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Ebersbach (Sachs)
Land: Sachsen
Strecke: Dresden - Zittau, Ebersbach - Rumburk/Rybniste
Geschichte:

1873 ging die Strecke von Löbau nach Ebersbach und damit der Bahnhof Ebersbach (Sachs) in Betrieb. Im gleichen Jahr stellte die Böhmische Nordbahn (BNB) die Verbindung mit Rumburk her.
Die Südlausitzer Bahn setzte die Verbindung am 01.05.1875 nach Sohland und ab 1877 nach Neustadt (Sachs) fort.
Der Bahnhof nannte sich Ebersbach-Georgswalde. Das Empfangsgebäude wurde doppelt gebaut mit einer böhmischen und sächsichen Seite. Der Bahnhof hatte 
2 Hauptgleise und 6 Nebengleise. An Hochbauten neben dem Empfangsgebäude befand sich ein Güterschuppen, Beamtenwohnhaus, Zollgebäude,  zwei Lokomotivschuppen mit je einer Drehscheibe.
Nach 1926 wurden die tschechischen und deutschen Gleise getrennt verlegt. Der Bahnhof erhielt die Stellwerke W1 und W4, das Rangierstellwerk R2 und das Befehlsstellwerk B3.
Seit 1929 führte über den Bhf. eine Brücke, welche den Bahnhof in deutscher und tschechischer Seite trennte. Auf tschechischer Seite nannte er sich ab 1933 Georgswalde.
Am 01.11.1939 wurde der Bahnhof Georgswalde still gelegt und mit Ebersbach vereinigt. Ab 06.10.1941 nannte sich Ebersbach: Ebersbach-Georgswalde.
Am 08.05.1945 wurde die Brücke über den Bhf. gesprengt. Die CSD übernahmen wieder ihren Bahnhof mit der Bezeichnung: Jirikov.
Nach 1945 wurde eine neue Güterabfertigung mit 2 Hallen an der Stelle des Lokomotivschuppens der BNB gebaut. Der Bahnhof wurde in Ebersbach (Sachs) umbenannt. Die Lokomotivbehandlung endete 1950.
Ab 30.09.1952 wurde Ebersbach wieder Grenzbhf.
In Ebersbach richtete sich eine Hochbaumeisterei ein. Eine Bäuerliche Handelsgenossenschaft siedelte sich im ehemaligen Güterschuppen an.
Ab 1965 wurde der GV rückläufig.
Am 02.01.2002 wurde die Güterverkehrsstelle geschlossen und ab 15.12.2002 der PV nach Löbau eingestellt.
Ab 2003 führt die Dresdner ITL von Dresden Ganzzüge hierher zur Übergabe an die CD.
Seit 2004 gehört das Empfangsgebäude der Rail Property GmbH.


Eberswalde Hbf
Land: Brandenburg
Strecke: Berlin - Eberswalde - Stralsund, Eberswalde - Joachimsthal, Eberswalde - Frankfurt/Oder
Geschichte:

Am 03.08.1840 begann der Bau des Bahnhofs und am 01.08.1842 wurde er an der Strecke Berlin-Stettin durch die Berlin-Stettiner Eisenbahn eröffnet. Das Empfangsgebäude wurde dreiflügelig erbaut.
Von 1853 bis 1872 verband eine 463 m lange Standseilbahn den Bhf. Eberswalde mit dem Finowkanal und diente dem Gütertransport der örtlichen Zementfabriken und Mühlenwerke.
Am 07.01.1878 nahm das Ausbesserungswerk Eberswalde mit zwei Reperaturschuppen (Lokomotiven und Wagen) seine Tätigkeit auf.
Eberswalde entwickelte sich durch zunehmende Streckeneröffnungen als Knotenpunkt für die Zugbildung und den örtlichen GV:
15.08.1843 Gesamtstrecke Berlin - Stettin
15.12.1866 Eberswalde - Wriezen
08.10.1907 Eberswalde - Finowfurter Eisenbahn (vorher Schöpfurter Kleinbahn)
08.10.1907 Eberswalde Hbf - Eberswalde West
04.09.1922 Eberswalde - Britz dreigleisig
07.05.1952 Umgehnungskurve Forsthaus - Britz
1906-1910 wurde der Bahnhof vergrößert und die Stellwerke Est, Rab, Ent erbaut. Die Bahnsteige wurden mit einer Treppenanlage erbaut.
Am Hbf Eberswalde wird der Finowkanal mit einer 15 m hohen Brücke über den Bahnkörper überquert. Die Schiffe fahren in einem 27,5 m breiten und 3 m tiefen Trog über die Eisenbahn.
Von 1910 bis 1970 wurde für die Firma Moeller & Schreiber ein Senkrechtaufzug für Güterwagen mit einem Höhenunterschied von 9,6 m betrieben.
Vom 01.09.1910 bis 01.11.1940 fuhr eine Strassenbahn bis zum Bahnhofsgebäude. Danach wurde ein O-Bus-Verkehr eingerichtet.
An der Nordseite des Bahnhofs schliess sich seit 30.04.1917 hinter der Finow-Brücke die Blockstelle Kanalbrücke an, welche bis 13.01.1996 zur Abzweigstelle wurde und danach als Stellwerk B6 des Hbf Eberswalde, welches am 19.07.2002 still gelegt wurde.
Seit 01.04.1939 trägt der Bahnhof den Zusatz Hbf.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden alle zweiten Gleise als Reparationsgut abgebaut.
Von 1945 bis zum Abzug des sowjetischen Militärs 1992 wurden täglich 120 Wagen für militärische Dienste abgefertigt.
Seit Anfang der 80er Jahre übernahm der Bahnhof den Weitertransport sowjetischer Truppen, welche über den angrenzenden Militärflugplatz ausgetauscht wurden.
Am Ende der Bahnsteige kreuzt die Strassenbrücke der B 167 den Bahnhof, welche ab Juni 1985 für die Elektrifizierung des Bahnhofs umgebaut wurde.
Seit 20.12.1987 gab es in Eberswalde elektrischen Zugbetrieb. Eberswalde besaß folgende Gleisanlagen:
5 Bahnsteiggleise
5 Durchgangsgleise
3 Hauptgleise im Containerbahnhof
sowie diverse Nebengleise für die Post (2), zur Wagenreinigung (2), Bahnmeisterei (1), Containerbhf. (1), Rangier- und Richtungsgleise (23), Güter- und Ladegleise (5), Bahnbetriebswerk (15), Oberbauwerk (6) und einen Ablaufberg.
Im Bahnhof waren täglich 3 bis 5 Rangierlokomotiven im Einsatz. Das Oberbauwerk und das Ausbesserungswerk besaßen jeweils eine eigene Rangierlokomotive.
1989/90 waren folgende Anschlussbahnen vorhanden:
Kranbau Eberswalde
Walzwerk Finowfurt
Kohlehandel
Papierwerk Wolfswinkel
Heizwerk Finow
Russischer Militärstützpunk im ehemaligen Messingwerk
Russischer Militärflugplatz
Metallaufbereitung Finowfurt
Imprägnierwerk Finowfurt
Bis zum 10.01.1996 wurden die letzten Gütertarifpunkte der Bahn aufgegeben.

Echem
Land: Niedersachsen
Strecke: Lübeck - Büchen - Lüneburg
Geschichte:

Die Strecke wurde mit dem Bahnhof Echem am 15.03.1864 von der Königlich Hannoverschen Staatseisenbahn eröffnet.
1918 erhielt Echem ein neues Empfangsgebäude. Gegenüber der Gleise befand sich ein Umladeschuppen. Es befand sich hier ein durchgehendes Hauptgleis mit Ausweichgleis und einem Ladegleis. Am nördlichen Ende lag bis zum 2. Weltkrieg das Gleis nach Hohnstorf.
Am südlichen Bahnhofsende befand sich eine Kleinbahn nach Dahlenburg (eröffnet 1895).
Im 2. Weltkrieg erhielt das Empfangsgebäude einen Stellwerksanbau.
Vom 19.04.1945 bis 20.05.1951 war der Zugverkehr durch die zerstörte Elbbrücke bei Lauenburg unterbrochen.
Anfang der 60er Jahre wurde Echem von zwei Nahgüterzügen täglich angefahren und jeden Sonnabend fuhr ein Viehsonderzug zum Schlachthof Frankfurt/Main.
Ab 1970 wurde der Stückgutverkehr aufgegeben und die Ladeeinrichtungen abgebaut.
Am 26.09.1984 wurde ein Stellwerk SpDr S600 neben dem Empfangsgebnäude in Betrieb genommen.
Seit März 2002 ist Echem nur noch ein Haltepunkt, das Empfangsgebäude wurde verkauft.


Eichenberg
Land: Hessen
Strecke: Göttingen - Eichenberg - Bebra,
Nordhausen - Eichenberg - Kassel, Darmstadt - Eberbach

Geschichte:

Am 13.03.1872 entstand der Bahnhof mit der Streckeneröffnung Halle - Hannoversch Münden. Durch die Eröffnung der Strecke Niederhone - Friedland am 15.05.1876 entstand Eichenberg als Eisenbahnkreuz.
1892 wurde das Empfangsgebäude vergrößert. Bis zur Jahrhundertwende erhielt der Bahnhof Stellwerke, Güterschuppen, einen Bahnsteigtunnel und ein Postamt im Empfangsgebäude.
Danach wurde ein Lokomotivschuppen mit Bahnmeisterei und weitere Stellwerke gebaut:
Befehlsstellwerk Ebg, später Emf, 1962 still gelegt und abgerissen
Wärterstellwerk Ew, ab 1962 als Esf, 1969 still gelegt und abgerissen
Wärterstellwerk Eno, 1969 still gelegt und abgerissen
Wärterstellwerk Eso, 1945 still gelegt, 1963 abgerissen
Rangierstellwerk Es, 1959 still gelegt, 1962 abgerissen
Nach 1945 wurde der kriegsbedingte eingestellte Eisenbahnverkehr wie folgt wieder aufgenommen:
08.07.1945 Göttingen - Eichenberg - Kassel
25.06.1945 Eichenberg - Bebra
15.12.1945 Eichenberg - Walburg
Der Zugverkehr Eichenberg - Arenshausen blieb eingestellt. Nach 1945 waren noch 120 Eisenbahner angestellt.
1953 wurde die Wagenwerkstatt und der Lokomotivschuppen still gelegt und 1959 die Drehscheibe ausser Betrieb gesetzt.
1961/62 wurden die Gleisanlagen umgebaut.
Ab 24.05.1963 wurde der elektrische Zugverkehr mit der Streckenelektrifizierung der Strecke Gemünden - Fulda - Göttingen - Hannover aufgenommen.
Am 28.04.1969 ging das Drucktastenstellwerk Ef in Betrieb und alle noch vorhandenen preußischen Stellwerke abgerissen.
Am 01.03.1986 wurde der Bahnhof dem Bahnhof Göttingen unterstellt und am 30.09.1987 die Fahrkartenausgabe, sowie die Gekäckabfertigung eingestellt.
Am 27.05.1990 wurde der Zugverkehr Leipzig - Kassel und Frankfurt/Main - Cottbus aufgenommen und Eichenberg wurde Grenzbahnhof.
Es wurde ein neuer Bahnsteig gebaut und die Weichenstrasse im Südkopf umgebaut.


Eichstätt Stadt
Land: Bayern
Strecke: Ingolstadt - Eichstätt Bahnhof - Eichstätt Stadt
Geschichte:

1882-84 wurde die 5.1 km lange Bahnstrecke Eichstätt Bahnhof - EichstÃät Stadt als 1000 mm Schmalspurbahn gebaut und am 15.09.1885 in Betrieb genommen, sowie am 07.11.1898 bis Kinding verlängert. Der Bahnhof wurde auf den Domprobsteiwiesen errichtet mit 2 Hauptgleisen, 1 Güterhallengleis und ein Freiladegleis, sowie 3 Lokomotivschuppengleisen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde an der Nordseite des Bahnhofs ein neuer 3-ständiger Lokschuppen errichtet.
Am 06.10.1898 wurde das Empfangsgebäude abgerissen und das neue Empfangsgebäude bis Frühjahr 1900 errichtet.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde der Bahnhof Verknüpfungspunkt zwischen Normal- und Schmalspur.
Ab 13.12.1932 wurde auf der gesamten Strecke der Normalspurbetrieb aufgenommen.
1934 wurde ein 2-ständiger Lokomotivschuppen errichtet und der Schmalspurlokschuppen abgerissen. Danaben entstanden eine Bahnmeisterei, Bekohlungsanlage und ein Wasserkran. Der Bahnhof verfügt über 3 Bahnsteige. Alle Schmalspurgleise wurden bis 06.10.1934 umgespurt.
Von April bis August 1945 rollten wegen Kriegseinwirkung keine Züge in Eichstätt Stadt.
Ab 02.10.1955 endete der PV nach Kinding.
Im Jahr 1960 wurden ausser den Einfahrtsignal alle Signale abgebaut und das Stellwerk still gelegt.
1962 entfernte man Wasserkran und Bekohlungsanlagen. Der Lokschuppen dient als Busgarage. Ein Bahnsteig wurde entfernt.
Nach 1980 wurde mit der Stillegung des Anschlussgleises zum Eichstätter Industriegebiet die Kleinrangierlok abgezogen. Im gleichen Jahr der Bahnhof renoviert und der Bahnsteig bis zum Lokschuppen verlängert.
Die Nebengleise wurden weiter abgebaut.
Bis 1985 wurde das Gleis Richtung Kinding abgebaut.
1994 wurde der Lokschuppen abgerissen und durch eine Wohnanlage ersetzt und auf der ehemaligen Bekohlungsanlage befindet sich jetzt ein Supermarkt.
Der Bahnhof wird jetzt im Halbstundentakt meisst bis Ingolstadt bedient.


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

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