Wabern
Geschichte:

Bad Wildungen erielt am 15.07.1884 Bahnhanschluss von Wabern. Der Bhf. liegt am Ostrand der Stadt und auch ein 2gleisiger Lokschuppen wurde errichtet.
Bis 1895 wurden die Gleisanlagen ausgebaut und 2 Lokomotiven im Bahnhof stationiert. Der Kopfbahnhof erhielt 1909 eine Gleiserweiterung zur Aufnahme des Zugverkehrs aus Korbach. Dadurch liegt das Empfangsgebäude nun im Winkel zwischen alten und neuen Bahnhofsteil.
Zwischen Ende des 1. Weltkrieges und 1925 wurde der Bahnhof ausgebaut, das Empfangsgebäude aufgestockt, die Bahnsteige verlängert und die Güteranlage erweitert.
In den 60er Jahren wurde der Lokschuppen abgebrochen.
1972 bekam der Bhf. Ausfahrsignale und damit ein elektromechanisches Stellwerk.
1976 endete die Stückgutabfertigung und der Fahrplan wurde ausgedünnt.
In den 80er Jahren wurden Gleise und Weichen ausgebaut und das Stellwerk demontiert.
1992 endete der Güterverkehr gänzlich.
Seid 1998 übernahm die Kassel-Naumburger Eisenbahn den Reisezugverkehr. Das Empfangsgebäude wurde modernisiert.


Bad Windsheim
Land: Bundesland Bayern
Strecke: Neustadt-Steinach
Geschichte:

Am 06.08.1876 begann in Bad Windsheim als Endbahnhof der planmäßige Zugverkehr nach Neustadt. Neben dem Empfangsgebäude bekam der Bhf. einen Güterschuppen mit Rampe und eine kleine Lokstation.
Die Streckenverlängerung nach Steinach wurde gebaut und der Windheimer Bhf. erweitert. Der Lokschuppen wurde auf 3 Stände erweitert und das Gleis mit einem Linksbogen aus dem Bhf. geführt.
Am 01.08.1898 wurde die Strecke eröffnet.
1961 erhielt der Bahnhof den Zusatz "Bad". Anfang der 70er Jahre erhielt der Bahnhof Lichtsignale.
An 01.06.1975 an herrschte am Wochenende Betriebsruhe im Bhf.
Der Reisezugverkehr wurde extrem ausgedünnt.
Erst ab 02.06.1996 wurde der Zugverkehr mit dem "Bayern-Takt" wieder verbessert. Der Bahnhof ist wieder besetzt und eine Fußgängerbrücke über den Gleisen errichtet.

Bad Wurzach
Land: Baden-Württemberg
Strecke: Roßberg - Bad Wurzach
Geschichte:

Am 20.06.1904 wurde die Strecke von Roßberg nach Wurzach, als Endbahnhof eröffnet. Neben dem Empfangsgebäude entstand auch ein einständiger Lokschuppen und Güterschuppen mit Rampen. Ein separates Lagerhaus wurde von einer Landwirtschaftsfirma 1923 errichtet.
1946 wurde eine Glasfabrik mit Gleisanschluss errichtet.
1950 bekam Wurzach den Zusatz "Bad".
1952 entstand der Gleisanschluss zu den Milchwerken.
Am 28.09.1963 wurde der Reiseverkehr eingestellt, da die Buslinien zu zahlreich gelegt wurden.
1969 wurden die Gleise verlängert und der gesamte Oberbau wegen dem erhöhten Güteraufkommen erneuert.
Ebenfalls 1982 wurden die die Gleise nochmals erweitert.
Ab 2003 verkehrte täglich nur noch ein Nahgüterzug von Aulendorf.
Im Empfangsgebäude blieb trotzdem die Fahrkartenausgabe bis 1998 geöffnet. Danach zog ein Handelsunternehmen im Bahnhofsgebäude ein.
 

Baden-Baden
Land: Baden-Württemberg
Strecke: Karlsruhe - Offenburg
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 05.05.1844 als Baden-Oos eröffnet.
1847/48 wurde ein Lokschuppen mit Drehscheibe errichtet.
Am 18.03.1895 wurde das Empfangsgebäude errichtet.
1899/1900 wurde das vorhandene Empfangsgebäude abgerissen und das jetztige errrichtet.
Am 15.10.1945 konnte der Zugverkerkehr nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgenommen werden. Bis 1951 verkehrte vom Bahnhofsvorplatz eine Straßenbahn.
Ab 05.07.1957 fuhr der erste elektrische Zug in Baden-Oos ein.
1977 wurde der Bahnhof in Baden-Baden umbenannt.
Am 03.10.1993 wurde der Güterbahnhof geschlossen.
Seit dem 29.05.1994 fährt die Albtal-Verkehrsgesellschaft über Baden-Baden.
1995 veränderte der Bahnhof sein Ansehen durch den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke.
Am 04.10.1999 wurde ein 3. Bahnsteig eingeweiht.


Bamberg
Land: Bayern
Strecke: Saalfeld - Nürnberg
Geschichte:

Der erste Zug erreichte von Nürnberg aus Bamberg am 24.08.1844. Am 15.03.1846 konnte nach Lichtenfels weiter gefahren werden. Das Empfangsgebäude konnte erst am 03.09.1846 eröffnet werden und wurde noch bis 1858 vervollständigt.
Am 01.08.1852 wurde die eingleisige Strecke nach Haßfurt eröffnet.
1866 erhielt Bamberg das erste Stellwerk.
1901 wurde das Betreibswerk gebaut und das Empfangsgebäude vergrößert.
Kurz vor dem 1. Weltkrieg wurden Gleisanlagen zum Hafen gelegt und neue Stellwerke erbaut, sowie das Empfangsgebäude baulich verändert.
Ab 15.03.1939 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen.
Im 2. Weltkrieg wurde der Bahnhof verwüstet und der Zugverkehr konnte erst 1946 wieder aufgenommen werden.
1970 wurde der Südkopf vereinfacht, im Nordkopf der Ablaufberg beseitigt und die Stückgutumladung beseitigt.
Im Jahre 1979 wurde das Empfangsgebäude renoviert und umgestaltet.
Am 23.11.1980 ging das Zentralstellwerk in Betrieb, das 11 Stellwerke in Bamberg und Umgebung ersetzte.
Die Stückgutanlage wurde 1987/88 an einer anderen Stelle des Bahnhofs verlegt und das Gelände verkauft und ein Einkaufszentrum drauf errichtet.

Bargeteheide
Land: Schleswig-Holstein
Strecke: Lübeck-Hamburg
Geschichte:

Der Bahnhof entstand 1865 durch den Streckenbau Lübeck-Hamburg durch die Lübeck-Büchener Eisenbahn. Das Empfangsgebäude glich dem des                        
Bahnhof's Bad Oldesloe mit zweizusätzlichen Ladegleisen.
Ab 1875 wurde die Strecke und der Bahnhof 2gleisig ausgebaut.
Um 1900 wurde das Stellwerk Bw errichtet.
Am 07.08.1982 erhielt der Bahnhof Lichtsignale und ein Drucktastenstellwerk.
Ab den 90er Jahren ist der Zeitungskiosk die einzige Dienstleistungseinrichtung im Bahnhofsgebäude.

 

Barth
Land: Mecklenburg-Vorpommern
Strecke: Velgast - Barth
Geschichte:

Die Nebenbahn Velgast-Barth wurde am 01.07.1888 eröffnet mit einem Empfangsbegäude und angebauten Güterschuppen. Neben dem Bahnsteig befindet sich das 210 Meter lange Ladegleis mit Rampe.
Ab 05.05.1895 kreuzten auch die Schmalspurgleise der Franzburger Kreisbahnen über eine Brücke von Stralsund nach Damgarten den Bahnhof. Die Kleinbahn errichtete hier 1912-12 eine Betriebswerkstatt mit 2gleisigen Lokschuppen und Empfangsgebäude und ab den 30er jahren auch einen Triebwagenschuppen.
Am 01.12.1910 wurde eine Gleisverbindung nach Prerow gebaut, jedoch diese als Reparationsleistung nach 1945 abgebaut.
Seid 12.04.1966 wurde diese Strecke wieder bis Bresewitz und zum Schiessübungsplatz Zingst betrieben. Abermals am 02.06.1996 wurde diese Strecke wieder still gelegt.
Am Bahnhof war das Stellwerk Bhf/W2 angebaut.
Am 02.06.1991 wurde in Barth der elektrische Zugverkehr aufgenommen.
1992 wurde die Lokeinsatzstelle geschlossen und Anfang 1996 der Halbrundlokschuppen abgerissen.
Der Güterverkehr wurde zum 28.05.1996 eingestellt.
Ab 15.12.2002 übernahm die Usedomer Bäderbahn den Personenverkehr von Stralsund nach Barth.
Abgesehen von Gleis 1 wurde die restliche Gleisanlage fast abgebaut.


Basdorf
Land: Brandenburg
Strecke: Berlin-Karow - Basdorf - Liebenwalde/Groß Schönebeck
Geschichte:

Am 13.05.1901 nahm die Reinickendorf-Liebenwalde-Groß Schönebecker Eisenbahn den Betrieb mit den Betreibsmittelpunkt Basdorf auf und es wurde ein 2ständiger Lokschuppen mit Werkstatt errichtet. Das Empfangsgebäude erhielt einen angebauten Güterschuppen.
1927 wurde eine Unterführung zum Zwischenbahnhof gebaut.
Ab 01.07.1950 ging die Bahn an die DR über.
Nach 1950 wurde der Bahnhof sicherungstechnisch aufgerüstet (Signale und 2 Stellwerke).
Ab 29.05.1983 wurde der Bahnverkehr nach Berlin-Blankenfelde eingestellt.
1992 wurde die Bahnmeisterei und das Bahnbetriebswerk aufgelöst.
Die Niederbarnimer Eisenbahn übernahm am 01.09.1998 dann Bahnhof von der DB und die Berliner Eisenbahnfreunde zogen in den Bahnhof ein.
Am 01.06.2000 wurde im Bahnhof Basdorf das Heidekrautbahnmuseum eröffnet.
Am 04.07.2002 wurde von Bombardier ein elektronisches Stellwerk eröffnet.



Basel Badischer Bahnhof
Land: Baden - Württemberg
Strecke: Freiburg - Basel SBB
Lörrach - Basel SBB

Geschichte:

Ab 12.11.1853 wurde der Bahnhof Basel Badische Bhf. in Kleinbasel auf Schweizer Territorium für Deutschland gebaut und am 19.02.1855 erreichte der Erste Zug von Mannheim - Karlsruhe aus den Bhf. Das Empfangsgebäude wurde etwas später von Mai 1859-01.05.1862 errichtet. Auf Grund der anwachsenden verkehrsdichte musste der bahnhof 1867/68 erweitert werden.
1873 wurde der Rangier- und Werkstättenbahnhof in Betrieb genommen.
Um die Jahrhundertwende wurde um einen neuen Bahnhof verhandelt.
1904 begann der Bau eines neuen Bahnhofs. Der Güterbhf. konnte am 15.12.1905 den Betrieb aufnehmen.
1906 begann der Neubau des Personenbahnhofs, 700 Meter östlich des alten Bahnhofs. Er wurde am 13.09.1913 eingeweiht. Aus den alten Bahnhof wurde eine Mustermesse gemacht. Die Verbindungsstrecken nach Deutschland mussten alle neu errichtet werden. Das Empfangsgebäude steht auf einer Grundfläche von 8000 qm. Im Anschluß daran befindet sich die Eilgutabfertigung und ein 22ständiger Lokomotivschuppen mit Bekohlungsanlage.
Am 15.08.1980 wurde im Bahnhof ein Spurplan-Drucktastenstellwerk in Betrieb genommen und ersetzte 9 Stellwerke.

Bautzen
Land: Sachsen
Strecke: Dresden - Görlitz, Bautzen - Wilthen
Geschichte:

Der Bahnhof wurde vom 01.11.1844 bis 23.06.1846 errichtet und der Festzug fuhr aus Dresden mit der SAXONIA ein. Das erste Bahnhofsgebäude wurde ab 1877 erweitert mit der Eröffnung der Strecke nach Wilthen am 01.09.1877. Ein neuer achtständiger Lokschuppen wurde gebaut mit allem Nebeneinrichtungen.
1888/89 wurde am Bhf. die Nebenstrecke von Hoyerswerda angeschlossen, welche ab 02.12.1890 bis Königswartha in Betrieb ging. Bautzen wurde ein wichtiger Verkehrsknoten, Gleise wurden erweitert und ein Stellwerk errichtet.
1899 wurden die Bahnsteige überdacht und ein Fussgängertunnel gebaut.
1921 wurde das Empfangsgebäude vergrößert.
Im April 1945 brannte das Empfangsgebäude völlig aus und auch die Spreetalbrücke wurde gesprengt.
Am 01.11.1945 begann wieder der Zugverkehr.
Der Bahnhof fungierte im Güterverkehr besonders für Kohlen- und Leerwagenzüge.
Ab 1966 wurde die Anschlussbahn zum Waggonbau Bautzen ausgebaut.


Bayerisch Eisenstein
Land: Bayern
Strecke:Plattling - Bayerisch Eisenstein - Pilzen
Geschichte:

Am 20.10.1877 wurde der Bahnbetrieb eröffnet. Das Empfangsgebäude wurde quer zur Staatsgrenze errichtet. Mitten hindurch verlief die Grenze. Auf tschechischer Seite hieß der Bahnhof: Zelezna Ruda. Eine Lokomotivbehandlungsstelle wurde gebaut.
Ab Beginn des 1. Weltkrieges war der Bahnbetrieb stets gebrochen.
Ab 1945 wurde nur der Güterverkehr über die Grenze weiter geführt bis zum 03.09.1953.
Der Bahnanschluss nach Bayerisch Eisenstein wurde ab 01.01.1975 zur Nebenbahn herabgestuft und die Lichtsignale abgebaut.
Am 01.05.1991 wurde die Strecke und der Grenzübergang nach einer Instandsetzung wieder eröffnet. Trotzdem muss im Zugverkehr zwischen beiden Ländern weiter umgestiegen werden.
Am 30.03.1994 öffnete das Localbahnmuseum im alten Lokschuppen


Bayreuth Hbf
Land: Bayern
Strecke: Hof-Bayreuth-Nürnberg, Bayreuth-Weiden, Bayreuth-Weidenberg
Geschichte:

Die Stadtgemeinde Bayreuth und die Königlich priviligierte bayerische Ostbahn bauten eine 21 km lange Bahnverbindung nach Neuenmarkt-Wirsberg, welche am 28.11.1853 eröffnet wurde. Der Bahnhof wurde an der Schwarzen Allee mit einem Haupt-, einem Umfahr- und einem Stumpfgleis errichtet. Zusätzlich wurde ein Lokschuppen mit einem Gleis gebaut.
Am 01.12.1863 wurde die eingleisige Strecke nach Weiden eröffnet.
Die bayerischen Staatsbahnen begannen am 15.07.1877 den Zugverkehr auf der Strecke Nach Nürnberg über Schnabelwaid.
Bis 1879 wurde endlich das massive Bayreuther Empfangsgebäude auf der Südseite der Gleisanlagen fertig gestellt.
1885 wurde statt des vorhandenen oft geschlossenen Bahnübergangs der "Eiserne Steg" errichtet, welcher 1945 nach einem Luftangriff nie wieder aufgebaut wurde.
Am 15.08.1896 wurde die Lokalbahn nach Warmensteinach und
ab 12.03.1904 die Strecke nach Hollfeld eröffnet.
Am 28.06.1909 wurde die Strecke von Bayreuth Altstadt nach Thurnau eröffnet.
Der Bahnhof besaß als Knotenpunkt des Nebenbahnverkehrs nun ab 1900 2 überdachte Bahnsteige mit Personentunnel. Weierhin besß der Bahnhof jetzt eine Güterladehalle, ein Lokschuppen und ein Eisenbahnerwohnhaus. Der Bahnhof wurde ständig weiter ausgebaut auf ein Anschlussgleis zur Spinnerei, eine Laderampe und Ladestrassen und einem 3. Bahnsteig.
Nach der Jahrtausendwende bis zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde Bayreuth von bis zu 16 Schnellzügen angefahren.
Bis 1930 wurden weitere Nebengleise im Bahnhofsbereich verlegt.
Im Jahre 1909 hatte der Bahnhof vier mechanische Stellwerke, welche alle am 08.12.1981 gegen zwei Relaisstellwerk Bf und Rn ersetzt wurden.
Am 11.04.1945 wurde die Güterabfertigung, das Bahnbetriebswerk und das Eisenbahnerwohnhaus zerstört.
Nach dem Wiederaufbau des Bayreuther Bahnhofs war der Fernverkehr bis auf drei Eilzugpaare eingeschränkt.
Auf der Lokalbahnstrecke nach Thurnau bestand ab 03.06.1973 kein PV und seid 01.01.1983 kein GV mehr. Die Strecke wurde danach abgerissen. Ebenso auf der Strecke nach Hollfeld wurde der Verkehr ab 29.09.1975 eingestellt.
Ab 01.01.1976 unsteht der Bhf. Bayreuth dem in Lichtenfels
1982 wurde aus dem Bw ein Stützpunkt und dessen Ringlokschuppen mit Bekohlungsanlage und Dienstgebäude abgerissen.
Ab 05.01.1990 setzte wieder Betrieb im Bhf. ein, als 7 Eilzugverbindungen über Hof in Richtung der neuen Bundesländer geführt wurden.
Ab 31.05.1992 gingen die Pendolino-Triebwagen nach Nürnberg in Betrieb.
Die Verbindung nach Warmensteinach wurde ab 01.01.1993 im Schienenersatzverkehr betrieben und ab 10.06.2001 stillgelegt. Daraufhin kaufte die Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) 2002 diese Strecke und nahm sie ab 10.12.2006 bis Weidenberg wieder in Betrieb (montags bis freitags mit 6 Zugpaaren).
Am 01.09.2000 ging die Schlämener Kurve als durchgehende Verbindung und Bahnhofsteil von Neuenmarkt-Wirsberg in Betrieb.


Bebra
Land: Hessen
Strecke: Kassel - Erfurt
Göttingen - Fulda

Geschichte:

Am 18.09.1848 eröffnete die Kurfürst-Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn (KFWE), später Hessische Nordbahn, den Eisenbahnbetrieb von Bebra nach Guxhagen, Richtung Kassel. Gleichzeitig war ab 25.09.1849 der Abschnitt nach Gerstungen von Bebra aus fertig. Ab 22.01.1866 eröffnete die Bebra-Hanauer-Eisenbahn die Strecke nach Bad Hersfeld und ab 1872 kam die Verbindung nach Elm zustande.
So entwickelte sich Bebra als ein Eisenbahnkreuz. Der Bahnhof selber war ein Inselbahnhof, das Empfangsgebäude wurde 1869/70 gebaut und erweitert.
1880 kam die Güterabfertigung dazu und
1890 wurde ein Lokomotivschuppen errichtet.
1902 wurde ein Rangierbahnhof aufgebaut mit 30 Richtungsgleisen und ab 02.01.1906 begann der Ablaufbetrieb.
1906 ging das erste elektromechanische Stellwerk in Betrieb und ein Jahr später war die Bahnsteigunterführung an der Nordseite fertig gestellt. 1914 war die Unterführung zu den südlichen Bahnsteigen fertig.
Durch einen Brand am 06.07.1919 wurde die Umladehalle vernichtet.
1937 wurde in Bebra eine Tränkanstalt eingerichtet für des angestiegenden Viehtransportes von Frankreich nach Polen und das Stellwerk Bsb im Güterbhf. wurde eröffnet.
Am 04.12.1944 erlebte der Bahnhof den einzigen Bombenabgriff im 2. Weltkrieg, der nicht viel Schaden angerichtet hatte.
Ab 1952 wurde Bebra zum innerdeutschen Grenzbhf.
1961 begann ein grunsätzlicher Umbau der Bahnhofsanlagen.
Ab 24.05.1963 erreichten dei ersten elektrischen Lokomotiven Bebra.
Bis 1965 wurde das neue Stellwerk Brf eingeweiht und der Personenbhf. erhielt längere Bahnsteige, Bahnbetriebswerk erhielt neue Gebäude.
Nach 1968 musste der Lokschuppen neuen Ausfahrgleisen weichen.
Zwischen 1965 und 1982 wurden etliche neue Stellwerke eröffnet und bestehende umgerüstet.
1976/77 wurde die alte Güterabfertigung abgebrochen.
Seid 09.11.1989 brach über Bebra eine Flut von Besuchern aus der DDR nach Maueröffnung herein.
Ab 28.05.1995 wurde der Fernverkehr aus Bebra weitgehend herausgeführt worden durch die Eröffnung der Neubaustrecken.

Beelen
Land: Nordrhein-Westfalen

Strecke:
Münster (Westf) Hbf - Rheda-Wiedenbrück

Geschichte:

Im Mai 1886 kam es zum Baubeginn des Empfangsgebäudes in Beelen und am 25.06.1887 war die Eröffnung der Strecke Münster-Warendorf-Lippstadt. Bis 1915 verkehrten täglich 6 Zugpaare.
Um den 1. Weltkrieg gab es einen Gleisanschluß zur Molkerei Horstmann und eine Ladestrasse am Bahnhof wurde errichtet.
In den 70er Jahren war Beelen sogar Eilzughaltepunkt der Verbindung Münster-Bebra. Doch Ende 1979 verkehrte der letzte Reisezug. Auf Drängen der Bundeswehr wurde die Strecke nicht still gelegt.
1977 wurde auf der Münsteraner Seite ein Industriegleis bei Kilometer 33,4 in ein neues Gewerbegebiet gelegt, welches bis zur Holzfirma Schlautmannn führt. Durch drastisch zurück gehendern Güterverkehr wurde dieser am 01.05.2001 eingestellt und 2006 das Industriegleis entfernt, sowie im Bahnhof nur noch das Kreuzungsgleis gelassen. Das Bahnhofsgebäude wird anderweitig genutzt und im Güterschuppen befindet sich ein Getränkehändler.
Am 14.12.2003 übernahm die NordWestBahn (NWB) den Personenverkehr im Stundentakt mit neuen Talent-Triebwagen


Beeskow
Land: Brandenburg
Strecke: Königs Wusterhausen - Frankfurt/Oder
Fürstenwalde - Lübben

Geschichte:

Am 17.01.1888 erreichte der erste Zug Beeskow von Grunow aus. Richtung Königs Wusterhausen begann der Zugverkehr am 20.09.1898.
Zum Eisenbahnknoten wurde wurde Beeskow ab 24.11.1901, als die Strecke nach Lübben durch die Niederlausitzer Eisenbahn eröffnet wurde und ab 20.12.1912 nach Fürstenwalde. Durch die drei Eisenbahngesellschaften waren in Beeskow etliche Bahnanlagen gleich drei mal vorhanden, da jede Gesellschaft für sich baute.
1936 wurden Stellwerke errichtet.
Am 01.04.1949 übernahm die DR die Privatbahnen. Es blieb das Empfangsgebäude der Staatsbahn erhalten. Die anderen beiden Empfangsgebäude wurden als Wohnhäuser genutzt.
Bis 1960 wurde die bestehende Anlage des Lokbahnhofs genutzt.
Ab 1990 ging der Güterverkehr rapide zurück und bis 1995 wurden 7 Anschlußbahnen stillgelegt.
Der Reiseverkehr nach Lübben wurde ab 28.05.1995 eingestellt, ebenso ab 1995 der Verkehr nach Fürstenwalde.
Danach wurde der Bahnhof auf 2 Gleise reduziert und nur der Hausbahnsteig blieb in Betrieb.


Beilngries
Land: Bayern
Strecke: Nürnberg - Neumarkt - Beilngries - Eichstätt
Beilngries - Dietfurt(Altmühl)

Geschichte:

Zum Sommerfahrplan 1888 wurde die Lokalbahnvon Neumarkt nach Beilngries in Betrieb genommen. Ab 11.09.1909 ging es dann weiter zum Kopfbahnhof Dietfurt. Die Gleisanlagen wurden deshalb erweitert, eine neue grosse Laderampe wurde errichtet. Das Empfangsgebäude, 1888 errichtet, der Lokschuppen und das Dienstgebäude waren aus Jurabruchstein gemauert.
Am 05.11.1929 wurde die Strecke Beilngries - Kinding als Güterbahn eröffnet.
1929/30 wurde der neue Beilngrieser Bahnhof mit 3 Gleisen am Ostufer eines geplanten Kanals errichtet, um die neuen Bahnstrecken korrekt in den Bahnhof einzufädeln. Alle Einfahrten waren mit Signalen gesichert. Ausserdem wurden Wasserkräne aufgestellt. Der alte Bhf. wurde als Güterbahnhof weiter erhalten.
Auf dem neuen Gelände wurde ein Güterschuppen und ein Anschluss zum Baywa-Lagerhaus geschaffen, der bis 28.07.1989 bedient wurde.
Am 02.10.1955 wurde der Personenverkehr nach Kipfenberg eingestellt und am 01.08.1966 nach Dietfurt, 28.05.1967 auch der Güterverkehr.
Danach wurden die Gleisanlagen im Bahnhof entprechend umgestaltet.
Der Personenverkehr in Beilngries wurde zum 26.09.1987 eingestellt und 1988 der Bahnhof Beilngries an die Rhein-Main-Donau-AG verkauft. Der alte Bahnhof von 1888 wurde ab 20.02.1989 abgebaut und im neuen Bahnhof begann der Abriss am 22.08.1989
An deren Stelle wurde ein Kanal gebaut, dessen Durchstich am 31.07.1992 erfolgte.


Berchtesgaden Hbf
Land: Bayern
Strecke: Freilassing - Bad Reichenhall - Berchtesgaden
Geschichte:

Am 25.10.1888 begann in Berchtesgaden das Eisenbahnzeitalter mit der Lokomotive KIRCHBERG und Personenwagen. Berchtesgaden erhielt eine Lokstation mit 2-ständigen Lokschuppen. Der Bhf. bestand aus 3 Gleisen, dem Empfangsgebäude, eine Güterhalle, Wagenhalle und dem Kohlenschuppen.
1906 wurden Gleisanlagen verändert und 1907 erhielt der Bahnhof eine Werkstatt, eine Triebwagenhalle und elektrische Oberleitung.
Am 16.07.1907 ging der Abschnitt von Berchtesgaden nach Schellenberg als Lokalbahn in Betrieb.
Am 29.05.1909 wurde die Strecke nach Königssee in Betrieb genommen.
Die Bezeichnung Hbf trägt der Bahnhof seid 1913.
Ab 07.08.1916 wurde der elektrische Betrieb nach Bad Reichenhall in Betrieb genommen.
1932 wurde ein weiterer Mittelbahnsteig errichtet und eine Unterführung gebaut. Ebenfalls wurde auf den Gelände der stillgelegten saline Frauenreuth eine neue Güterhalle errichtet.
1938 begann das Neubauamt mit den Bau eines neuen Empfangsgebäudes. Die Nebenbahn nach Salzburg wurde am 02.10.1938 stillgelegt und der Lokomotivschuppen abgerissen.
Am 01.02.1940 wurde das neue Empfangsgebäude eröffnet. Bombenabwurf unterbrach ab 25.04.1945 den Zugbetrieb.
1950 wurde die Bahnmeisterei aufgelöst.
Am 30.05.1983 wurde die stationierte Kleinlok zum Rangieren abgezogen.
An 2003 zogen in den Bhf. verscheiden Kleinunternehmen ein. Auf dem Bahnhofsvorplatz ist ein Busbahnhof eingerichtet worden und auf dem Gelände des Güterschuppens befindet sich eine Baustoffhandlung.


Bergen auf Rügen
Land: Mecklenburg-Vorpommern

Strecke: Stralsund - Saßnitz, Bergen - Göhren, Bergen - Binz
Geschichte:

Bergen erhielt am 01.07.1883 Bahnanschluß durch die Strecke Altefähr - Bergen. Ein 2-ständiger Lokschuppen mit Kohlenbansen, eine Ladestrasse mit Kopf- und Seitenrampe und ein Güterschuppen, sowie ein einfaches Empfangsgebäude mit Postamt wurden gebaut.
Am 15.08.1889 ging die Nebenbahn nach Putbus am der Nordseite des Bahnhofs in Betrieb und ein neuer Lokschuppen für die Schmalspuranlage wurde gebaut.
Ab 01.07.1891 wurde der PV und ab 12.08.1891 der GV nach Saßnitz als Hauptbahn fortgeführt.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde das 2. Gleis Richtung Altefähr als Reparationsleistung abgebaut.
Der Güterumschlag von Bergen wurde nach Rambin verlagert.
Ab 30.05.1970 wurde der PV und ab 26.09.1970 der GV auf dem Schnmalspurbahnnetz eingestellt. Die freigewordenen Anlagen nutzte die Bahnmeisterei und die umgespurten Gleise wurden für die Güterzugbildung für das Binnenland genutzt.
Die Hauptstrecke wurde 2gleisig ausgebaut und ab 27.05.1989 elektrifiziert, wobei auch Lichtsignale installiert wurden.
Ab 1994 wurde der GV eingestellt.
Von 2003 bis 27.08.2004 wurde der Bahnhof modernisiert und auf 4 Gleise zurück gebaut. Der Inselbahnsteig ist mit einem Aufzug zu erreichen. Alle beiden Stellwerke sind in Betrieb.
2008 fahren täglich rund 150 Züge, davon halten 90. Der Bahnhof wird von 2800 Fahrgästen täglich genutzt.


Bernburg
Land: Sachsen-Anhalt
Strecke: Aschersleben - Dessau
Calbe - Könnern

Geschichte:

Der Bahnhof befindet sich seid 01.09.1846 am Südrand der Oberstadt.
1864 wurde der Bahnhof als Durchgangsbahnhof an der Strecke Köthen-Aschersleben neu angelegt. Ein Jahr später erhielt er einen Güterschuppen und das alte Bahnhofsgebäude wurde als Hotel genutzt.
1880 wurde eine Lokstation eingerichtet. Ab 01.11.1889 wurde die Strecke nach Könnern und am 15.08.1890 nach Calbe eingerichtet. Dadurch blühte der Güterverkehr auf, die Gleise wurden vermehrt und ein Inselbahnsteig angelegt.
Die Gleisanschlüsse zu angesiedelten Firmen mehrten sich.
Zwischen 1945 und 1967 fand kein zweigleisiger Schienenverkehr statt, da diese als Reparationsgut abtransportiert wurden.


Bertsdorf
Land: Sachsen
Strecke: Zitttau - Oybin/Johnsdorf
Geschichte:

1889 wurde der Wald für das Bahnhofsareal abgeholzt. Zur Haltestelle wurde neben dem Empfangsgebäude ein 2ständiger Lokschuppen errichtet. Am 25.11.1890 ging die Zittau-Oybin-Jonsdorfer Eisenbahn in Betrieb. Ab 1906 wurde der Bahnhof erweitert und ab 1913 begann der zweigleisige Streckenausbau.
1938 wurde das Stellwerksgebäude errichtet.
1943 wurde das zweite Streckengleis nach Oybin abgebaut und das zweite Gleis nach Zittau 1945 als Reparationsleistung abgebaut.
Ab 1960 war der Reisezugverkehr rückläufig.
Ab 1969 wurde der Güterverkehr eingestellt und die Gütergleise abgebaut.
Ab 01.09.1996 übernahm die Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft (SOEG) die Strecken rund um Bertsdorf.
Das Bahnhofshotel wurde abgerissen und nach Originalbauplänen wieder neu errrichtet.  

Bestwig
Land: Nordrhein-Westfalen
Strecke: Hagen - Kassel
Geschichte:

1873 begann der Bau des Bahnhofs mit dem 10ständigen Ringlokschuppen. Danach wurde das Empfangsgebäude mit Güterschuppen errichtet.
1900 wurde die Strecke zweigleisig ausgebaut. 1915 wurden die ersten Stellwerke Bf und Bo errichtet. 1920 erfolgten einige Anbauten am Empfangsgebäude und das Stellwerk Bw. Ebenso wurde bis 1924 das Bahnbetriebswerk mit einer 20 Meter Drehscheibe eröffnet. Güterzüge hielten, um Wagen in die Züge einzusetzen oder auszusetzen.
Nach dem 2. Weltkrieg war ab November 1944 wieder der durchgängige Reiseverkehr intakt.
In den 50er Jahren wurden die Gleisanlagen erneuert, das Empfangsgebäude mit Bahnhofsvorplatz neugestaltet und der Güterschuppen erweitert.
Ab den 70er jahren ging der Reiseverkehr sprunghaft zurück. Teile der Bw-Anlage wurden abgebrochen. Der Rundlokschuppen blieb erhalten.
Nach Einstellung des Stückgutverkehrs wurden Gleisanlagen des Güterbahnhofs abgebaut.


Bexbach
Land: Saarland
Strecke: Kaiserslautern - Homburg (Saar) - Neunkirchen (Saar)
Geschichte:

Der Bahnhof liegt an der Ludwigsbahn (Ludwigshafen - Bexbach), welche am 25.08.1999 ihren 150. Geburtstag feierte. Genauso alt ist auch das Bahnhofsgebäude, dessen Bau im April 1847 begann.
Am 01.01.1870 fusionierten die Ludwigsbahn, die Maximilianbahn und die pfälzische Nordbahn zu den Pfalzbahnen.
1872/73 wurde das Bahnhofsgebäude Richtung Neunkirchen vergrößert und die Güterabfertigung entstand.
Im Sommer 1896 wurde eine 3,8 km lange Drahtseilbahn von der Grube Frankenholz zum Bahnhof gebaut, welche ab 1900 in Betrieb ging. Am Bahnhof wurde die Kohle in einer Kohlenaufbereitungsanlage gereinigt und sortiert.
Am 09.02.1901 konnte endlich die 3,2 km Verbindungsbahn vom Bahnhof zur Grube Mittelbexbach übergeben werden.
Der Bahnhof wurde am 17.03.1908 nach einem bayrischen Gesetz mit Bahnsteigsperren versehen. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Bexbach von Bayern getrennt und dem Saargebiet zugesprochen. Im Mai 1936 wurde die Mittelbexbacher Grube geschlossen und es wurde nur noch die Kohle der Frankenholzer Grube verladen.
1937 wurde der Bahnhof in Höcherberg umbenannt, den 2. Weltkrieg überstand er unbeschadet und 1947 erhielt er seinen ursprünglichen Namen zurück.
1954 stellte auch die Grube Frankenholz die Kohleförderung ein.
1959 wurde ebenfalls die Grube St. barbara stillgelegt, welche in die Zeit des Umbaus des Bahnhofs bis 1963 hinein fiehl.
1964 wurde ein Gleisbildstellwerk in Betrieb genommen.
Am 16.05.1966 erreichte der erste elektrisch gefahrene Zug Bexbach.
Im Jahre 1977 wurde das Bahnhofsgebäude renoviert und der Mittelbahnsteig mit Unterführung aber erst am 21.11.1988 eingeweiht.
1989 wurde der Bahnhof Bexbach unter Denkmalschutz gestellt.
Im Juli/August 1990 wurde die Expressgutabfertigung und die komplette Empfangshalle geschlossen. 1998 wurde die Güterabfertigung an ein Bexbacher Unternehmen verkauft.


Biblis
Land: Hessen
Strecke: Rüsselsheim - Mannheim
Geschichte:

Biblis erhielt 1869 Eisenbahnanschluss. Am 24.11.1879 wird die Verbindung nach Lampertsheim (Riedbahn) eröffnet. 1880 ist das zweistöckige Empfangsgebäude entstanden.
Für den Güterverschub erhielt Biblis eine Kleinlokomotive, welche in einem Wellblechschuppen auf Gleis 8 abgestellt wurde. Der Bahnhof beinhaltete 4 Schrankenposten und besaß eine Bahnmeisterei.
Für den Personenverkehr besaß Biblis 3 Bahnsteiggleise.
1964 wurde die Bahn elektrifiziert.
Bedient wird der Bahnhof von zwei Stellwerken.
Ab 1994 wurden die Bahnhofs-Service-Einrichtungen geschlossen.
Ab 1999 wurde ein Zentralstellwerk eingerichtet, welches die beiden vorhanden Stellwerke ablöst.
 

Biedenkopf
Land: Hessen
Strecke: Siegen - Marburg
Geschichte:

Biedenkopf im oberen Lahntal erhielt einen Bahnhof am 19.03.1883. Im Herbst 1889 war die Verbindung nach Siegen vollständig. Um die Jahrhundertwende wurden die Güteranlagen erweitert. Der Bahnhof entwickelte sich zum Knotenpunkt durch die Eröffnung der Nebenbahn nach Dillenburg am 01.05.1911. Wegen der Steigungen bis zu 1:17 fand bis in die zwanziger Jahre dort Zahnradbetrieb statt.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren hier sogar zwei Kleinlokomotiven stationiert, die auch auf benachbarten Bahnhöfen rangierten.
1970 kam es zur Anlage eines Industrieanschlussgleises in ein neues Industriegebiet, jedoch wurde im Bahnhof die Stückgutabfertigung geschlossen.
1975 begannen Angebotseinschränkungen im Reisezugverkehr bis 1994, als wieder zusätzliche Reisezüge eingestellt wurden. Ebenso endete jetzt auch die Kleinlokstationierung.


Bielefeld Hbf
Land: Nordrhein-Westfalen
Strecke: Minden - Hamm, Bielefeld - Lage
Geschichte:

Am 15.10.1847 wurde der Bahnhof mit zwei Bahnsteigen, Eilgutschuppen und Postamt eröffnet. Gegenüber dem Bahnhofsgebäude wurde ein Lokschuppen, Laderampe und drei Ladestrassen gebaut.
1895 wurde das Empfangsgebäude erweitert.
Am 01.10.1904 wurde die Nebenbahn nach Paderborn eröffnet.
Von 1905-07 erhielt die Lokomotivstation eine neue Anlage an der Bahnhofssüdseite, die alte wurde abgerissen.
Das Empfangsgebäude wurde abermals durch einen Neubau im Jugendstil extrem vergrößert und konnte am 30.04.1910 eröffnet werden. Das alte Bahnhofsgebäude wurde abgerissen.
Bis 1916 erhielt Bielefeld seinen Güterbahnhof Ost.
Der Bielefelder Hauptbahnhof besaß 1916 4 Stellwerke: Otm, Mtm, Wtm, und Rt.
Am 29.09.1968 wurde der elektrische Zugverkehr aufgenommen.
In den neunziger Jahren und Anfang der Jahrtausendwende wurde das Empfangsgebäude abermals umgebaut.
Anfang April 2005 wurde die Bahnhofshalle neu eröffnet. Bis 08.09.2006 wurden die Tunnel verlängert und die Bahnsteige renoviert.
 

Bingen (Rhein)
Land: Rheinland-Pfalz
Strecke: Koblenz - Mainz, Koblenz - Bad Kreuznach
Geschichte:

Der Bahnhof Bingen entstand aus 2 Bahnhöfen:
Bingerbrück, wo die Rhein-Nahe-Eisenbahn ihren Endpunkt fand. Hier war Anschluß an die Rheinische Eisenbahn. Beide Bahnstrecken nahmen 1858 und 1859 ihren Betrieb auf und waren durch eine eiserne Brücke über die Nahe verbunden. Das Empfangsgebäude wurde erst provisorisch errichtet und dann mehrmals umgebaut. Weiterhin bekam er drei Lokschuppen, zwei Drehscheiben, einen Wagenschuppen und eine Güterabfertigung.
1930 bis 1936 wurde der Bahnhof Richtung Koblenz erweitert: Rangierbhf. mit 11 Gleisen und einem Ablaufberg.
Am 29.09.1944 wurde das Empfangsgebäude bei einem Luftangriff zertrümmert. Als Behelfsbahnhof ging er ab 01.12.1950 wieder in Betrieb.
Am 29.05.1958 begann der elektrische Betrieb.
Ab 1972 wurde durch Grubenschließungen der GV rückläufig.
1980 wurde die Lokbeheimatung aufgegeben und 1981 die Drehscheibe ausgebaut.
1990 die Güterabfertigung geschlossen.
Ab 1997 ist in einem neuen seperaten Gebäude die Aufsicht, der Reiseservice und der Warteraum untergebracht.
Bis 1991 wurden die Gleisanlagen vereinfacht und das gesamte Bw demontiert.


Binz
Land: Mecklenburg-Vorpommern

Strecke: Putbus - Binz - Göhren, Bergen - Lietzow - Binz
Geschichte:

Binz besitzt zwei Bahnhöfe, der eine heisst Binz Landesbahn, der zweite Ostseebad Binz.

Der Älteste Bahnhof an der 750mm-Schmalspurstrecke Putbus-Göhren ging am 21.07.1895 in Betrieb. Der Verkehr wurde ab 20.03.1896 bis Sellin und ab 13.10.1899 bis Göhren verlängert.
1939 ging der Betrieb der Rügenschen Kleinbahn an die Deutsche Reichsbahn über.
Zum 11.12.1967 wurde der GV und ab 1975 der Expressgutverkehr eingestellt.
Am 19.10.1974 wurde zum 75-jährigen Jubiläum der Strecke, diese als Denkmal erklärt und der PV weiter geführt.
Der Bahnhof besaß neben 2 Hauptgleisen, 3 Abstellgleise. Das Empgangsgebäude bestand aus der Gaststätte und einem Stückgutschuppen. Dazu 2 Wasserkräne mit Hochbehälter.
Ab 01.01.1996 wurde die Rügensche Kleinbahn GmbH gegründet und die KEG mit der Betriebsführung beauftragt. Der Bahnhof Binz LB wurde daraufhin renoviert.

Der Bahnhof Binz Ostseebad wurde unfertig im 2. Weltkrieg errichtet. Danach wurde er für militärische Zwecke genutzt.
Am 01.10.1953 wurde der GV aufgenommen und ab 11.12.1956 der PV. In den folgenden Jahren wurde der Bahnhof ausgebaut. Ab Ende der 50er Jahre wurden auch Schnellzüge bis hier her gefahren.
Ab 27.05.1989 konnte Binz mit E-Loks erreicht werden. Der Bhf. bestand aus 3 Hauptgleisen, 3 Abstellgleisen und 2 Lokgleisen. Am Stellwerk B1 zweigt ein Anschlussgleis zu einem Heizwerk ab.
Ab 1990 nahm der Reise- und Güterverkehr ab und 1995 wurde der GV eingestellt.
1991 wurde der Bahnhof mit Reisezüge aus Koblenz und München erreicht und 1997-99 für den IC-Verkehr modernisiert, u.a. auch mit neuen Bahnsteigen. Er erhielt den Namen "Ostseebad Binz".
Dann wurde das Anschlussgleis zum Heizwerk entfernt und der Bahnhof mit Lichtsignalen ausgerüstet.


Bischofswerda
Land: Sachsen
Strecke: Senftenberg - Bischofswerda, Bischofswerda - Zittau, Dresden - Bischofswerda - Görlitz
Geschichte:

Der Bahnhof wurde vom 01.10.1844-17.11.1845 errichtet. Der erste Zug aus Dresden mit der Lok GERMANIA erreichte am 06.12.1845 den Bahnhof und ab 21.12.1845 begann der Planbetrieb.
Gegenüber dem Empfangsgebäude stand ein einständiger Lokomotivschuppen. Das Gleisfeld bestand aus 6 Gleisen. An der Ostseite des Bahnhofs befand sich ein Güterschuppen mit Ladestrasse.
1879 wurde die Kleinstadt an das Südlausitzer Eisenbahnnetz angeschlossen. Am Ostkopf wurden weitere Rangier- und Abstellgleise gelegt, um den steigenden Verkehr aufzunehmen. Dazu wurde auch ein neuer Lokschuppen mit einer 11,60-m-Drehscheibe gebaut. Danach wurden auch die Stellwerke W1 - W5 errichtet.
Ab 14.05.1902 wurde auch die Nebenbahn nach Senftenberg eröffnet.
1946 wurde das 2. Streckengleis Dresden - Görlitz abgebaut und das Stellwerk W1 abgerissen.
1963 wurden Lichtsignale in Betrieb genommen.
1965/66 wurde durch den Autobusverkehr parallel der Bahnverbindungen rund um Bischofswerda die Reisezüge entlastet.
Am 13.12.1967 wurde das Stellwerk W 5 stillgelegt und 2001 abgerissen.
Ab 05.02.1968 fuhr kein Zug mehr nach Burkau.
Im Februar 1993 wurde das Stellwerk W2 abgeissen.
1997 wurder der Güter-und Stückgutverkehr eingestellt und der Arbeitsplatz der Aufsicht.
Im Jahre 2000 wurde der überflüssige Lokschuppen abgerissen, die letzte Dampflokomotive fuhr am 14.05.1988.
Am 19.08.2001 wurde ein elektronisches Stellwerk auf dem Gelände der ehemaligen Lokeinsatzstelle in Betrieb genommen und das Stellwerk W3, W4 und W7 stillgelegt.
Im Jahre 2002 begann der Abriss unnötiger Gleisanlagen.
2006 wurde das Bahnhofsgebäude an die Stadt Bischofswerda verkauft und 2007 in seinen Ursprungszustand zurück versetzt und 2008 mit einer Verkaufsagentur besetzt.
2008 besteht der Bahnhof nur noch aus 2 Gleisen für den Güter- und 3 Gleisen für den Personenverkehr.


 

Bitterfeld
Land: Sachsen-Anhalt
Strecke: Potsdam - Leipzig
Berlin - Halle

Geschichte:

Der Bahnhof Bitterfeld wurde am 17.08.1857 eröffnet. Das Empfangsgebäude stand inmitten der Gleisanlagen. Von Dessau bis Bitterfeld wurde 1957 eine Kohlenbahn gebaut. Bis 1869 sind alle Strecken zweigleisig ausgebaut worden.
1890 wurde ein Wasserturm errichtet und 1896 die Brücken über die Gleise und zwei Mittelbahnsteige gebaut worden, sowie die Stellwerke Mbd, Swt, Not.
1907 wurde der Güterschuppen erweitert.
Am 01.10.1910 wurde eine Nebenbahn nach Stumsdorf in Betrieb genommen.
Am 18.01.1911 wurde der Bahnhof elektrifiziert und die Strecke nach Dessau elektrisch in Betrieb genommen, ab 05.12.1913 auch die Strecke nach Delitzsch. 1917 wurden weitere Stellwerke für den Rangierdienst RtI, RtII, Zd. Jede Menge Anschlussbahnen wurden an den Bahnhof angeschlossen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde der elektrische Betrieb nach Leipzig am 27.09.1921 aufgenommen.
1930 wurde das neue Heizhaus am Nordkopf des Bahnhofs fertig gestellt.
Ab März 1945 kam der Güterverkehr zum Erliegen und die Muldebrücke wurde gesprengt, welche erst wieder komplett ab 23.02.1949 befahrbar war.
1946 wurden die Anlagen des elektrischen Zugbetriebes als Reparationsleistungen demontiert.
Am 15.03.1958 fuhr wieder ein elektrischer Zug nach Roßlau.
Bitterfeld hatte als Eisenbahnknoten eine Ausdehnung von rund 3 km und knapp 400 Beschäftigte. Täglich wurden 40 Züge gebildet und 30 Züge aufgelöst.
Der Bahnhof hatte drei Aufsichtsbezirke: Güterbahnhof Nord, Güterbahnhof Süd und Personenbahnhof. Für die Anschlussbahnen waren zwei Rangierlokomotiven ständig im Einsatz.
1995 wurde die Regio-Bahn als Anschlußbahn gegründet.
Das Bahnhofsgebäude und der Bahnhofsvorplatz wurde bis 1999 umgebaut.
Bis 2000 wurden wegen des geringeren Güteraufkommens viele Gütergleise und die Stellwerke still gelegt worden.


Blankenburg (Harz)
Land: Sachsen-Anhalt
Strecke: Halberstadt - Blankenburg - Tanne
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 31.03.1873 mit der Strecke Halberstadt - Blankenburg eröffnet. Der Güterverkehr war Zweck des Bahnbaus.
1907 wurde eine Verbindung nach Thale gebaut und ab 1910 auch bis Quedlinburg, und erst am 19.01.1999 stillgelegt.
Der Bahnhof erhielt zwei Stellwerke, 4 Bahnsteige, Ladestrasse und Güterschuppen. Nördlich befand sich der 20ständige Ringlokomotivschuppen und die Zugbildungsgleise.
Südlich des Bahnhofs lag das Reichsbahnausbesserungswerk. Nördlich des Bahnhofs entstand der Güterbahnhof Nord (Umspannanlage) mit den drei Anschlussbahnen.
Am 01.12.1965 begann der elektrische Zugbetrieb bis Königshütte. Die Züge wurden im Nordbahnhof umgespannt. Ach endstand hier eine Holzverladung und der Anschluss zu einem Grosshandelslager.
Neu wurden die Gleisbildstellwerke B3 und W2 errichtet und das Stellwerk W1 still gelegt.
Der Kalkabtransport blieb nach wie vor maßbestimmend im Güterverkehr.
Ab 11.12.2005 hat der Harz-Elbe-Express (HEX) von Connex den Personenverkehr übernommen. Die elektrische Traktion wurde ebenfalls eingestellt


Blankenheim
Land: Sachsen-Anhalt
Strecke: Halle - Nordhausen, Ascherslaben - Erfurt
Geschichte:

Am 15.05.1879 wurde der Bahnhof Blankenheim Trennung eröffnet. Er lag an der sogenannten Kanonenbahn Berlin-Metz.
Zum 16.11.1986 wurden beide Bahnhöfe vereint. Der Kreisbahnhof unterstand dem Bahnhof Trennung. Auf diesem gab es bis 1991 noch regen Rangierbetrieb.
1992 wurde das Stellwerk To am Trennungsbahnhof stillgelegt.
Ab 10.12.1992 wurde der Bahnhof mit Oberleitung ausgestattet. Die Gleise im Blankenheimer Tunnel (875m) dafür abgesenkt.


Bochum Hbf
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Essen - Dortmund, Wanne-Eickel - Bochum
Geschichte:

1849 gründete sich das Bochumer "Bahnhofs- und Eisenbahnkomitee". Am 26.10.1860 wurde der Bahnhof und die Strecke Witten - Bochum eröffnet. Die Bergisch-Märkische Eisenbahn hat neben den Personenverkehr auch den Güterverkehr aufgenommen.
Am 05.10.1862 wurde die Bahnlinie nach Dortmund eröffnet.
1868 entstand der erste Grubenanschluss zur Zeche Engelsburg.
Eine neue Strecke nach Herne-Rottbruch wurde am 28.05.1870 für den Güterverkehr und 5 Jahre später für den Personenverkehr eröffnet.
1872 folgte eine Zweigbahn zur Zeche Iduna in Bochum-Weitmar.
1872-1874 wurde ein neues Empfangsgebäude errichtet und am 01.11.1874 die Bahnstrecke nach Essen eröffnet.
Ein Ringlokschuppen wurde am Bahnhofsvorplatz errichtet und später von der Preußischen Staatseisenbahn zum Vollringlokschuppen umgebaut.
1875 wurde in Nähe der Zeche Engelsburg ein Rangierbahnhof errichtet, welcher nach 1882 in Bochum Süd umbenannt wurde. Die Bahnanschlüsse wurden ständig erweitert und der Personenbahnhof wurde 1899 umgebaut und als Hauptbahnhof hochgestuft.
Im November 1944 wurde der gesamte Bahnhof durch Bombenangriffe verwüstet. Vorübergehend wurde ein kleines Empfangsgebäude errichtet.
Von Oktober 1955 bis August 1957 wurde das Empfangsgebäude neu gebaut mit einem neuen Gleisbildstellwerk.
Ab 1974 erhielt Bochum Anschluß an das S-Bahn-Netz, wofür ein dritter Bahnsteig und separate S-Bahngleise errichtet wurden.
Ab 1979 wurde eine Verbindungskurve Richtung Herne gebaut mit Anschluss nach Wanne-Eickel Hbf.


Bohmte
Land: Niedersachsen
Strecke: Bremen - Osnabrück
Damme (Oldenbg) - Holzhausen-Heddinghausen

Geschichte:

Bohmte liegt an der Strecke Bremen-Osnabrück der Köln-Mindener Eisenbahn, der Bau des Bahnhofs begann am 15.06.1869 an der eingleisigen Strecke. Ein 2-ständiger-Lokomotivschuppen, ein Bahnhofsgebäude, ein Güterschuppen mit Ladegleis, eine Wasserstation, ein Kohlenschuppen und kleinere Nebengebäude gehörten zur Ausstattung des Bahnhofs. Am 15.05.1873 wurde der Bahnhof mit der Strecke eröffnet.
Ab 1881 wurde die Strecke 2gleisig ausgebaut und die Gleisanlagen in Bohmte erweitert.
Am 09.08.1900 nahm die Wittlager Kreisbahn ihren Betrieb von Bohmte nach Bad Essen auf und ab 04.04.1914 nach Damme.
Von 1911 bis 1913 wurden wiederum die Gleisanlagen in Bohmte vergrößert, die Strasse Osnabrück - Bremen musste weiter südlich verlegt werden.
Im 2. Weltkrieg wurde der Bahnhof am 18.05.1943 mehrmals bombadiert worden, ebenso am 01.04.1944. Nach dem Weltkrieg wurde die Bahnstrecke als wichtige Deutschlandverbindung schnellstmöglich reaktiviert.
1975 bekam der Bahnhof ein Zentralstellwerk SpDr S 60.
Ab 1985 wurden die Gleisanlagen für 200 km/h hergerichtet.


Bonn Hbf
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Köln - Koblenz
Bonn - Siegburg
Bonn - Euskirchen

Geschichte:

Mit Eröffnung der Bonn-Cölner Eisenbahn wurde auch der Bahnhof am 15.02.1844 eröffnet. Mit Verlängerung der Strecke nach Koblenz wurden 1883/84 die Bahnanlagen und das Empfangsgebäude umgestaltet.
Ab 11.07.1870 bestand auch eine Verbindung zur Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft am rechten Rheinufer. Danach wurde noch ein neues, das jetzt noch bestehende Empfangsgebäude errichtet.
1898 wurde die schmalspurige Cöln-Bonner Kreisbahn eröffnet, welche bis 1934 auf Normalspur umgebaut und elektrifiziert wurde. Sie hatte ihren Haltepunkt in Nachbarschaft des Hauptbahnhofs.
1838-40 wurde das Empfangsgebäude umgebaut.
Mit der Elektrifizierung der Strecke am 17.11.1958 wurde ein Zentralstellwerk SpDrS 600 in Höhe des Güterbahnhofs errichtet.
Mitte der 70er Jahre wurde das Bahnhofsgebäude und der Bahnhofsvorplatz umgebaut. 1986-89 wurden auch die Bahnsteige umgebaut. Ein Verbindungstunnel wurde zur U-bahn geschaffen.
Vom Hauptbahnhof in Richtung Köln liegt der Bonner Güterbahnhof mit Abstellanlagen für Reisezügen.


Booßen
Land: Brandenburg
Strecke: Eberswalde - Frankfurt/Oder
Booßen - Kietz

Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 15.05.1881 als Haltepunkt an der am 15.05.1877 eröffneten Strecke Seelow - Frankfurt/Oder eingeweiht.
Zum 2gleisigen Ausbau wurde am 30.12.1911 wurde ein neues Empfangsgebäude mit Wohnhaus errichtet. Für den Güterverkehr entstanden Ladestrasse und Güterboden.
Von 1943-44 kamen hier am Bahnhof Transporte mit Ostarbeitern an. Der Bahnhof diente fortan militärischen Belangen, z. bsp. zum Abstellen von Panzerzügen. Am 22.04.1945 wurden durch die Wehrmacht die Strassenüberführung nördlich des Bahnhofs und eine Eisenbahnbrücke gesprengt.
Die Eisenbahnbrücke wurde im Mai 1945 durch eine provisorische Holzbrücke ersetzt und dies im Februar 1952 durch eine Massivbrücke in Betrieb genommen.
1945 wurden die Stellwerkseinrichtungen als Reparationsgut demontiert.
Am 27.06.1977 ereignete sich ein Unfall beim Zusammenstoss eines D-Zuges mit einem Güterzug und 29 Toten.
Deshalb wurde am 18.12.1979 ein elektromechanisches Stellwerk in Betrieb genommen.
Ab Sommer 1945 war der Verkehr nach Küstrin nur noch über Kietz möglich.
1989 wurde das Empfangsgebäude instandgesetzt worden und 1990 war der Bahnhof Lagerplatz für Fahrleitungsmasten.
Ab 02.06.1996 wurde der Reiseverkehr nach Küstrin eingestellt.


Borna (b Leipzig)
Land: Sachsen
Strecke: Leipzig - Borna - Chemnitz
Geschichte:

Am 14.01.1867 wurde der Bahnhof mit 6 Gleisen in Betrieb genommen.
Am 08.04.1872 wurde ein neuer Bahnhof an anderer Stelle an der Strecke Leipzig-Chemnitz in Betrieb genommen. 1890 hatten schon 5 Firmen einen Gleisanschluss.
1892 begann die Kohleverladung über eine Seilbahn aus Blumroda.
1900 bestanden rund um Borna 20 Braunkohlewerke und Brikettfabriken.
1901 begann die Verlegung des Bahnhofs an die Gornitzer Strasse (Bundesstrasse 95). Er wurde am 01.10.1904 eröffnet.
1933-35 wurden die Gleisanlagen durch den steigenden Kohleversand erweitert und am südlichen Bahnhofskopf für die BR 44 und 58 eine 23-m-Drehscheibe gebaut.
1934 wurde ein Befehlstellwerk erbaut.
Am 02.10.1937 konnte die Nebenbahn nach Großbothen in Betrieb gehen.
Im März 1945 traf eine Bombe das Bahnhofsgebäude. Ende 1945 musste das zweite Gleis nach Lobstädt abgebaut werden und am 01.10.1947 die Nebenbahn nach Großbothen stillgelegt.
1953 wurden Güterzuggleise für den Kohleverkehr verlängert und ab 1960 wurde das zweite Gleis bis Lobstädt wieder gelegt.
Am 15.01.1962 wurde Borna elektrifiziert und die Arbeiten am Ablaufberg eingestellt.
Ab 12.07.1969 erreichte der S-Bahnverkehr von Leipzig, Borna als Endhaltestelle.
1975-78 wurde die Güterabfertigung umgebaut.
Nach der Wende 1989 bis April 1992 zog sich der Abzug der sowjetischen Truppen aus der Umgebung von Borna über dessen Bahnhof hin.
Das Bahnhofsgebäude wurde 1997 erneuert und die Drehscheibe wurde am 13.03.1997 abgebrochen.
2002 wurden Brikettfabriken geschlossen und somit kam es zum Niedergang des Güterverkehrs, die Mehrzahl der Güter-, Rangier- und Abstellgleise sind stillgelegt.
 

Börßum
Land: Niedersachsen
Strecke: Braunschweig - Bad Harzburg
Bad Salzgitter - Helmstedt

Geschichte:

Am 05.08.1856 eröffnete die Braunschweiger Südbahn den Zugbetrieb Kreiensen - Börßum. Der Bahnhof besass 20 Weichen, eine Drehscheibe, und eine Rampe.
1860 entstand am Südende des Bahnhofs ein 2gleisiger Lokkomotivschuppen.
Erst ab 01.07.1868 wurde der Zugverkehr zweigleisig in westlicher Richtung nach Jerxheim verlängert.
Börßum erhielt in Deutschland das erste Stellwerk, gebaut von der Köllnischen Maschinenbauanstalt in Bayenthal.
1870 wurde auch die Strecke nach Wolfenbüttel zweigleisig.
Ab 1875 verlor Börßum an Bedeutung für den Fernverkehr, da Hauptstrecken nach Berlin und Halle umgelegt wurden.
1907 nahm die Osterwieck-Wasserlebener Eisenbahn die Kleinbahn Börßum - Hornburg in Betrieb.
1938 nahm der Güterverkehr durch die Reichswerke Salzgitter enorm zu. Zum Bahnhof gehörte fortan eine Wagenwäsche und eine Wagenausbesserungsstelle.
Ab 03.07.1945 wurde der Ost-West-Verkehr durch die Demarkationslinie schlagartig eingestellt und der neue Braunschweiger Verschiebebahnhof Leistungen abgenommen. Für Börßum blieb das Güteraufkommen aus dem Nordharz.
Ab 1960 wurden 3400 m Gleise abgebaut und 1963 der Güterschuppen geschlossen.
1975 wurde das Empfangsgebäude renoviert.
Ab September 1990 entfiehlen die Abfertigungsbefugnisse im Wagenladungsverkehr. Die Bahn-Serviceeinrichtungen im Empfangsgebäude wurden ab 29.05.1978 geschlossen. Das Bahnbetriebswerk wurde privatisiert. Alle Nebenbahnen rund um Börßum wurden still gelegt.
Im November 1990 begann der Abbau nicht benötigter Gleise. Auf einen Teil der Gütergleise richtete die Warnetalbahn einen Museumsbetrieb ein.
Ab 31.10.1994 wurde der Bahnhof in einen unbesetzten Haltepunkt umgewandelt und die Singalanlagen und Stellwerke abgebaut.
Es halten nur noch Züge der Strecke Braunschweig - Goslar in Börßum.


Brackwede
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Bielefeld - Hamm
Osnabrück - Brackwede - Paderborn

Geschichte:

Am 15.10.1847 entstand der Bahnhof mit Eröffnung der Strecke Hamm - Minden.
Unmittelbar nach Eröffnung der Strecke nach Minden wurden mehrere Anschlussbahnen eröffnet.
Bis Mitte der 50er Jahre war er Zugbildungsbahnhof für Bielefeld.
Im August 1968 wurde das Zentralstellwerk Bf in Betrieb genommen.
Die Strecke durch Brackwede wurde 4-gleisig ausgebaut und der Güter- und Reiseverkehr getrennt. Vier Stellwerke sind im Betrieb.
Der Ablaufberg Ost wurde zur Bahnhofsmitte verlegt. Nach Inbetriebnahme des Relaisstellwerkes Bf wurden 3 alte Stellwerke geschlossen.


 
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Brandenburg - Altstadt
Land: Brandenburg
Strecke: Rathenow - Belzig
Brandenburg - Nauen

Geschichte:

Der Bahnhof war mit Gründung 1904 Mittelpunkt der Brandenburgischen Städtebahn. Er besaß neben dem Empfangsgebäude, einen 6ständigen Rundlokschuppen, Güterschuppen.
1934 wurde der Werkstadtteil des Lokschuppen für die Instandhaltung von Dieseltriebwagen erweitert.
Am 20.04.1945 wurde der Bahnhof von Bomben beschädigt. Ab 02.07.1945 fuhren erst wieder Züge. Ab 1949 najm der Güterverkehr einen Aufschwung, da hier Reparationsgüterzüge Richtung Stettin durchgeführt wurden.
Ab 1950 hatte der Bahnhof 33 Anschlussgleise zu bedienen, darunter als Hauptbetrieb das Stahl- und Walzwerk. Die Hafenbahn allein hatte 14 Unteranschließer und ein Werkteil des RAW Potsdam. 1966 wurde hier der Reiseverkehr eingestellt.
Am 18.04.1975 wurde ein neues Gleisbildstellwerk in Betrieb genommen.
Nach 1990 wurde der Bahnhof zum Abstellen überflüssiger Güterwagen und ausgemusterter Reisezugwagen genutzt.
Ab 01.01.1998 fuhren nur noch Züge vom Hauptbahnhof nach Rathenow über den Bahnhof Altstadt. Diese Strecke wurde 2003 auch eingestellt, um eine neue Brücke über die Havel zu bauen.
Das verfallene Empfangsgebäude wurde im Oktober 2006 abgerissen.


Braunsbedra
Land: Sachsen Anhalt
Strecke: Querfurt - Merseburg
Geschichte:

Der Bahnhof entstand 1958 infolge des Zusammenlegens der Braunkohlenwerke im Geiseltal. 1958 war der Bahnhof als Endbahnhof mit 10 Gleisen ausgelegt und diente nur dem Güterverkehr.
1960 wurde die Strecke elektrifiziert und 1961 wurden weiter 5 Gleise gebaut und zwei Stellwerke errichtet.
1962 wurde dann der endgültige Ausbau des Bahnhofs abgeschlossen.
Am 27.11.1964 wurde der Personenverkehr aufgenommen und ein Zentralstellwerk in Betrieb genommen.
Ende 1965 wurde er als Durchgangsbahnhof umgebaut.
Ab 1995 ging der Güterverkehr stark zurück und die Oberleitung wurde am 27.07.1996 abgeschaltet.
2005 dienten die Gleise zum Abstellen von Güterwagen, das Empfangsgebäude wurde zu Wohnungen umgebaut.


 

Braunschweig Hbf
Land: Niedersachsen
Strecke: Hannover - Magdeburg, Braunschweig - Hildesheim, Braunschweig - Wolfsburg - Stendal
Braunschweig - Uelzen, Braunschweig - Bad Harzburg

Geschichte:

Am 30.11.1838 wurde der Bahnhof mit der Strecke Braunschweig - Wolfenbüttel als Kopfbahnhof eröffnet. Die bescheidenen Gleise wurden mit einer Drehscheibe verbunden. Das Empfangsgebäude wurde am 18.11.1845 fertig gestellt und 1853 ergänzt.
1928 begannen erste Arbeiten am Umbau des Bahnhofs in einen Durchgangsbahnhof, welche aber durch eine neue Bahnhofsplanung liegen bleiben.
1938-45 wurde das Bahnbetriebswerk Braunschweig Verschiebebahnhof im wesentlichen fertig gestellt.
1939 wurde am Verschiebebahnhof eine neue Güterabfertigung gebaut. 1938 begann erneut der Bahnhofsumbau, wurde aber durch den 2. Weltkrieg unterbrochen und ab 1952 ging die DB daran den Umbau zu verwirklichen. Bis 1954 wurden die Bahnübergänge beseitigt und die Strecke nach Salzgitter am 27.09.1956 in Betrieb genommen werden.
Am 02.10.1960 wurde der neue Hauptbahnhof, das Bahnbetriebswagenwerk und zulaufende Strecken in Betrieb genommen. Sämtliche Gleise wurden dafür hoch gelegt. Das Bahnbetriebswerk wurde den Bedürfnissen von Diesellokomotiven, sowie auch Elektrolokomotiven angepasst. Die vor 1945 gebaute Lokomotivhalle wurde ab sofort umgebaut und für Triebwagen genutzt.
1961 wurde das Verbindungsgleis Braunschweiger Ring zurückgebaut.
Der Rangierbahnhof war erst 1961 fertig gestellt worden. In der Wagenwaschanlage ging ab 1961 eine Bürstenwaschmaschine in Betrieb.
Ab 1990 hatte Braunschweig seine ursprünglich erdachte Funktion als Durchgangsbahnhof für den West-Ost-Verkehr wieder erlangt.
Bis März 1993 wurde der Bahnhof für den ICE-Standard mit Bahnsteigveränderungen vorbereitet.


Braunschweig Rbf
Land: Niedersachsen
Strecke: Magdeburg - Hannover
Geschichte:

1919 wurden erste Erdarbeiten an dem Neubau des Verschiebebahnhofs und des Ausbesserungswerkes aufgenommen. Die Arbeiten wurden 1935 wegen fehlender Mittel eingestellt. Der neue Rangierbahnhof befindet sich mitten in der Stadt Braunschweig und wurde 1938 geplant, die Teilinbetriebnahme erfolget im 2. Weltkrieg und wurde 1949 in der Fertigstellung abgeschlossen. Die Güterwagenwerkstatt wurde im nördlichen Bereich eingerichtet.
Am 29.11.1941 ging die Strecke Braunschweig Verschiebebahnhof - Abzweig Buchhorst in Betrieb. Zum 01.06.1942 wurden die Ladestrassen und die Verladerampen fertiggestellt. Ab 27.09.1943 waren die Gleisanlagen durch wiederholte Luftangriffe nicht mehr voll benutzbar. Die entstehende Stellwerkstechnik war nicht mehr nutzbar.
Seid Anfang 1945 wurde der Bahnhof nur noch für militärische Räumungszüge und als Abstellbahnhof für hochwertige Lokomotiven genutzt. Eine vorhandene Feldbahn der Fa. Bäscher fuhr Trümmerschutt aus der Innenstadt zur unvollendeten Einfahrgruppe.
Ab Februar 1947 wurde der Ausbau der Einfahrgruppe forciert, da der Bahnhof Braunschweig für den Transitverkehr nach Berlin ausgebaut wurde.
Am 06.03.1949 ging das Ablaufstellwerk 11 in Betrieb und ab 12.05.1949 fuhren nach der Berlin-Blockade wieder Züge Richtung Berlin.
Zusammen mit dem Neubau des Braunschweiger Hauptbahnhofs wurden die Anlagen bis 1964 erweitert. Die Ortsgüter- und Freiladegleise westlich des Empfangsgebäudes wurden von der Bahnpost übernommen.
Am 02.06.1991 trat ein radikaler Fahrplanwechsel durch die Grenzöffnung von Ost nach west in Kraft.
Am 29.05.1994 wurde aus dem Rangierbahnhof ein Knotenbahnhof und dier Postbahnhof wurde am 06.03.1995 geschlossen.
Am 01.06.1997 wurde die Hauptablaufanlage geschlossen.
Zum 15.12.1999 wurden alle nicht mehr genutzten Gleisanlagen zurück gebaut.


Bremen Hbf
Land: Bremen
Strecke: Oldenburg - Hamburg, Bremerhaven - Verden, Bremen - Osnabrück
Geschichte:

1847 wurde das Empfangsgebäude des Bahnhofs mit einer dreibogigen Bahnsteighalle in Betrieb genommen. Dazu kamen zwei Personenwagenschuppen, ein Lokomotivschuppen mit Werkstatt, zwei Güterwagenschuppen und zwei Güterschuppen mit Rampen.
Am 12.12.1847 wurde die Strecke nach Wunstorf eröffnet.
1856 entstand mit der Lokomotivwerkstatt das heutige AW Bremen. Der Güterbahnhof wurde vergrössert und 1855-60 die zweigleisige Weserbahn mit dem Weser-Bahnhof gebaut.
Ab 1865 entstand das weitere Eisenbahnnetz um Bremen. Nach Inbetriebnahme des Neustädter Bahnhofs wurde der Hannoversche Bahnhof als Centralbahnhof umbenannt. Der Bahnkörper wurde hoch gelegt.
Das alte Bahnhofsgebäude wurde am 01.10.1885 still gelegt und abgerissen und das neue Empfangsgebäude im Berliner Rundbogenstil am 15.10.1889 eröffnet. Durch eine Tunnelanlage wurden die Bahnsteige erreicht.
Das Gelände der alten Trasse der Hamburger Bahn wurde in einen Park umfunktioniert, im Frühjahr 1886 das alte Gebäude abgerissen.
Im Oktober 1886 wurde der Lokomotivschuppen in Betrieb genommen und Gleise verlegt.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde 1953/54 der westliche Teil des Bahnhofs umgebaut und 1959/60 der östliche Teil.
Ab 14.12.1964 erreichte die Elektrifizierung der Strecken den Bremer Hauptbahnhof. Bis 1966 wurden die Gleisanlagen umgebaut.
Am 01.06.1985 wurde das Reisezentrum errichtet.
Neu rekonstruiert wurde das Empfangsgebäude am 09.11.2001 wieder eröffnet (Umbauarbeiten seid 04.05.1998).
Vom 04. bis 14.09.1999 wurde das elektronische Stellwerk in Betrieb genommen.


Bremen Rbf
Land: Bremen
Strecke: Bremerhaven - Hannover, Oldenburg - Hamburg
Geschichte:

Die Königlich Preußische Staatseisenbahn eröffnete am 03.10.1915 in Gröpelinen den Bremer Rangierbahnhof.
Bis 1926 ließ die Deutsche Reichsbahn den Bahnhof umgestalten und mit modernster Rangiertechnik ausstatten. Es erhielt ein automatisches Ablaufspeicherstellwerk Bva.
Den 2. Weltkrieg haben alle 10 Stellwerke heil überstanden. Die Gleisanlagen wurden gleich repariert.
1951 übernahm der Rangierbahnhof die Aufgaben des Rangierbahnhofs Kirchweyhe mit.
1956 wurde ein neues Sozialgebäude gebaut, 1959 ein neuer Stellwerksturm Bvk.
1961 wurde für diesen Bahnhof die Betriebsspitze von 125 Zügen und 5209 behandelten Wagen an einem Tag erreicht.
Am 04.01.1964 erreichte der erste elektrisch bespannte Zug den Rangierbahnhof und bis März 1965 war der gesamte Bahnhof überspannt.
Der Rangierbahnhof Seelze entwickelte sich in den Folgejahren als steter Konkurrent des Rangierbahnhofs Bremen. Ab 1977 nahm der neue Rangierbahnhof Maschen die Anzahle der Wagen weiter zurück gehen.
Ab 04.06.1984 war Bremen Rbf an der Zugbildung für die schnellen IC für Güterzüge angeschlossen.
Zwischen dem Rangierbhf. und dem Hauptbahnhof befandt sich der Ortsgüterbahnhof, der am 31.05.1997 stillgelegt wurde.
2002 waren noch 8 Stellwerke in Betrieb. Ab 01.01.2002 war der Bahnhof Knotenpunktbahnhof im Rangierverkehr.
Neben dem Bahnhof gab es das Bahnbetriebswerk Rbf mit Lokomotivschuppen, zwei Drehscheiben, einer Werkstatt und Tankstelle. Am Stellwerk Bvw befand sich die Wagenentseuchung.

Bremerhaven Columbusbahnhof
Land: Bremen
Strecke: Bremerhaven Hbf - Bremerhaven Speckenbüttel - Bremerhaven Columbusbahnhof
Geschichte:

Am 01.04.1900 wurde die 2,22 km lange Verbindungsbahn vom Zollinlandsbahnhof zur Westseite des Kaiserbahnhofs eröffnet. Das Abfertigungsgebäude der Norddeutschen Lloyd wurde als Bahnhofsgebäude genutzt und hieß im Laufe der Zeit Columbusbahnhof. Es war seinerzeit der grösste deutsche Personenhafen.
1924-27 wurde durch die Deutsche Reichsbahn ein 230 m langes Bahnhofsgebäude mit Zoll- und Gepäckabfertigung errichtet. Der Bahnhof konnte gleichzeitig bis zu 7 Züge aufnehmen.
Die Lloydhalle wurde 1944 völlig zerstört und nicht mehr aufgebaut. In den Jahren 1949-52 wurde der Bahnhof wieder aufgebaut und die Bahnsteiganlagen 100 m südlicher angelegt.
Anfang der 60er Jahre verlor der Bahnhof durch die Zunahme des Luftverkehrs an Bedeutung. Der letzte Reisezug von Bremerhaven nach Columbusbahnhof fuhr am 07.04.1993. Seitdem ist ein Busverkehr eingerichtet.


Bremerhaven Hbf
Land: Bremen
Strecke: Cuxhaven - Bremen
Geschichte:

Am 23.01.1862 wurde die Eisenbahnstrecke zum damaligen Geestemünde eröffnet mit einem Kopfbahnhof.
Der neue Bahnhof Geestemünde-Bremerhaven wurde einen Monat vor Beginn des ersten Weltkrieges 1914 eröffnet. 1924 wurde der Bahnhof umgenannt in Wesermünde-Bremerhaven und am 05.10.1947 in Bremerhaven Hbf. Sieben Gleise stehen für den Zugverkehr zur Verfügung. Am 20.05.1966 begann hier der elektrische Zugbetrieb.
Ab 2004 wird der Bahnhof nur noch im Nahverkehr erreicht.


Brilon Wald
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Kassel - Warburg - Hagen, Brilon Wald - Korbach
Geschichte:

Brilon Wald eröffnete den Bahnhof am 01.06.1870 durch die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft, aber erst ab 06.01.1873 kam es zum durchgehenden Personen- und Güterverkehr Schwerte - Warburg.
Im Frühjahr 1872 kam es zum Bau des Empfangsgebäudes, des Güterschuppens und einiger Bahnhäuser. Postwagen stellten die Verbindung vom Bhf. in die Stadt Brilon Wald her.
1874 kam es zum 2-gleisigen Ausbau der Strecke.
Um 1900 wurde westlich des Empfangsgebäudes eine Drehscheibe angelegt und südlich davon ein Wasserturm gebaut.
Eine Holzkohleherstellung bekam einen Gleisanschluss.
1914 mit dem Bau der Nebenbahn nach Korbach erhielt eine Holzfabrik ebenfalls einen Gleisanschluss. Das bisherige Empfangsgebäude wurde abgerissen und an anderer Stelle neu errichtet, dazu ein 2-ständigen Lokschuppen mit Kohlenbansen. Der westliche Gleisbereich wurde total umgestaltet und zwei Stellwerke von 1900 wurden durch 2 Neubauten ersetzt.
In den Jahren um 1930 verkehrten täglich bis 150 Güterzüge durch den Bahnhof, darunter 3 Nahgüterzüge, die behandelt werden mussten.
Ab 19.03.1945 kam der Zugverkehr durch die Zerstörung des Viaduktes bei Arnsberg zum Erliegen.
Ab November 1945 fuhren wieder Reisezüge, der Güterverkehr kam erst nach 1948 wieder in Fahrt. Ab 1965 blieben nur noch wenige Rangieraufgaben. Der Güterverkehr nach Korbach wurde eingestellt. Ungenutzte Gleise im südlichen Bahnhofsbereich wurden zum Abstellen von Güterwagen genutzt.
1989 löste das Spurplanstellwerk Dr S2 die bisherigen mechanischen Stellwerke ab.
1995 endete der Güterverkehr nach Schliessung der Holzkohlefirma und die Gleise des Bahnhofs verkommen.


Broderstorf
Land: Mecklenburg-Vorpommern

Strecke: Rostock Hbf - Sanitz - Tessin
Geschichte:

1895 wurde ist die Strecke mit Bahnhof eröffnet worden.
Broderstorf ist ein Kreuzungsbahnhof am km 10,7 von Rostock nach Tessin mit 2 Hauptgleisen, welche mit 2 Signalen gesichert ist. Neben der Ladestrasse befand sich seid 1942 eine Holzfirma, welche 1950 geschlossen wurde.
1990 wurde das Empfangsgebäude nicht mehr genutzt. Im Jahre 2001 wurde die Strecke saniert und vom Bhf. verblieb ein Haltepunkt mit 100 Meter langem Bahnsteig und kleiner Unterstellmöglichkeit. Im Stundentakt fahren die Nahverkehrszüge.


Bruchsal
Land: Baden-Württemberg
Strecke: Heidelberg - Karlsruhe, Bruchsal - Bretten, Bruchsal - Germersheim, Bruchsal - Menzingen, Bruchsal - Odenheim
Geschichte:

Der Bahnhof ging mit Eröffnung der Strecke Heidelberg - Karlsruhe am Westrand der Stadt Bruchsal am 10.08.1843 in Betrieb.
Am 20.10.1847 ging das 2. Gleis nach Durlach in Betrieb.
Am 12.02.1848 wurde die Strecke nach Langenbrücken 2-gleisig ausgebaut.
1855 wurde der Bahnhof in Längsrichtung durch die neue Strecke nach Bretten erweitert. Im Empfangsgebäude befanden sich Diensträume, die Gepäckabfertigung und zwei grosse Wartesäle. Zum 3-gleisigen Bhf. gehörten eine Lokstation mit Wasserhaus und Kohlenbansen.
Auf der Ostseite gegenüber dem badischen Empfangsgebäude lagen die Bahnanlagen der württembergischen Eisenbahn.
Vom 09.12.1854 bis 26.03.1855 baute die badische Bahn ihre Gleise auf Normalspur um und der Bahnhof wurde um 4 Güterzuggleise erweitert.
1879 ging diese Strecke an Baden und im 2. Weltkrieg wurden dessen Bahnanlagen völlig zerstört.
Am 15.08.1870 ging die Strecke nach Germersheim in Betrieb und wurde durch Baupfusch bereits 1871 stillgelegt. Die badische Staatsbahnbaute sie erneut auf und sie ging am 15.05.1877 wieder in Betrieb.
Am 15.10.1879 hörte der württembergische Bahnhof in Bruchsal auf zu existieren.
Von 1890-1913 wurden die Gleisanlagen erweitert. 1898 wurde ein Eletrizitätswerk für die Bahnhof gebaut, aber schon 1918 still gelegt. Das neue Empfangsgebäude enstand 1899-1900 und 1913 entstand ein neuer Lokschuppen und nach der Elektrifierung 1958 stillgelegt. Dessen Werkstattgebäude wird als Lagerhaus genutzt.
Nach dem 2. Weltkrieg wurd der Bahnhof bis 1954 wieder aufgebaut.
1960 wurde ein Drucktastenstellwerk in Betrieb genommen.
Seid 1996 bestimmen Nebenbahnen der Karlsruher Stadtbahn und der Albtal-Verkehrsgesellschaft den Bahnhof.
Von 2000 bis 2005 wurde das Bahnhofsgebäude mit Bahnsteigen erneuert.
Am 18.10.2004 wurde dann das elektronische Stellwerk in Betrieb gesetzt.
Bis 2005 ist der Güterverkehr drastisch zurück gegangen.
2005 fahren täglich 450 Züge durch Bruchsal und 15000 Menschen betreten den Bahnhof.


Büchen
Land: Schleswig-Holstein
Strecke: Hamburg - Büchen - Schwerin, Lübeck - Büchen - Lüneburg
Geschichte:

Am 16.10.1851 wurde der Bahnhof mit der Strecke nach Lübeck eröffnet mit Empfangsgebäude, Güterschuppen, Rampe, Wasserstation, Lokomotivschuppen, Kohlenbansen, 2 Drehscheiben und Rangier- und Abstellgleisen.
Mit dem zweigleisigen Ausbau Berlin-Hamburg von 1848-66 wurde der Bahnkörper im Bahnhof auch verbreitert.
1878 wurde die Elbebrücke bei Lauenburg in Betrieb genommen und somit auch die Verbindung mit Lüneburg.
1889/90 erbaute die Preußische Staatsbahn einen Bahnsteigtunnel.
Von 1902-07 erhielt Büchen die Stellwerke:
Bs am Bahnübergang
Bn an der Lauenburger Strasse
Bso an der Kanalbrücke
sowie eine Erweiterung des Stellwerkes im Empfangsgebäude.
Zwischen 1910-21 mußten weitere Eisenbahnerhäuser in Bahnhofsnähe errichtet werden.
1911-12 wurden die Gleisanlagen verbreitert.
Ab 1918 wurde der Bahndamm Richtung Hamburg verbreitert.
1941-43 wurde das neue Stellwerk Bft gebaut, jedoch beim Luftangriff am 20. und 26.04.1945 sehr stark beschädigt, die Bahnanlagen fast vollständig.
Im Juni 1945 wurde eine Baracke als Notabfertigung für die Reisenden aufgestellt. Die Züge Richtung Lauenburg konnten erst 1947 nach Wiederherstellung der Brücke fahren.
Der GV ging ab 26.08.1947 in Gang, der "Interzonenverkehr" nach Berlin erst ab 10.09.1949
Ab 20.05.1951 nach Einweihung der Eisenbahn- und Strassenbrücke konnte der Betrieb Richtung Lauenburg aufgenommen werden.
Am 15.08.1951 wurde das neue Empfangsgebäude eröffnet und die Bahnsteige wurden 1956 überdacht.
1966 wurden Kontrollgebäude für die Gütergrenzkontrolle Richtung Osten aufgestellt.
1981 wurde das Empfangsgebäude renoviert und 1982/83 ein neues Drucktastenstellwerksgebäude erbaut. In Betrieb ging es aber erst am 26.04.1987 und machte alle anderen überflüssig.
1991 wurde die Strecke aus Richtung Osten zweigleisig ausgebaut und ein zweiter Bahnsteig bis Mai 1991 errichtet.
Richtung Schwanheide konnte ab 11.12.1994 gefahren werden.
Ab 02.06.1996 wurde der Bahnhof elektrifiziert. Nach Abschluss der Ausbaumaßnahmen wurden nicht benötigte Gleise abgebaut.


Buchloe
Land: Bayern
Strecke: Augsburg - Buchloe - Kempten,
München - Buchloe - Memmingen

Geschichte:

Beim Bau des ersten Buchloer Bahnhofs wurde eine gute Infrastruktur geschaffen. Die Gleisanlagen befanden sich einen Kilometer westlich des damaligen 850 Einwohner zählenden Ortes. Das zweigeschossige Empfangsgebäude wurde aus Backsteinen errichtet. Nördlich davon wurde die Güterhalle mit Viehverladerampe errichtet. Ein 35 Meter langer Wagenschuppen für kleinere Reperaturen entstand.
Am 01.09.1847 wurde die Bahnstrecke von Augsburg bis nach Kaufbeuren eröffnet. Der Bahnhof Buchloe selbst erst am 15.10.1848 fertig gestellt.
1855 hielten in Buchloe 3 Zugpaare.
Ab 1873 begann der Bau der Kreuzungsstrecke von München nach Memmingen. Das Empfangsgebäude wurde abgetragen, ebenso der Wagenschuppen und die Güterhalle. Die neue Güterhalle im südwestlichen Bahnhofsteil, ebenso ein 2-ständiger Lokschuppen. Südlich des neuen Empfangsgebäudes enstand die Bahnmeisterei.
Ab 01.11.1872 konnte die neue Strecke Richtung Kaufering eröffnet werden und ab 01.05.1873 durchgängig bis München. Auf der anderen Streckenseite ab Buchloe konnte man ab 01.05.1874 bis Memmingen fahren.
Am 01.03.1897 wurden die mechanischen Stellwerke Buchloe Nord und Süd in Betrieb genommen.
1898 wurde ein bahneigenes Elektrizitätswerk gebaut, welches bis 1996 genutzt wurde.
1902 begann der 2-gleisige Ausbau der Strecke Augsburg - Kempten und die Gleisanlagen in Buchloe wurden für einen regen Kurswagenwechsel erweitert. Dieser Kurswagenwechsel wurde erst 1992 in Buchloe beendet. Auch im GV wurde Buchloe ein Nebenbahnhof von Augsburg.
Nach Beendigung des 2. Weltkrieges begann im August 1945 ein kleiner Personenverkehr.
1968 wurde das zweite Empfangsgebäude abgerissen und durch einen Zweckbau ersetzt. Buchloe war 1971 der zweitgrösste Rangierbhf. der Bahndirektion Augsburg.
Am 07.12.1975 löste ein Drucktastenstellwerk Bf die beiden mechanischen Stellwerke ab und Lichtsignale wurden aufgebaut.
Ab 01.01.1976 wurde die Stückgutabfertigung aufgegeben, die Wagenausbesserung eingestellt und die Bahnmeisterei aufgelöst.
Am 25.12.1988 brannte ein Teil des Empfangsgebäudes aus.
1993 wurde der "Allgäu-Schwaben-Takt" eingeführt und fast 200 Personenzüge mit 3 EC halten wieder in Buchloe täglich. So galt Buchloe 1997 als grösster Umsteigebahnhof in Südbayern.


Buddenhagen
Land: Mecklenburg-Vorpommern

Strecke: Rostock Hbf - Sanitz - Tessin
Geschichte:

Am 21.06.1861 wurde der Bau des Bahnhofs durch die Berlin-Stettiner Eisenbahn beantragt und am 01.11.1963 ging die Haltestelle Buddenhagen in Betrieb. 1864 wurde am Bahnhof ein Wohnhaus für die Eisenbahnerfamilien, nebst Gaststätte gebaut.
Die Kleinbahngesellschaft Anklam-Lassan (ALKB) errichtet ihre Endstation auf den südlichen Bahnhofsteil von Buddenhagen 1896-1920. Sie transportierte überwiegend landwirtschaftliche Güter. Nach 1920 entstand auf der Gemarkierung der ALKB eine Feldbahn ins 4 km entferne Hohensee zum Transport von Erntegut.
Nach 1924 wurde der Bhf. durch die DR mit 2 Haupt- und 3 Nebengleisen ausgebaut.
Zwischen 1960 und 1989 diente der Bahnhof militärischen Verteidigungsübungen
Nach Abbau des zweiten Bahnsteigs 2002 sind Kreuzungen nicht mehr möglich. Der Bahnhof dient nur noch dem SPNV.


Burg (b Magdeburg)
Land: Sachsen Anhalt
Strecke: Magdeburg - Potsdam - Berlin
Geschichte:

Die Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn-Gesellschaft eröffnete am 07.08.1846 die Strecke von Berlin nach Burg und ab 07.08.1851 weiter nach Magdeburg-Friedrichstadt. Neben dem Empfangsgebäude wurde ein Eisenbahnerwohnhaus errichtet. Mit 5 Gleisen und einem Zwischenbahnsteig wurde das Gleisbild erstellt. An beiden Bahnhofsenden standen die Stellwerke Bot und Bwt bis zum Bahnhofsumbau 1993.
Für den Güterverkehr stand ein Güterschuppen und eine Rampe mit zwei Ladestrassen zur Verfügung.
Vor der Jahrhundertwende wurde der Anschluss zu den Jerichower Kleinbahnen errichtet. Dieser sogennte Umladebahnhof (zwei Bahnsteige, Empfangsgebäude, Lokschuppen, Wagenschuppen und Kohlenbansen) wegen der 750 Millimeter Spurweite wurde 500 Meter vom Bahnhof weg an der Kanalstrasse gebaut.
Seit 04.04.1896 fuhren ab hier die Züge nach Magdeburgerforth und nach Stegelitz. Seid 12.12.1896 auch Anschluss zum Hafen am Ihlekanal.
1920 wurde eine Anschlussbahn zur Rolandmühle gebaut, weitere Anschlüsse bestanden an der Westseite des Bahnhofs.
Vor dem 1. Weltkrieg wurde das Empfangsgebäude erweitert, zuzüglich einem Eilgutschuppen und eine Unterführung zum Bahnsteig.
1945 übernahm die DR die Kleinbahn und ließ bis 1956 einen Kran für den Schüttgutumschlag errichten.
1947 wurde das zweite Streckengleis nach Magdeburg und Berlin als Reparationsgut abgebaut werden.
Ab 25.09.1965 wurde jedoch die Kleinbahn still gelegt.
In den 60er Jahren wurde der Gleisoberbau erneuert und das zweite Streckengleis wieder verlegt und die mechanischen Stellwerke bekamen neue Bezeichnungen:
Bo wurde zu W1
Bg wurde zu B2 und
Bw wurde zu W3
Die stark befahrende Strecke wurde 1988/89 wiederum erneuert.
1991 wurde mit punktförmiger Zugbeeinflussung die Geschwindigkeit auf 140 km/h erhöht.
Ab 1993 wurde die Strecke weiter ausgebaut und der Bahnhof umgebaut: Elektrifizierung, Sicherungsanlagen für 160 km/h eingerichtet. Neben den Zwischenbahnsteig wurde auch ein Hausbahnsteig errichtet.
Stündlich halten hier RE-Züge Magdeburg - Berlin und die RB Burg-Magdeburg.
Neben der stillgelegten Güterabfertigung wurde ein elektronisches Stellwerk gebaut, welches die drei bisherigen ersetzen kann.
Am 28.05.1999 wurde der Bahnhofsvorplatz als "Schönster von Sachsen-Anhalt" gekürt.


Burg (Spreew)
Land: Brandenburg
Strecke: Lübben - Straupitz - Cottbus
Geschichte:

Die meterspurige Bahnstrecke mit dem Bahnhof Burg wurde am 21.05.1899 durch die Lübben-Cottbusser Eisenbahn eröffnet.
1924 übernahm die Spreewaldbahn AG den Betrieb.
1955 erhielt der Bahnhof (zwei Hauptgleise und drei Nebengleise) Einfahrsignale.
Bis in die sechziger Jahre hatte die Bahn einen konstanten Personen- und Güterverkehr. Im Bahnhof wurde ein Kohlenhändler und die Bäuerliche Handelsgenossenschaft (zwei Anschlussgleise) mit Gütern versorgt.
Am 03.01.1979 fuhr der letzte Zug in Burg. Danach begann der Gleisabbau durch die Streckenmeisterei Straupitz.
Anfang der 90er Jahre entstand auf Initiative des Bäckers Motzek der "Erlebnisbahnhof Burg". Im historischen Empfangsgebäude wurde eine Erlebnisgaststätte eingerichtet.
Am 06.06.1998 wurde der 100. Geburtstag der Spreewaldbahn mit der Leihlok 99.5633 aus Bruchhausen-Vilsen begangen, welche auf einem 150 Mater langen Gleis fuhr. Dazu kam eine Hebeldraisine zum Einsatz.


Bützow
Land: Mecklenburg-Vorpommern

Strecke: Rostock Hbf - Schwaan - Bad Kleinen - Schwerin,
Lübeck - Bad Kleinen - Neubrandenburg - Pasewalk

Geschichte:

Am 30.05.1850 wurde der Bahnhof mit der Strecke Bad Kleinen-Rostock eröffnet. Das erste Empfangsgebäude wurde 1881/82 abgerissen und durch ein Neues, mit dreiteiligem Grundriss schon 1879 ersetzt.
Güstrow lag im Duchgangsverkehr Hamburg - Stettin (Polen).
1899 wurde die Viehverladung zum Westkopf des Bahnhofs verlegt und die Ladegleise im Bahnhof vergrößert.
1901 besaß Bützow folgende Gleise:
5 Hauptdurchgangsgleise, 16 Nebengleise und 2 Lokschuppengleise.
1919 wurde gegenüber dem Empfangsgebäude das Wohnhaus fürs Personal errichtet. östlich vom Empfangsgebäude lag die Güterabfertigung und das Stellwerk A. Gegenüber dem Empfangsgebäude befand sichdas Bw mit einem siebenständigen Lokschuppen und einer 13,5-m-Drehscheibe und Kohlenbunkern. Südlich vom Lokschuppen war das 5-gleisige Schwellenlager, 2 Rampen und ab 1924 das Oberbauwerk.
Ab 1925 wurde in Bützow eine Ölgasanlage errichtet für Bahnzwecke eröffnet.
1939 wurde der Bahnsteigtunnel gebaut und der Bahnsteig 2 überdacht. Das Stellwerk B wurde ein Befehlsstellwerk.
1940 wurde die Gepäckabfertigung erweitert und 1941 der Güterschuppen.
Nach 1945 wurden 3 Anschlussgleise gebaut: zur Molkerei, zur Bäuerlichen Handelsgenossenschaft und zur Getreidewirtschaft.
Dazu kam eine neue Güterwagenwäsche und die Erweiterung des Oberbauwerkes.
1946 wurde als Reparationsgut die zweiten Streckengleise nach Güstrow und das Gleis nach Schwaan abgebaut.
Am 07.12.1970 ging am Bahnhofsostkopf ein Gleisbild-Zentralstellwerk in Betrieb.
Von 1973-75 wurden alle Strecken ab Bützow wieder zweigleisig ausgebaut.
Am 12.04.1986 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen.
Bis 1997 wurden die Hauptgleise mit Bahnsteigen erneuert und das Empfangsgebäude renoviert.
Aus dem bestehenden Oberwerk gingen 2 Firmen hervor: Deutsche Gleisbautechnik und Firma Stahlberg - Rail-Center.

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