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Dachau
Land: Bayern
Strecke: München - Dachau - Altomünster, München - Dachau - Nürnberg
Geschichte:

Im August 1864 begann in Dachau der Eisenbahnbau. Der Bahnhof erhielt ein 630 m Kreuzungsgleis, 3 Lade- und Rampengleise, welche über eine  Drehscheibe verbunden waren und zwei Bahnsteige. Am östlichen Bahnhofsende wurde eine eiserne Brücke über die Amper errichtet.                    Das Empfangsgebäude war zweigeschossig und eine Güterhalle schloss sich daran an. Südlich des Empfangsgebäudes stand das Wasserhaus mit Hochbehälter. An jeder Einfahrtseite des Bahnhofs standen je ein Bahnwärterhaus mit Wohnung.
Am 14.11.1867 wurde der Bahnbetrieb von München nach Ingolstadt aufgenommen.
1884 wurde durch ein gestiegendes Güteraufkommen weitere Lade- und Abstellgleise gelegt.
Ab 1891 wurde die Strecke durch Dachau 2-gleisig ausgebaut und neue Überholungsgleise gebaut. Das Stellwerk System Henning ging am 25.05.1892 in Betrieb.
1894 wurde die Wagendrehscheibe gegen eine größere 7,50 m-Drehscheibe ersetzt.
Ab 1904 nahm ein eigenständiges Postamt am Bahnhofsvorplatz seinen Betreib auf. Ebenfalls wurde der Bahnübergang an der Südseite durch eine Strassenunterführung ersetzt.
Ab 1912 wurden die beiden WÃäterstellwerke mit Bahnwärterhäusern abgebaut und der Mittelbahnsteig erhielt eine Bahnsteigunterführung.
Am 22.12.1912 ging die Localbahn nach Altomünster in Betrieb.
Am 01.06.1934 erreichte der elektrische Fahrdraht Dachau und 1939 begann der S-Bahn-Ausbau bis München.
Nach dem Krieg wurde der elektrische Zugbetrieb am 05.05.1960 wieder aufgenommen.
Am 14.12.1970 ging ein Spurplanstellwerk SpDr S 60 in Betrieb.
Am 28.05.1972 wurde der S-Bahn-Betrieb nach München mit 2 neuen Bahnsteigen und einer erweiterten Bahnsteigunterführung aufgenommen.
Am 01.01.1976 wurde der Stückgutverkehr aufgegeben und am 01.05.1979 schloß die Bahnmeisterei.
1980 wurde Dachau Aussenstelle von München-Allach und die Güterabfertigung aufgegeben, in welcher 1994 eine weitbekannte Diskothek einzog.
Von 1982-85 wurde der Bahnhofsvorplatz umgebaut mit neuen Busbahnhof, Fahrradabstellanlage und Kiosken. Das Empfangsgebäude wird ab 2000 verstärkt für Wohnungen genutzt, ledigleich die Fahrkartenausgabe und die Bahnhofsgaststätte blieben erhalten. Die restlichen Bahnbauten werden durch Fremdfirmen genutzt.

Anschlussbahnen in Dachau
München-Dachauer Papierfabrik

1905 erhielt die Papierfabrik Gleisanschluss zum Bahnhof.
Bis 1953 wurde das Werk modernisiert und ein neues Gleis von 300 m Nutzlänge wurde verlegt.
Seid 2000 verkehren auf der inzwischen erweiterten Anschlussbahn eigene Diesellokomotiven.
Vom Rangierbhf. München Nord wird Dachau täglich zweimal bedient.

Anschluss Papierfabrik

Im 1. Weltkrieg erhielt Dachau eine Munitionsfabrik, welches 1915 gebaut wurde mit einem 2.68 km langen Anschlussgleis. Dazu kommen umfangreiche Gleisanlagen. Am 08.11.1924 wurde das Werk still gelegt. 1936 ging das Gelände an die SS über und es entstand hier das erste KZ in Deutschland, für welches der Gleisanschluss nützlich war.
Am 29.04.1945 wurde der Bahnhof gesprengt. Danach war nur ein eingleisiger Betrieb möglich.
Das Anschlussgleis wurde 1982 endgültig still gelegt und abgebaut.



Dahlen (Sachs)
Land: Sachsen
Strecke: Leipzig - Oschatz - Dresden
Geschichte:

1837/38 wurde die Strecke von Wurzen nach Oschatz von der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie gebaut. Die Station wurde abseits der Gemeinde Dahlen errichtet.
Zuerst war Lippa-Dahlen. wie der Bahnhof eingangs hieß, als Endbahnhof der Strecke aus Wurzen gebaut. Deshalb wurde auch ein Lokschuppen mit Behandlungsanlagen gebaut. Am 16.09.1838 war Eröffnung dieser Strecke.
Ab 03.11.1838 wurde die Strecke nach Oschatz verlängert.
1840 wurde in den Gütergleisen eine handbetriebene Drehscheibe eingebaut.
1881 wurde eine Strassenunterführung gebaut.
Im Bahnhofsnordbereich kam es in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts zur Ansiedlung von Industriebetrieben und folglich zur Erweiterung der Gleisanlagen und 1887 zum Neubau eines Empfangsgebäudes. Auch ein Güterschuppen und eine Laderampe entstanden.
1912 wurden auf der nördlichen Bahnhofsseite zwei mechanische Stellwerke 1 und 2 gebaut, sowie 1913 eine Bahnsteigunterführung mit überdachten Mittelbahnsteig.
1946 wurde das zweite Streckengleis für Reperationsleistungen abgebaut.
1967/68 wurde die Strecke generalüberholt und das zweite Gleis gelegt. Die beiden Stellwerke wurden durch ein Gleisbildstellwerk ersetzt.
In den 60er Jahren wurde hier ein Heizwerk und ein Kühlwerk gebaut, zu dem eine Anschlussbahn gehört.
Eine chemische Fabrik und landwirtschaftliche Firmen nutzen die Ladestrassen.
Ab 01.06.1970 wurde hier der elektrische Zugverkehr eingeführt.
1987 wurden hier mehrmals täglich Nahgüterzüge mit der hier stationierten Kleinlok behandelt. Ab 1990 ging der GV zurück.
Ab 1992 entstand der Bhf. der Hauptdienststelle Wurzen.
Der Reisezugverkehr hatte 1995 mit täglich 24 Zügen etwas zugenommen.
Ab 1995 wurde die westliche Bahnhofsseite vollständig umgebaut. Zwei Bahnsteige in Seitenlage sind mit einer Unterführung verbunden. Dazu blieben zwei Rangier- und Ladegleise als Verbindung zu den Anschlussbahnen.
Die alte Straßenbrücke Luppra-Dahlen wurde 1996 gesprengt und durch eine Stahlbetonkonstruktion ersetzt worden.
1997 wird das vorhandene Stellwerk durch ein elektronisches ersetzt.


Dannenwalde (Gransee)
Land: Brandenburg
Strecke: Berlin - Neustrelitz
Geschichte:

Am 10.07.1877 eröffnete die Preußische Staatseisenbahn die Strecke mit dem Bahnhof Dannenwalde mit Überholgleisen und einer Güterabfertigung, welche sich an das zweigeschossige Empfangsgebäude anschloss.
1945 wurde das zweite Streckengleis für Repatationslieferungen an die UdSSR demontiert.
Bis 1960 wurde der Bahnhof umgebaut und das zweite Streckengleis wieder verlegt. Der Bahnhof erhielt ein Gleisbildstellwerk.
In den 80er Jahren wurde eine Fussgängerbrücke zwischen den beiden Aussenbahnsteigen errichtet.
Am 28.05.1995 wurde der Bahnhof geschlossen, jedoch auf Druck der Bevölkerung am 02.06.1996 wieder geöffnet.
Bis 1999 lag neben einem Aussenbahnsteig ein Ladegleis für eine militärische Einheit.


Darmstadt Hbf
Land: Hessen
Strecke: Frankfurt/M. - Darmstadt - Heidelberg,
Mainz - Darmstadt - Aschaffenburg, Darmstadt - Eberbach
Geschichte:

Das Empfangsgebäude des ersten Darmstädter Bahnhofs wurde am 22.06.1846 eröffnet. Die Ludwigsbahn baute ihren Bahnhof als Kopfbahnhof in nördlicher Richtung vom bestehenden Bahnhof 1871.
1890 wurden die Gleisanlagen im südlichen Bahnhofsvorfeld erweitert.
Am 28.12.1912 wurde das neue Empfanggebäude eingeweiht, welches die beiden alten Bahnhofsgebäude abgelöst hat. Der Güterverkehr wurde weit östlich am neuen Bahnhof vorbei geleitet und es entstand ein großzügiger Güterbhf., dazu ein neues Bahnbetriebswerk und das Lokomotivausbesserungswerk.
Der Bahnhofsvorplatz wurde aufgeschüttet und somit ein ebenerdiger Verbindungssteig als Fussgängerbrücke zu den fünf Bahnsteigen geschaffen worden. Er war überdacht, ebenso eine 200 m lange Bahnsteighalle über alle Gleise.
Am 30.09.1957 wurde der elektrische Betrieb eröffnet und ein neues Zentralstellwerk zum 29.10.1972 errichtet.
Ab 02.07.1997 konnte die zweigleiseige S-Bahn-Strecke nach Frankfurt/Main neben der Main-Neckar-Bahn eröffnet werden.


Daun
Land: Rheinland-Pfalz
Strecke: Andernach - Daun - Gerolstein
Geschichte:

Am 15.05.1895 wurde mit der Streckeneröffnung von Andernach nach Gerolstein der Bahnhof Daun am Ortsrand in Betrieb genommen. Neben dem Empfangsgebäude gab es einen Güterschuppen mit Seitenrampe.
Ab 01.07.1910 wurde die Strecke Richtung Süden nach Wittlich eröffnet und der Bahnhof umgebaut. Das Empfangsgebäude vergrößert, eine Bahnmeisterei wurde eröffnet und die Bahnsteige erhielten eine Unterführung.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde neben das Empfangsgebäude ein Stellwerk, welches inzwischen außer Betrieb ist, gebaut.
Am 31.10.1981 wurde der PV eingestellt.
Es verkehrt nur noch eine Buslinie ab Bahnhof und Eisenbahnfreunde haben ein kleines Museum im Bahnhof eingerichtet.
Nur gelegentlich verkehren Arbeits- oder Güterzüge.


Delmenhorst
Land: Niedersachsen
Strecke: Bremen - Oldenburg - Emden, Bremen - Delmenhorst - Nordernham,

Delmenhorst - Lemwerder, Delmenhorst - Osnabrück, Delmenhorst - Harpstedt
Geschichte:

Am 15.07.1867 erhielt Delmenhorst seinen Bahnhof mit Eröffnung der Strecke Oldenburg - Bremen durch die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn. Dadurch siedelte sich Industrie an, u.a. mit dem grössten Werk, der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei nördlich der Bahn, dessen Gebiet zum Industreigebiet erklärt wurde.
1897 wurden die Bahnhofsanlagen erweitert und der Hausbahnsteig erhielt eine Überdachung.
Anschlußgleise wurden wurden 1894 zur Gasanstalt, 1911-14 zur Wollkämmerei, 1927 zu den Licht- und Wasserwerken, der Linoleumwerke und der Hanseatischen Jutespinnerei.
Am 01.05.1898 wurde die Strecke nach Vechta eröffnet und ab 06.06.1912 nahm die Kleinbahngesellschaft Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn die Strecke nach Harpstadt in Betrieb. Auf dieser Strecke wurde der PV 1967 eingestellt und ab 1978 ein Museumsbahnbetrieb eingerichtet, der in Delmenhorst auf dem Südbahnhof beginnt.
Ab 1909 wurde ein Güterbahnhof mit Lokomotivstation (8ständiger Lokschuppen, Drehscheibe, Kohlenlager, Wasserturm, Übernachtungsgebäude) und Zugbildungsgleisen, Ablaufberg an der Stadthofstrasse gebaut und am 01.08.1912 eröffnet.
1913/14 wurde der bestehende Bahnhof umgebaut. Aus dem alten 5ständigen Lokomotivschuppen wurde eine Wagenwäsche.
Ab 01.11.1922 wurde die Nebenbahn nach Lemwerder eröffnet, dessen PV aber ab 1962 eingestellt und ab 1999 übernahmen die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn-Freunde hier den GV mit Museumsbetrieb.
Ab 04.06.1969 begannen in Delmenhorst die Bauarbeiten mit der Hochlegung der Gleisanlagen. Bis 05.10.1971 verschwand das alte Bahnhofsgebäude.
Am 24.05.1974 wurde das neue Bahnhofsgebäude eingeweiht. Der Reiseverkehr wird über 3 Bahnsteiggleise abgewickelt.
Zum 01.06.1986 wurde Delmenhorst mit täglich 4 Halten an das IC-Netz angeschlossen.
Das Zentralstellwerk SpDr 60 steht am östlichen Bahnhofsende.
Bis 2006 wurde der Güterbahnhof bis auf die notwendigsten Gleise abgerissen. Der Haltepunkt am Güterbhf. wurde ab 30.05.2005 unbesetzt.

Demmin
Land: Mecklenburg-Vorpommern

Strecke: Stralund - Demmin - Neustrelitz - Berlin
Geschichte:

Die Berliner Nord-Eisenbahn-Gesellschaft eröffnete die Strecke Berlin nach Demmin am 01.12.1878 und weiter nach Stralsund am 01.01.1879.
Die Demminer Kleinbahn eröffnete sodann am 05.06.1897 die Strecke nach Jarmen und Altentreptow in 750 Millimeter Surweite.
Ab 03.11.1889 wurde ein Anschluss zum Hafen als Dreischinengleis hergestellt, aber ausschliesslich von Schmalspurlokomotiven bedient.
1936 wurde am Südende des Bahnhofs ein 13,85 m langes Anschlussgleis zum grössten Militärflughafen Deutschlands in Tutow verlegt. Auf dieser Verbindung fuhren Güterzüge, aber auch Reisezüge. Ab 1945 nutze die Rote Armee den Flugplatz und untersagte jeglichen Zugverkehr.
Die Kleinbahnen wurden ab 31.05.1945 stillgelegt und verschwanden inklusive der Fahrzeuge als Reperationsgut in die UdSSR.
Die Strecke nach Stralsund wurde nach dem 2. Weltkrieg mehr frequentiert. Der Bahnhof hatte 2 mechanische Stellwerke B2 und W1.
Ab 17.12.1988 war die durchgehende Strecke elektrifiziert.
Das Anschlussgleis zum Hafen wurde 1995 still gelegt und der Güterverkehr ging dem Ende zu und nach 2002 ganz eingestellt. Die vorhanden Gleise wurden zum Abstellen von Güterzügen benutzt. Der Fernreiseverkehr verschwand gänzlich.


Dessau Hbf
Land: Sachsen Anhalt
Strecke: Berlin - Dessau - Leipzig, Dessau - Köthen - Aschersleben,
Dessau - Magdeburg, Dessau - Falkenberg, Dessau - Wörlitz

Geschichte:

Am 01.09.1840 wurde die erste Bahnstrecke ab Dessau nach Köthen eröffnet. In Fortsetzung daran ab 10.09.1841 die Strecke nach Wittenberg, welche zu der Berlin-Anhaltinischen Eisenbahnen gehört.
Ab 17.08.1857 ging Richtung Süden die Strecke nach Bitterfeld in Betrieb und Dessau wurde zum Eisenbahnknoten.
Der Dessauer Bahnhof bestand aus einem Empfangsgebäude, einem Güter- und Lokschuppen, sowie einer Wasserstation.
1873 begann man nordwestlich des bisherigen, mit dem Bau eines neuen Bahnhofs, welcher am 25.09.1876 eingeweiht wurde. Das alte Empfangsgebäude wurde danach abgerissen.
1908 wurden zusätzliche Bahnsteige mit Bahnsteigtunnel angelegt, welche 1938 verlängert wurden. Auch der Güterbhf. wurde 1917 erweitert.
Am 07.03.1945 wurde das Empfangsgebäude zerstört. Bis 20.11.1952 baute man an einem neuem Empfangsgebäude, welches 1989 renoviert wurde.
Der Bahnhof Dessau war aufgeteilt in:
- Personenbahnhof
- Güterbahnhof
- östliches, westliches und südwestliches Industriegleis und
- Wörlitzer Bahnhof.
Es existierten folgende Stellwerke:
Dmf - Befehlsstellwerk
Dn - Wärterstellwerk
Ds - Wärterstellwerk
Dr 1 - Rangierstellwerk Gbf. 1986 elektronisch umgebaut
Dr 2 - Rangierstellwerk Pbf
Von 1988-93 wurden alle Formsignale durch Lichtsignale ersetzt.
Der Bahnhof behandelte in den 70er Jahren täglich 30 Güterzüge, welches bis 1990 eingestellt wurde. Bahnpost und Stückgutanlage wurden still gelegt. Der Güterbhf. wird als Abstellbhf. für Reisezüge benutzt.
Auch die Zahl der Anschlussbahnen ist rückläufig, herausragend zählt nur noch das Heizwerk der Stadtwerkwerke mit täglich einem Kohleganzzug und das Ausbesserungswerk der DB.
1991 wurde im Bhf. ein neues Reisezentrum eröffnet.
1994 wurden die Bahnsteige mit Tunnel modernisiert und Aufzüge eingebaut.
Der Reisezugverkehr ist sehr rege geworden mit Verbindungen bis ins Ausland. Durch Ausbau der Strecke Berlin - Leipzig wurde Dessau eine Randlage zugeordnet.


Dessau-Wallwitzhafen
Land: Sachsen Anhalt
Strecke: Dessau - Coswig
Geschichte:

Nach 1859 entstand der hafen mit Dampfkränen, Lagerhallen, Silogebäuden und Gleisanlagen. Gegen 1890 wurden durch die Eisenbahn jährlich rund 1 Million Güter dem Hafen zugeführt.
Die Arbeiter des Hafens nutzen die Bahn zur Anfahrt.
1944 erhielt der Wallwitzhafen den Zusatz Dessau. Der Bhf. bestand aus dem Empfangsgebäude und dem Stellwerk Wf.
Zu Kriegsende wurde der Hafen zerstört.
1967 wurde er dem Bhf. Dessau Hbf unterstellt.
Bis zum 31.12.1972 wurde der Hafen mit Anschlussbahn genutzt.
Ab 1972 wurde die Bahnanlage als Haltestelle mit Bedarfsabzweig eingeordnet und Gleise zurück gebaut.
1985 wurde die Abzweigstelle mit Lichtsignale ausgerüstet und ab 1987 die elektrische Fahrleitung verlegt.
1997 waren der Bahnsteig 2 mit sämtlichen Treppen abgetragen worden.


Dessau Wörlitzer Bf
Land: Sachsen Anhalt
Strecke: Dessau - Wörlitz
Geschichte:

Am 09.10.1893 begann der Bau der Nebenbahn Dessau-Oranienbaum-Wörlitz, welche am 22.09.1894 eröffnet wurde. Der Bahnhof wurde 400 m nördlich des bestehenden Bahnhofs angelegt, vom Hbf durch eine Strasse getrennt. Der Bahnhof besteht aus dem Empfangsgebäude Güterschuppen und Rampen, sowie eines 3ständigen Lokomotivschuppens mit Bekohlungsanlage und Drehscheibe.
Der Bahnhof wurde seid 1910 mehrmals erweitert und erhielt zahlreiche Werks-Anschlußgleise.
Von 1901 bis 1974 kreuzen die Gleise der Dessauer Strassenbahn am Bahnübergang Albrechtstraße die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn.
1949 verlegte die DR die Güterabfertigung zum Hbf und in den vorhanden Güteranlagen zog die Bahnmeisterei ein. Die Ladestrasse wurde zur Waggonausbesserung genutzt.
1968 wurde der Reiseverkehr eingestellt und der Kraftverkehr nutze das Empfangsgebäude, welches unter Denkmalschutz steht.
1982 kam es wieder zum Saison-Reiseverkehr.
Der Wörlitzer Bahnhof wurde ebenso für Militärtransporte zu Anschlussbahnen genutzt. Der Waggonbau Dessau nutzte diesen Bahnhof auch für Probefahrten der Kühlwagenzüge.
Bis 1995 wurde der Güterverkehr eingestellt.


Dietfurt (Altmühl)
Land: Bayern
Strecke: Beilngries - Dietfurt
Geschichte:

Am 11.09.1909 wurde der Bahnhof Dietfurt in Verlängerung der Strecke von Neumarkt über Beilngries eröffnet. Er beinhaltete ein Umfahrgleis, ein Ladegleis mit Waage und Rampe und ein Lokomotivschuppen. Ebenfalls zweigt von hier ein Anschluss zu einem Lagerhaus ab.
1933 wurde der Oberbau der Strecke erneuert.
1934 wurde der Lokschuppen verlängert nach Einsätze von Lokomotiven der BR 86. Eine Bekohlungsanlage und ein Wasserhaus war vorhanden.
Nach dem Krieg wurde der Reiseverkehr rückläufig.
Ab 01.08.1966 wurde der PV aus technischen Gründen dann eingestellt und eine Buslinie nach Keilheim eingerichtet.
Der spärliche GV endete dann am 28.05.1967
Ab 01.06.1967 war der Lokomotiv- und Wagenfrei und wenig später erfolgte der Streckenabbau. Lokschuppen, Wohnhaus und Dienstgebäude wurden abgetragen.
Auf dem Bahnhofsgelände befindet sich jetzt der Sportplatz der Schule.


 

Dillingen (Saar)
Land: Saarland
Strecke: Trier - Merzig - Saarbrücken
Geschichte:

Am 16.12.1858 wurde die Bahnstrecke von Saarbrücken bis Merzig in Betrieb genommen. Nach 1880 erfolgte der zweigleisige Ausbau. Danach nahm die Eisen- und Stahlhütte in Dillingen einen ungeahnten Aufschwung.
Neben der Dillinger Hütte entstanden weitere Betriebe der Stalhindustrie.
Die Hütte belud täglich 100 bis 120 Güterwagen mit ihrem Gut. Hinzu kam die Eisenerzzuführung über Saarbrücken. An Gleisanschlüssen waren zwei zur Dillinger Hütte und ein Anschluß zur Fa. Meguin.
Der Bahnhof Dillingen beschäftigte zu der Zeit 50 Beamte, welche auch in der Güterabfertigung und der Bahnmeisterei tätig waren.
Am 01.07.1901 wurde die Strecke nach Bouzonville eingeweiht. Kutz darau die eingleisige Nebenbahn Dillingen - Primsweiler.
Dillingen war zur Jahrhundertwende ein Knotenpunkt im PV und GV. Die Hütte wurde täglich mit 3 Zügen a 60 Wagen bedient.
Ab 1901 wurde das Bahnhofsgebäude vergrößert.
Die Stellwerke I, II und II wurden gebaut. Das Stellwerk I ist noch vorhanden als Geräte- und Kleinwagenunterstellung. Stellwerk II diente nur dem Rangierbetrieb und Stellwerk II wurde 1956 abgerissen.
Nach Beginn des 1. Weltkrieges wurde eine 2gleisige Verbindungsbahn für Militärtransporte nach Busendorf gebaut. Dafür wurde das Stellwerk IV errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg diente es als Schrankenwärterposten. Dieser wurde jedoch 1956 nach dem Bau einer neuen Straßenbrücke geschlossen.
1930 hielten hier 5 Eilzüge, außerdem bestanden 7 Verbindungen nach Straßburg und 5 Verbindungen nach Metz.
Der Bau des Westwalls 1937 bis 1939 brachte dem Bahnhof vor großen Aufgaben zur Heranschaffung der Baustoffe (täglich 3 bis 4 Sonderzüge)
Am 27.08.1944 wurde durch einen Fliegerangriff ein im Bahnhof stehender Munitionszug getroffen. Güterabfertigung und Wasserturm wurden voll getroffen und die Gleisanlagen waren unbefahrbar.
Ab Juni 1945 fand ein Notbetrieb statt.
Eine Hochwasserkatastrophe brachte am 31.12.1947 den Verkehr im Saartal zum Erliegen.
Bis 1956 wurden einige provisorische Bahnbauten errichtet.
Am 06.05.1956 wurde in Dillingen das erste Spurplanstellwerk der DB in Betrieb genommen.
Ab 1960 wurden die Zugbildungsaufgaben von Dillingen und Völklingen wurden von Saarbrücken übernommen.
Im Frühjahr 1966 wurde der Bahnsteigtunnel in Betrieb genommen.
1981 ging ein neues Reisezentrum in Betrieb.


Döbeln Hbf
Land: Sachsen
Strecke: Riesa - Döbeln - Chemnitz, Leipzig - Döbeln - Dresden
Geschichte:

Am 29.08.1847 wurde die Strecke von Riesa nach Döbeln eröffnet und einen Monat später weiter bis Chemnitz. Der ursprüngliche Bahnhof war Grossbauchlitz und ab Juni 1868 ging der PV und GV auf den Bahnhof Döbeln über.
1867 begannen die Bauarbeiten für den Keilbahnhof. Auf Coswiger Seite wurde der Lokomotivschuppen errichtet, welches ab 1936 das Bahnbetriebswerk Döbeln wurde. Dazu entstanden ein 43 m langer Güterschuppen mit Laderampe.
Erst am 01.01.1870 war das Empfangsgebäude fertig gebaut, welches im romanischen Stil errichtet wurde. Innen beherbergte es die die Gepäckabfertigung, die Post, Bahnpolizei, Warteräume, Gaststätte.
1877 wurde der bisherige Güterschuppen durch einen Neubau ersetzt.
1882 wurden die Gleisanlagen des westlichen Bahnhofskopfes umgebaut mit Ablaufberg, neuen Wasserkränen und ein Stellwerk.
Am 01.11.1884 ging die Schmalspurstrecke Mügeln-Döbeln in Betrieb. Die Schmalspurzüge endeten in einem Dreischienengleis am Bahnsteig 4 des Döbelner Hbf. Diese Bahn wurde am 01.10.1968 still gelegt.
1885 und 1933 wurden die Gleisanlagen im Bahnhof für den Anschluss der Zuckerfabrik erweitert.
1899 wurde eine Umladehalle für Stückgutwagen errichtet. Seit 1945 wurde sie nicht mehr genutzt und 1952 abgerissen.
Nach der Jahrhundertwende wurden 4 Stellwerke gebaut.
1906 wurde eine Wagenreinigungs- und Entseuchungsanlage in Nähe des Wasserturmes gebaut. Diese war bis 1937 in Betrieb.
Von Ende April bis Dezember 1945 war der Bahnverkehr unterbrochen.
1961 wurde der Stückgutverkehr eingestellt.
Ab 1970 wurden sämtliche Bahnhofsgleise und angrenzende Streckengleise im Oberbau erneuert. Die Bahnsteige wurden verlängert und verbreitert.
Seid 1978 waren in Döbeln folgende Dienststellen vertreten:
Bahnmeisterei, Lokomotiveinsatzstelle, Gleisbaumaschinenstation, Sicherungs- und Fernmeldeposten, Starkstrommeisterei, Wagenmeisterei und Hochbaumeisterei.
Von 1981-85 wurde das Empfangsgebäude rekonstruiert.
1991 wurde die Strecke Riesa-Chemnitz elektrifiziert und ein Gleisbildstellwerk ging in Betrieb.
Seid 1995 wird der Bahnhof im PV von den RE-Zügen Dresden-Leipzig und den IR-Zügen Berlin-Chemnitz angefahren.


Donauwörth
Land: Bayern
Strecke: Nördlingen - Donauwörth, Nürnberg - Donauwörth - Augsburg,
Ulm - Donauwörth - Regensburg

Geschichte:

Am 15.09.1847 erreichte der erste Zug von Nordheim, Donauwörth. Das Empfangsgebäude wurde aber erst am 30.04.1849 in Betrieb genommen. Das 3geschossige Hauptgebäude verband die Personenwagenremise mit der Ladehalle. Weiter waren ein Wasserhaus vorhanden, 2 Bahnsteige, eine Drehscheibe und zwei Wasserkräne.
1845 bis 1848 wurde in der Stadt Donauwörth ein Eisenbahntunnel gebaut für die Eröffnung der Strecke nach Nördlingen am 15.05.1849.
1873 wurde auf Grund von Platzmangel entschieden, einen neuen Bahnhof südwestlich der Stadt zu bauen. Der neue Bahnhof wurde 1140 Meter lang mit Güter- und Transithalle, einen 4ständigen Lokomotivschuppen, zwei Torfremisen, eine Wagenremise mit Schiebebühne, ein Wasserhaus und ein Personalwohnhaus. Drei Überdachte Bahnsteige wurden 90 Meter lang angelegt und mit einer Unterführung verbunden. Dazu kamen 6 Güterzuggleise.
Am 15.11.1877 ging der neue Bahnhof mit Empfangsgebäude in Betrieb.
Auch für die Nord-Süd-Bahn mussten zwei neue Brücken über die Donau und die Zusam angelegt werden. 1879 wurde die alte Donaubrücke abgerissen.
1901 wurde die Strecke Richtung Augsburg zweigleisig.
1903 wurden die Gleisanlagen erweitert mit einem neuen Mittelbahnsteig.
1906 gingen 2 Turmstellwerke in Betrieb.
Am 01.10.1906 ging die Strecke nach Treuchtlingen in Betrieb.
1918 erhielt der Bahnhof elektrische Beleuchtung.
1925/26 wurde die zweigleisige Donaubrücke erneuert und um zwei Gleise in Richtung Ingolstadt erweitert.
Bis 10.05.1935 wurde die Strecke Augsburg - Nürnberg elektrifiziert.
Am 11. und 19.04.1945 wurde der Bahnhof total zerstört. Ab Frühjahr 1948 konnten die Trümmer beseitigt werden.
1949 bis 1951 wurde die DonaubrÃücke neu aufgebaut, dazu kam 1953 ein neues Empfangsgebäude. 1955 wurde der südliche Bahnhofskopf verbessert. In Donauwörth wurden vermehrt GÃüterzüge aufgelöst und neu gebildet und eine dritte Kleinlok stationiert.
1958 waren täglich 770 Wagenausgänge zu verzeichnen.
Ab 01.07.1960 wurde der Bahnhofsnordkopf umgebaut.
Im Herbst 1968 begann der Bau des Zentralstellwerks SpDr S 60, der mit zwei Bedienstellen am 05.07.1970 in Betreib ging. Es ersetzte die 6 mechanischen Stellwerke.
Ab 24.05.1972 wurde der elektrische Betrieb nach Nördlingen und Aalen aufgenommen.
1975 wurde die GÃüterwagenhalle für den Stückgutverkehr erweitert.
Im Sommer 1978 verlor Donauwörth die Funktion des Rangierbhf.
Das Empfangsgebäude wurde 1980/81 modernisiert.
Am 01.10.1994 wurde der Stückgutbhf. geschlossen. Durch Inbetriebnahme des Rangierbhf. München Nord verlor Donauwörth die Funktionen als Umstell- und Zugbildungsbhf zum Sommer 1998.
Am 31.12.2001 wurde der Örtliche Güterverkehr ebenfalls aufgegeben. An Stelle der bisherigen Güterhalle wurde ein Parkhaus gebaut.
Die Gütergleise werden von EVU's als Zugbildungsdrehscheibe genutzt.


                                                                                        

Dorfen Bahnhof
Land: Bayern
Strecke: München - Mühldorf
Geschichte:

Der Bahnhof wurde 1867 an der Strecke München-Mühldorf mit 3 Betriebsgleise angelegt, dazu das Empfangsgebäude mit Wasserkränen. Westlich des Empfangsgebäudes wurde die Ortsgüteranlage mit Ladegleis, Rampe und Drehscheibe angelegt.
1893 wurde ein weiteres Gütergleis verlegt.
Am 24.12.1898 wurde hier der Abzweig einer Lokalbahn nach Velden eröffnet. Dadurch erhielt Dorfen einen weiteren Bahnhof Dorfen Markt.
Ab 1901 wurde das Empfangsgebäude für die Stellwerke erweitert, die Betriebsgleise verlängert und die Rampe zweigleisig angebunden.
1918 bekam eine dachziegelfabrik Gleisanschluss.
Ab 1930 wurden die Gleisanlagen nochmalig erweitert. Ein Kleinlokschuppen wurde errichtet und eine Bahnmeisterei eingerichtet. Kriegsbedingt wurden die Hauptgleise wiederum verlängert.
Im Februar und April wurde der Bhf. stark bombadiert, ein Tanklager explodierte.
Bis 1947 wurden die Stellwerke öfters umgebaut.
Im Oktober 1961 wurde der Bahnhof gründlich renoviert.
1960 bis 1967 kam es durch Ölfunde in der Umgebung zu einem starken Ganzzugverkehr mit Kesselwagenzügen.
Am 25.05.1968 wurde der PV nach Velden eingestellt. Ab 1993 wurde die Strecke ganz still gelegt und abgebaut. Bis 1994 wurden auch weitere Gleise im Bahnhof zurück gebaut.


   

Dorndorf (Rhön)
Land: Thüringen
Strecke: Bad Salzungen - Vacha, Dorndorf - Kaltennordheim
Geschichte:

Der Ort wurde am 01.06.1879 mit der meterspurigen Schmalspurbahn von Bad Salzungen an das Eisenbahnnetz durch die Sachsen-Weimar-Eisenbahn angeschlossen und bis 10.08.1879 die Strecke bis Vacha weiter geführt.
Dorndorf besaß nur 4 Weichen, ein Empfangsgebäude mit Güterschuppen und ein Stumpfgleis mit Rampe.
Durch den Kaliabbau erhöhte sich das Güteraufkommen.
Somit wurde zum 01.12.1906 die Trasse auf Normalspur in Betrieb genommen, sowie ein neues Empfangsgebäude mit Güteranlagen gebaut. Die Strecke nach Kaltennordheim blieb noch schmalspurig und wurde zum 06.10.1934 auf Normalspur umgebaut. Solange mussten die Güter über die Rampe von Normalspur auf Schmalspur umgeladen werden.
In Dorndorf wurden Güterzüge aufgelöst und neu gebildet.
Ab 1960 nahm der PV rapide ab, da die Betriebe einen Busverkehr eingerichtet hatten.
Ab 1990 wurde die Kaliförderung eingestellt.


                                                                                                                                                                                                                                                                         

Dorsten
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Borken - Dorsten - Duisburg, Coesfeld - Dorsten - Gelsenkirchen - Dortmund
Geschichte:

Eröffnet wurde die Strecke Osterfeld Nord - Dorsten - Coesfeld am 01.07.1879 und die Strecke nach Bismarck am 21.06.1880.
Das Empfangsgebäude verband beide Bahnhofsteile: westlich das der Rheinischen Eisenbahn mit 8 Gleisen und östlich das der Niederländisch-Westfälischen Eisenbahn mit 4 Gleisen. Südlich des Bhf. bestand die Verbindung zwischen beiden Gesellschaften.
Ab 1894 wurde durch ein starkes Güteraufkommen ein 2. Gleis Richtung Hervest verlegt und die Bahnhofsostseite wurde um zusätzliche Gleise vergrößert.
1908/09 wurde eine 4,5 km lange Verbindungsbahn zu den Westfälischen Sand- und Thonwerken gebaut.
1912 wurde die gesamte Bahnhofsanlage nach Süden verlängert. Ein Ablaufberg wurde gebaut und das neue Stellwerk St errichtet. Ebenso wurde der Lokomotivbahnhof vergrößert.
Der Kohleverkehr zu den naheliegenden Schachtanlagen nahm zu. Dafür wurde nach dem 1. Weltkrieg im Süden ein Vorbahnhof für Zugbildungsaufgaben gebaut.
Zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Strecke in den Niederlanden für immer unterbrochen.
1940 wurde der Dorstener Vorbahnhof grundlegend umgebaut. Es wurde ein Haltepunkt Dorsten Hp eingerichtet für ein naheliegendes Arbeistlager. Nach Ende des 2. Weltkrieges kam der verkehr total zum Erliegen, alle umliegenden Brücken waren gesprengt gewesen.
Ende 1945 konnte erst wieder die Strecke nach Gelsenkirchen-Bismarck befahren werden.
Ab Sommer 1948 wurde wieder die Strecke Rheine-Osterfeld Süd befahren.
1963 erlebte der Güterbhf. noch mal einen Aufschwung, da wegen Bauarbeiten in Osterfeld Süd, der Güterverkehr hier her umgeleitet wurde.
Danach wurden im Südkopf die letzten Weichen und Signale abgebaut.
Ab Mitte der 60er Jahre ging der Erz- und der Viehtransportverkehr drastisch zurück.
Anfang der 80er Jahre zog sich die DB aus dem Empfangsgebäude ganz zurück. 1985 wurde in Höhe der ehemaligen Güterabfertigung ein Busbahnhof angelegt, das Empfangsgebäude renoviert und die Bahnsteige gepflastert.
1986 wurde ein Fussgängertunnel gebaut.
1987 wurden etliche Anschlussgleise zu Firmen abgebaut.
1989 stellte man das Empfangsgebäude wegen der markanten Architektur unter Denkmalschutz.
Der Bahnhof wird im Stundentakt nach Coesfeld und nach Wanne-Eickel bedient.
Ende 2001 stellte der naheliegende Schacht Fürst Leopold die Kohleförderung ein und der GV wurde bedeutungslos.


  

Dortmund Hbf
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Hamm - Dortmund - Duisburg, Lünen - Dortmund - Hagen, Mönchengladbach - Dortmund
Geschichte:

Der Bahnhof wurde mit dem Empfangsgebäude am 15.05.1847 nördlich der Stadt eröffnet. Der Bhf. entwickelte sich zum ersten Eisenbahnknoten im Ruhrgebiet. Bis 1862 war der Eisenbahnbau in Dortmund mit allen ausgehenden 15 Strecken abgeschlossen.
1905-10 wurde der Bahnhof umgebaut und alle Bahngesellschaften darin vereint. Bis 1914 wurde die Gleisverbindung nach Dortmunderfeld geschlossen. Die Bahnsteige wurden mit zwei Bahnsteighallen überdacht.
Der Eisenbahnknoten besteht aus über 30 Stationen und aus 4 Bahnbetriebswerke: Dortmund Vbf, Bbf, Süd und Dortmunderfeld. 1936 kam das Bahnbetriebswerk Kärne dazu.
Ab 30.11.1927 begann der 4-gleisige Ausbau der Strecke Köln-Dortmund.
Ab 02.10.1932 ging der Ruhrschnellverkehr, als Vorläufer des späteren S-Bahn-Betriebes Rhein-Ruhr, Dortmund-Wattenscheid-Essen in Betrieb.
Die Zugzahlen des PV stiegen Anfang der 30er Jahre auf 631 Fahrten an.
1933/34 wurde der Oberbau der Gleise erneuert und das neue Stellwerk Dbt ersetzte die alten Stellwerke.
Am 12.03.1945 wurde das Empfangsgebäude und die Bahnsteighallen ein Opfer der Bomben.
1951 wurde ein schlichter Neubau errichtet.
Dortmund war einer der grössten Zugbildungsbahnhöfe, 1958 begannen hier 269 Züge und 272 Züge endeten hier.
Ab 1966 kam es zum 4-gleisigen Ausbau der Strecken im engeren Ruhrgebiet und ab 1972 erreichte die erste S-Bahn von Essen aus, Dortmund. Ab 1983 ist Dortmund mit 3 S-Bahnlinien verbunden. Durch die U-Bahn-Station im Dortmunder Hhf war der Bahnhof in 4 Ebenen unterteilt.


     

Drei Annen Hohne
Land: Sachsen-Anhalt
Strecke: Wenigerode - Nordhausen, Wernigerode - Schierke
Geschichte:

Am 17.06.1898 wurde die Strecke Wernigerode-Schierke und der Bahnhof Drei Annen Hohne und dessen Empfangsgebäude eröffnet.
Am 24.03.1889 erfolgte die Verbindung über Benneckenstein nach Nordhausen. Am Bahnhof Drei Annen Hohne als Ausflugsziel siedelte sich ein Hotel und ein Försterhaus an.
Zum 01.05.1907 eröffnete die Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn einen zweiten 5 Meter tiefer liegenden 3-gleisigen Bahnhof mit 2 Umladegleise von Normalspur in Schmalspur. Die Schmalspurwagen wurden über eine Spitzkehre zum oberen Bhf. transportiert.
1912 wurden beide Bahnhöfe über einen Fussgängertunnel verbunden.
Der obere Bhf. bestand aus 3 Gleisen. Die Bahnsteige wurden 1993 angehoben und befestigt.
Drei Annen Hohne gilt auch als Wasserstation für die Damoflokomotiven.
Am 01.12.1965 wurde die Strecke nach Rübeland eingestellt und das Empfangsgebäude als Ferienheim bis 1991 genutzt.
1910 erhielt Drei Annen Hohne ein Kurbelstellwerk und Einfahrsignale. 1980 wurde es sicherungstechnisch erweitert.
Bis 1954 wurde zwischen Oktober und April der Zugverkehr wegen des grossen Aufwandes der Schneebeseitigung eingestellt.
Nach 1961 erlang der Zugverkehr Wernigerode-Nordhausen Vorrang, da Schierke nur noch mit zwei Reisezugpaaren täglich bedient wurde.
Anfang 1989 wurde das Stellwerk still gelegt und die Einfahrsignale wurden durch Trapeztafeln ersetzt.
Seit 30.09.1991 werden wieder 6 Zugpaare täglich nach Schierke abgefertigt und ab 15.09.1991 fuhr wieder ein Zug bis zum Brocken.
Ab 01.02.1993 wurde hier im Bahnhofshotel die Übergabe der Strecke an die Harzer Schmalspurbahnen unterzeichnet.
Ab 06.09.2000 wird die Strecke bis zum Brocken vom elektronischen Stellwerk in Wernigerode geregelt.


        

Duisburg Hbf
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Dortmund - Duisburg Hbf - Düsseldorf, Duisburg Hbf - Xanten, Duisburg Hbf - Viersen
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 09.02.1846 mit der Strecke von Düsseldorf nach Duisburg und ab 15.05.1846 weiter bis Oberhausen durch die Cöln-Mindener Eisenbahn eröffnet.
1847/48 wurde der West- und der Innenhafen angeschlossen.
Das Empfangsgebäude in Seitenlage wurde 1886 zum Inselgebäude umgebaut.
Die bis zu 400m auseinanderliegenden Empfanggebäude aller drei Eisenbahngesellschaften (Cöln-Mindener Eisenbahn, Rheinische Eisenbahn, Bergisch-Märkische Eisenbahn) wurden zu klein und Erweiterungen waren nicht möglich.
Die Königlich Preußische Staatseisenbahn beschloss 1883 einen Centralbahnhof zu bauen.
Im Juli 1883 wurden die Gleise der Rheinischen Bahn verlegt und das Empfangsgebäude geschlossen. Das neue Bahnhofsgebäude wurde in Insellage zwischen 4 Bahnsteigen am 10.10.1886 eingeweiht. Die Empfangsgebäude der Cöln-Mindener und der Bergisch-Märkischen Eisenbahn wurden abgerissen.
1926 wurde der Abstellbahnhof fertig gebaut und 1927/28 die Ablaufanlage vergrößert und modernisiert.
1929 begann man mit dem Neubau des Empfangsgebäudes, welches am 26.03.1934 eröffnet wurde. Am Bahnhofsvorplatz hielten Strassenbahnen, welche bis in die 50er Jahre in die Innenstadt fuhren. Später unterquert eine U-bahn den Hauptbahnhof.
AM 15.05.1933 wurde der Ruhr-Schnellverkehr Essen-Dortmund bis Duisburg verlängert.
An Stellwerken wurden folgende errichtet: Dbm, Dbo, W1 bis W6 und später SpDr S59
Nach Bombenangriffen am 08.12.1944 brach der Nahverkehr zusammen.
Ab 1958 wurden die Gleise an der Westseite des Bahnhofs für den Eilgüterverkehr genutzt.
1968/69 wurde das Empfangsgebäude verändert.
Nach einem 4-gleisigen Ausbau der Ost-West-Strecken durch Duisburg, konnte 1974 die S1 Düsseldorf - Duisburg - Bochum verkehren.


          

Düren
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Köln - Düren - Aachen, Düren - Linnich, Düren - Euskirchen,
Düren - Heimbach

Geschichte:

Der Bahnhof wurde mit der Eröffnung der Strecke Köln-Aachen durch die Rheinische Eisenbahn am 06.09.1841 mit 2 Hauptgleisen und einem Überholungsgleis eröffnet.
Ab 06.10.1864 wurde die Strecke nach Euskirchen und ab 01.09.1869 nach Neuß in Betrieb genommen.
Im Krieg 1870/71 wurde der Bahnhof für einen regen Truppentransport genutzt. Er bestand aus dem Empfangsgebäude, einem Wagenschuppen mit Schiebebühne und einem 2-gleisigen Lokschuppen mit zwei Drehscheiben.
Ab 01.10.1873 betrieb die Bergisch-Märkische Eisenbahn die Strecke nach Jülich. Düren bekam ein Stellwerk.
Ab 15.04.1874 ging ein zweites Bahnhofsgebäude in Insellage von der Rheinischen und Bergisch-Märkischen Eisenbahn in Betrieb.
Am 20.09.1913 ging an der Arnoldsweilerbrücke ein Vorbahnhof in Betrieb und am 20.11.1913 wurde die Dürener Dampfstrassenbahn eröffnet.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde aus wirtschaftlichen Gründen die Dürener Kreisbahn am 01.01.1923 vorrübergehend eingestellt und erst ab Mai 1924 begann ein notdürftiger Verkehr.
Ein zweites Bahnbetriebswerk wurde 1933 im Vorbahnhof errichtet und im 2. Weltkrieg stark beschädigt und 1986 ganz still gelegt und bis 1989 abgerissen.
1944 wurde Düren zur Trümmerwüste, der Bhf. unbenutzbar. Im Mai 1945 begann die langsame Enttrümmerung des Bahnhofs.
Ab 27.07.1945 übernahmen die amerikanischen Besatzer den Eisenbahnverkehr mit Personenzügen nach Aachen und Bonn.
Ab 16.10.1945 konnte die Kölner Strecke nur bis Sindorf in Betrieb gehen.
Seit 15.05.1949 halten in Düren wieder zwei Schnellzugpaare.
Seid 18.05.1966 wird in Düren elektrisch gefahren.
1967 wurde ein Stellwerk SpDr S 60 in Betrieb genommen.
Ab 27.05.1983 wurde der PV nach Euskirchen und ab 29.05.1988 der GV nach Zülpich eingestellt.
Am 27.05.1995 wurde der PV nach Neuß und ab 02.06.1996 der GV nach Bedburg.
Ab 1998 hat der Bahnhof keinen Fernverkehr mehr.
Seid 21.08.2003 betreibt die Dürener Kreisbahn den restlichen GV.
Ab 14.12.2003 wurde die Strecke nach Köln um zwei Gleise erweitert und auf 250 km/h erhöht. So kann nun die S-Bahn von Köln bis Düren fahren.
Die Bahnsteige wurden erneuert und verlängert.
2006 wurden im Vorbhf. Abstellgleise für die S-Bahn geschaffen und ein elektronisches Stellwerk aufgebaut.


Düsseldorf Hbf
Land: Nordrhein Westfalen
Strecke: Duisburg Hbf - Düsseldorf Hbf - Köln Hbf, Krefeld - Düsseldorf Hbf, Mönchengladbach Hbf - Düsseldorf Hbf - Hagen, Düsseldorf Hbf - Düsseldorf Flughafen, Düsseldorf Hbf - Essen, Düsseldorf Hbf - Aachen Hbf
Geschichte:

Am 20.12.1838 wurde die Strecke Düsseldorf - Elberfeld für den PV durch die Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet. Ebenfalls eröffneten danach die Köln-Mindener Eisenbahn und die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft mit jeweils eigenen Bahnhof ihre Strecken.
Nach mehr als 3-jähriger Bauzeit wurde der Central Personen Bahnhof im Sommer 1891 eröffnet und alle drei Gesellschaften dort durch die Preußische Eisenbahnverwaltung vereint. 1882 wurde Düsseldorf Grossstadt und der Bahnhof lag am Ostrand der alten Stadt.
1893 wurden die bisherigen Bahnhöfe abgebrochen.
Das Empfangsgebäude war dreigeteilt in Empfangshalle, Gepäckabfertigung und Post.
1920 war Düsseldorf Hbf nach Berlin und Köln der meist belegte Bahnhof.
Wegen Reparationsleistungen aus dem 1. Weltkrieg wurde ab 15.03.1923 bis ins Jahr 1924 der Zugverkehr Duisburg-Düsseldorf unterbrochen.
Ab 1927 begann die Umgestaltung des Hauptbahnhofs, schienengleiche Strassenübergänge wurden beseitigt. Die Stumpfgleise wurden in Duchgangsgleise umgebaut.
Die Rheinbahn richtete 1929 den Rundverkehr der Linie 16 über den Bahnhofsvorplatz ein.
Nach Ausbau der Bahnanlagen Richtung Köln konnte am 02.11.1932 der Ruhr-Schnellverkehr Düsseldorf - Köln eröffnet werden.
Bis 1934 wurde das Empfangsgebäude mit dem 40 m hohen Uhrturm umgebaut. Die Versorgungseinrichtungen im 275 m langen Empfangsgebäude wurden bis zum 04.11.1936 eröffnet.
Düsseldorf Hbf erhielt Deutschlands erste vollständig geschweisste Bahnhofshalle mit 140 m Breite und 175 m Länge über 7 Bahnsteige.
1942 wurde dieser Neubau bei einem Bombenangriff erheblich beschädigt.
1945 wurde auch die 4-gleisige Rheinbrücke zerstört. Erst am 25.07.1945 verließ der erste Zug Düsseldorf Hbf nach Wuppertal.
1953 begann der Wiederaufbau des Bahnhofsgebäudes.
Ab 1957 wurde die Strecke nach Hamm elektrifiziert, bis 1964 alle weiteren.
Ab 28.09.1967 startete nach 3-jähriger Bauzeit der erste S-Bahn-Verkehr in Westdeutschland mit Düsseldorf Hbf als Knotenpunkt auf der Strecke Garath - Düsseldorf Hbf - Ratingen Ost und 1968 weiter bis Essen.
1980 wurde das am Bahnhof angrenzende Stahlwerk verlagert und 1981 abgebrochen.
Seit 1973 wurde die Düsseldorfer U-Bahn als Verbindung mit Duisburg gebaut.
Düsseldorf besaß die beiden Drucktastenstellwerke Dhn und Dhf am Süd- und am Nordkopf des Bahnhofs.
Am 01.10.1980 wurde deshalb der gesamte Bahnhof umgebaut. Die S-Bahn wurde im symmetrischen Richtungsbetrieb für die Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen angelegt.
Die Verlegung der Autoreisezüge wurde ebenfalls vorgenommen.
Nach Abschluß der Bauarbeiten wurde das Stellwerk Dhf aufgestockt und das Spurplanstellwerk Df dort eingebaut.
Am 16.12.1985 wurde der neue Hbf eröffnet. Ebenfalls ein Parkhaus für 1600 Pkw-Stellplätze.
 
                                                                                                                                                                                                                                                                               

Rittig9@aol.com