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Aachen Hbf
Land Nordrhein-Westfalen
Strecke: Liege-Aachen-Köln
Geschichte:
Aachen liegt an einer der ältesten Bahnstrecken im Rheinland. Der Bahnverkehr wurde 1841 eröffnet, ab 15.10.1843 zur belgischen Grenze.
1895 an der Moltkestr. der Gbhf eröffnet
1901 begann der Bau des Zentralbhf, bis dahin diente eine Baracke als provisorischer Bhf.
21.12.1905 war die Einweihung des Empfangsgebäudes mit Bahnsteighalle über 4 Bahnsteigen mit 7 Gleisen
Nach dem 2. Weltkrieg rollten die ersten öffentlichen Züge am 10.9.1945
Der elektrische Betrieb wurde hier am 26.5.1966 eröffnet. Aachen wurde Systemwechselbhf.
1998-2000 wurde der Hbf. renoviert.  

                                                                                                                                     

Aalen
Land: Baden-Württemberg
Strecke: Ulm-Crailsheim, Stuttgart-Nördlingen
Geschichte:
Am 18.7.1861 wurde die Strecke Cannstatt-Wasseralfingen, die sogenannte Remsbahn eröffnet und Aalen als Eisenbahnknotenpunkt auserwählt wurde. Dieser konnte am 10.12.1867 bei einer weiteren Streckeneröffnung Schwäbisch Hall - Crailsheim eröffnet werden.
Ab 1873 begann die Vergrößerung des Bahnhofsbaus mit einem Neubau. Zusätzlich wurden die Güterverkehrsanlagen erweitert, ein Zwischenbahnsteig wurde gezogen und 2 Stellwerke erreichtet. Weiterhin wurde eine Reperaturwerkstadt mit Drehscheibe errichtet.
Um die Jahrhundertwende wurde das Empfangsgebäude um 14 Meter verlängert.
Das Bahnhofsaussehen von 1906 wurde bis 1999 beibehalten, als die Güterabfertigung abgerissen wurde.
1970 wurden die Gleisanlagen vereinfacht, das Zentralstellwerk ging am 9.5.1971 in Betrieb und ersetzte vier Stellwerke.
Am 23.09.1971 begann in Aalen der elektrifizierte Verkehr.
Die Bahnhofshalle und das Bahnhofsgebäude wurden 1990 modernisiert. 2001 wurde dann die Güterabfertigung abgerissen und ein Parkplatz mit Parkhaus für PKW errrichtet.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

Ahrensburg
Land: Schleswig-Holstein

Strecke: Hamburg-Lübeck
Geschichte:
Der Bahnhof wurde mit der Lübeck-Büchener Eisenbahn am 01.08.1865 gegründet. 1875 wurde er zweigleisig ausgebaut. Er bestand zu der Zeit neben dem Empfangsgebäude aus einem Güterschuppen, einem 3-gleisigen Wagenschuppen, sowie Kopf- und Seitenrampe. Dazwischen befand sich eine 11,97 Meter-Durchmesser Drehscheibe und eine Stellwerksbude.
1912/13 erfolgte ein Umbau: Wagen- und Lokschuppen wurden erweitert und eine 16,20-Meter Drehscheibe eingebaut, sowie der Wasserturm, Kohlenbansen und Übernachtungsgebäude errichtet. Südlich der Bahnsteige wurde eine 5-gleisige Abstellanlage errichtet und die 3 Wärterstellwerke Ao, Am, Aw in Betrieb genommen.
1936 erhielt der Bahnhof eine Spezial-Waschanlage zum Reinigen der Doppelstockwagen und dazu eine Köf II
1938 gingen sämtliche Anlagen der Lübeck-Büchener Eisenbahn an die DR über.
1965/66 wurden der Wasserturm und das alte Übernachtungsgebäude abgerissen und eine Fahrradaufbewahrung geschaffen.
Ab 1970 wurde die Drehscheibe abgebaut und die Lokschuppen abgerissen.
1976 wurden die Güterschuppen abgerissen und am 25.11.1978 ging das neue Dr-S-60 Stellwerk in Betrieb, welches die bisherigen mechanischen ablöst.
In den 80er-jahren wurde auf der Fläche, wo der Lokschuppen stand, ein Parkhaus errichtet.
Ab 1990 konnten durch eine neue Strassenunterführung zwei Schrankenposten geschlossen werden.
Anfang 2000 wurde die westliche Strassenüberführung über den Bahnhof erneuert und daran anschliessend ab 2004 das gesamte Empfangsbebäude mit Bahnsteigen erneuert. An der Ladestrasse wurde ein Parkplatz errichtet.
Ende 2008 wurde die Strecke elektrifiziert.
 

 

Aken (Elbe)
Land: Sachsen-Anhalt
Strecke: Köthen-Aken
Geschichte:
Am 01.05.1890 wurde die 13,50 km lange Nebenbahn lange Köthen-Aken(Elbe) vor allem wegen der Verbindung der Strecke Magdeburg-Leipzig zum Elbhafen gebaut, der einen 2 km langen Anschluss zum Hafen erhielt. Der Bahnhof hatte etliche Anschlussbahnen. Die Werklok des Hafens rangierte auch im Bahnhof und bediente die Anschlüsse.
Der Bahnhof besitzt ein Stellwerk aus den 20er Jahren, mechanischer Bauart. Der Bahnhof entstand aus gelber Klinkerbauweise mit einem Güterschuppenanbau. Am Gleis zum Hafen befindet sich ein ab 1990 unbesetzter Schrankenposten.
Nach 1990 fährt die MEG den Güterverkehr zum Hafen.

Alexisbad
Land: Sachsen-Anhalt

Strecke: Quedlinburg-Hasselfelde
Geschichte:

Der 325 m hoch gelegene schmalspurige Bahnhof wurde 1888 errichtet an der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn. 1890 wurde hier für kurze Zeit ein Lokschuppen errichtet. Wegen des erhöhten Bahnaufkommens wurde 1927 der Oberbau erneuert und im Bahnhof neue Weichen eingebaut.
Nach dem 2. Weltkrieg mussten Gleise als Reparationsleistungen an die UdSSR abgegeben werden. Am 01.04.1949 nahm die DR die Betriebsführung. Mit 7 km Gleise konnten erste Streckenwiederherstellungen geleistet werden und zum 01.04.1949 war die Verbindung zu Gernrode wieder aufgebaut. Alexisbad blieb wegen des Verkehrsaufkommens und des Spitzkehrenbetriebes mit einer Aufsicht besetzt.
Am 03.06.1984 wurde die Verbindung nach Stiege wieder hergestellt. Somit wurde der Rollwagenverkehr wieder aufgenommen.
Alexisbad blieb auch nach der Übernahme durch die Harzer Schmalspurbahn am 01.02.1993 Mittelpunkt des Zugverkehrs im Ostharz.



Allendorf (Eder)
Land: Hessen
Strecke: Frankenberg-Bestwig
Geschichte:
Bahnhof ab 01.12.1908 als Knotenpunkt mit den Streckenh nach Bestwig, Berleburg und Frankenberg. Das Empfangsgebäude war nach einer preußischen Standardausführung errichtet. Das Stellwerk befand sich im Empfangsgebäude.
1963 wurde eine Strassenrolleranlage direkt vor dem Empfangsgebäude errichtet und später erweitert, wofür eine Kleinlokomotive bis 1981 in Allendorf stationiert wurde. In den 70ern wurde ein Werksanschluß errichtet und 1998 ein Anschluß an ein Versandlager und eine Flüssiggasumladeanlage errichtet
Ab 1975 Streichungen von Zugverbindungen. Nach Stillegung der Strecke nach Bestwig wurden die Einfahrtssignale durch Trapeztafeln ersetzt.
1981 wurde der gesamte Reisezugverkehr eingestellt.
Bis 1990 blieb der Bahnhof besetzt und später wurden Empfangsgebäude und Vorplatz verkauft.



Alsfeld (Oberhess)
Land: Hessen
Strecke: Gießen-Fulda
Geschichte:

Der Bahnhof wurde zwischen Januar 1870 und Juli 1871 von der Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Es war ein recht grosser ansprechender Bahnhofsbau mit Lokomotivstation. Am 01.04.1916 wurde die Verbindung nach Niederjossa eröffnet. Zur Güterabfertigung gehörte eine Stückguthalle mit Kopf-und Seitenrampenanlagen. Drei mechanische Stellwerke und ein zweiständiger Lokschuppen mit 16-m-Drehscheibe sorgten für den Betriebsdienst. In den 60er Jahren verkehrten Eilzüge und Nahverkehrszüge, deren Fahrgastzahlen ständig rückläufig wurden.
1968 wurde ein elektronisches Stellwerk errichtet und die beiden alten Stellwerke abgebrochen. Ebenso verlor die Lokstation ihre Drehscheibe.
1974 wurde der Reisezugverkehr eingestellt und ab 28.05.1988 auch der Güterverkehr, der noch bis Eifa geführt wurde.
Anfang 2000 wurden die Gleise für den Güterverkehr zurück gebaut.
2006 ist das Empfangsgebäude saniert worden.

Altdorf
Land: Bayern
Strecke: Nürnberg-Feucht - Altdorf
Geschichte:


1874 begannen Vermessungsarbeiten für die Stichbahn nach Altdorf.
Am 15.10.1877 wurde der Bahnhof Altdorf eröffnet am nördlichen Stadtrand.
Zu Anfangs erhielt der Bahnhof eine kleine Drehscheibe mit einständigen Lokschuppenn und zwei Kohlengleisen, Güterschuppen und Rampen und das zweigeschossige aus Sandsteinen erbaute Empfangsgebäude.
Seid 03.09.1952 ist der Bahnhof elektrifiziert von Nürnberg Hbf. aus zu erreichen.
Erste Pläne für ein S-Bahn-Verkehr im Grossraum Nürnberg lagen im August 1973 vor. Mitte der 80er Jahre wurden die Gleisanlagen grundlegend verändert.
1991 wurde der Haltepunkt Altdorf West für den Schülerverkehr eröffnet. Am 22.11.1992 wurde der S-Bahn-Verkehr mit einem 40 Minuten-Takt aufgenommen.
1994 wurde die Abfertigung des Güterverkehres eingestellt. Seitdem ist Altdorf eine reine S-Bahn-Station und wurde 1997 zur Hauptbahn hochgestuft.                            Alle Nebengleise wurden demontiert und der Bahnhof besitzt nur noch eine Weiche, um als Bahnhof zu gelten.

Gleisplan von 1989

Altdorf West
Land: Bayern
Strecke: Nürnberg-Feucht - Altdorf
Geschichte:

1874 begannen Vermessungsarbeiten für die Stichbahn nach Altdorf.
Erste Pläne für ein S-Bahn-Verkehr im Grossraum Nürnberg lagen im August 1973 vor.
1991 wurde der Haltepunkt Altdorf West, 1 Kilometer von Altdorf entfernt, für den Schülerverkehr eröffnet.                                                                                                                
Am 22.11.1992 wurde der S-Bahn-Verkehr mit einem 40 Minuten-Takt aufgenommen.

Altefähr
Land: Mecklenburg-Vorpommern
Strecke: Stralsund-Saßnitz
Geschichte:

01.07.1883 Eröffnung des Bahnhofs (Altefähre) mit der Strecke nach Saßnitz. Der 3-gleisige Bhf. lag am Ufer des 2,5 km breiten Strelasund.
04.07.1896 wurde die Schmalspurstrecke nach Putbus für den landwirtschaftlichen Güterverkehr eröffnet.
Das Trajekt Stralsund-Altefähr war für den Eisenbahnverkehr nach Skandinavien von grosser Bedeutung. Mit der Zeit war der Trajekt von längeren Zügen zu aufwendig und man ersetzte die Fähranlage durch einen Damm, um eine feste Eisenbahn- und Straßenverbindung herzustellen.
Am 05.10.1936 wurde der neue Rügendamm von Stralsund zur Insel Rügen eröffnet. Am 02.05.1945 wurde der Damm gesprengt und der Zugverkehr endete vorerst wieder in Altefähr bis zur behelfsmäßigen Wiederherstellung am 15.10.1947
Die Schmalspurstrecke nach Putbus wurde am 23.09.1967 stillgelegt und dessen Bahnhof, bis auf die beiden Wohnhäuser der Eisenbahner abgebaut. Ebenfalls wurde das zweite Gleis von Altefähr bis Samtens als Reparationsleistung an die UdSSR abgebaut.
1981 ist das zweite Gleis bis Bergen wieder neu verlegt worden, als in Mukran ein neuer Fährhafen gebaut wurde. Der Bhf. erhielt 3 zusätzliche Gleise, sowie Lichtsignale, die Stellwerke wurden auf elektromechanisch umgestellt.
Ab 27.05.1989 wurde der elektrische Betrieb durch Altefähr eingeführt. Nach dem Rückgang des Fährverkehrs in Saßnitz und Mukran nach 1990 wurden 3 Gleise im Bhf. stillgelegt.
 

Altenbeken
Land: Nordrhein-Westfalen

Strecken:
Paderborn-Holzminden, Altenbeken-Warburg, Altenbeken-Herford/Hameln

Geschichte:

1837 gründete sich in Paderborn der Verein der Halle-Lippstädter Eisenbahn mit der Verbindung von Halle/Saale (Sachsen) nach Lippstadt (Westfalen), um dort auf die Köln-Mindener Eisenbahn zu treffen.
Seid 1850 liefen die Bauarbeiten an der 55 km langen Gebirgsstrecke über Altenbeken auf Hochtouren. Es waren drei Viadukte erforderlich bei Neuenbeken, Willebadessen und Altenbeken.
Der Bahnhof für Altenbeken war damit in greifberer Nähe gerückt. Er sollte östlich des Altenbekener Viaduktes zwischen Ortsrand und dem Sommerberg entstehen.
1863 wurde die erforderliche Fläche für den Bahnhof planiert und die ersten Gleise verlegt, der Bahnhof bekam nur ein provisorisches Gebäude mit einer Bahnhofsgaststätte. Nach der Fertigstellung der Strecke bis Kreiensen stand im Oktober 1865 das jetztige Empfangsgebäude.
1871 erhielt Altenbeken eine eigene Postverwaltung im Bahnhofsgebäude, welche bis 01.07.1970 dort vorhanden war.
1875 entstand die 1. Lokstation und 1894/95 wurden zusätzliche Rangier- und Abstellgleise im nördlichen Bahnhofsbereich errichtet.
1902-05 wurden Bahnsteigtunnel errichtet und die Bahnsteige mit Überdachungen versehen.
1905 verschwand die Drehscheibe der früheren Hannover-Altenbekener Eisenbahn. Zu dieser Zeit exestierten bereits 4 mechanische Stellwerke(West, Mitte, Süd, Ost).
Am 22.02.1945 wurde der bekannte Altenbeker Viadukt zerstört und provisorisch für 10 km/h am 01.05.1946 hergerichtet.
Am 30.05.1958 konnte nach fast einem Jahr Bauzeit die Bahnhofsumfahrung für Altenbeken eingeweiht werden. Daraufhin wurde am 01.12.1963 das Altenbekener Zentralstellwerk in Betrieb genommen und die Formsignale gegen Lichtsignale ersetzt.
Am 11.12.1970 errreichte der erste elektrisch betriebene Zug mit einer 103 den Altenbekener Bahnhof. Anfang der 70er Jahre erhielt der Bahnhof eine sehr unvorteilhafte modernisierte Bahnsteigüberdachung.
1999 übernahm die Westfälische Almetalbahn (WAB) das frühere Bahnbetriebswerk.

1919

Altenberg (Erzgeb)
Land: Sachsen
Strecke:Dresden-Heidenau-Altenberg
Geschichte:

Mit der Verlängerung der Schmalspurstrecke Mügeln b. Pirna - Geising in die 165 m höher gelegene Stadt Altenberg erhielt die Stadt am 10.11.1923 Bahnanschluß mit einem 2-ständigen Lokschuppen und 3 Bahnsteiggleisen nebst einem provisorischen Bahnhofsgebäude.
Zwischen 1934 und 1938 erfolgte der Umbau der Müglitztalbahn auf Normalspur. Dazu entstanden 4 Bahnsteiggleise, Ladestrasse, Bekohlungsanlage und Lokschuppen. Parallel dazu entstand eine 4-gleisige Abstellanlage für Sonderzüge.
Der neue Bahnhof wurde 2stöckig errichtet. Der Eröffnungszug fuhr am 24.12.1938. An der Bahnhofseinfahrt entstand ein mechanisches Stellwerk, ab 1940 wurden Lichtsignale aufgestellt.
Am 11.05.1945 brannte das hölzerne Empfangsgebäude nieder.
Von 1951-55 bestimmte der Wismut-Verkehr den Betriebsablauf im Bahnhof Altenberg.
Am 31.05.1993 wurde der Güterverkehr in Altenberg beendet.
Am 17.05.1999 begann die bisher umfangreichste Sanierung der Müglitztalbahn seit ihrer Eröffnung. Die Gleise an der Ladestrasse wurden still gelegt. Die Stadt übernahm das Empfangsgebäude, renovierte es und brachte darin ab 27.01.2000 das Fremdenverkehrsamt unter.
Die Strecke wurde am 24.09.2001 wiedereröffnet.
Seit dem Unwetter vom 13.08.2002 war der Verkehr wiederum unterbrochen.

Altenburg
Land: Thüringen
Strecke: Leipzig-Reichenbach
Geschichte:

Am 01.07.1841 begann der Spatenstich für den Bahnhof, zuerst als Kopfbhf. angelegt, dessen Zugbetrieb ab 19.09.1842 aufgenommen werden konnte.                       
Der Bhf. bestand aus dem Empfangsgebäude, der Güterhalle und dem Maschinenhaus.
Am 15.03.1876 begann der Umbau des Bahnhofs, 26000 m Gleis wurden verlegt, incl. 64 Weichen, sowie eine Drehscheibe angelegt. Ein 375m langer Tunnel begann man Richtung Werdau zu bauen.
Am 25.09.1878 wurde der neue Durchgangs-Bahnhof und der Tunnel für die Strecke Leipzig - Hof eingeweiht. Der alte Bahnhof wurde mit Wohnhäusern umbaut.      Das erste Stellwerk wurde 1886 errichtet.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde der Bahnhof mit Rangiergleisen und Ablaufberg ausgestattet, um die Chemieindustrie zu forcieren. Neben den vorhandenen Lokschuppen kam ein weiterer 12-ständiger hinzu mit einer 23-m Drehscheibe. Der Bahnhof hatte somit eine Länge von über 3 Kilometern bekommen.
1956-1959 wurde der Tunnel wegen der bevorstehenden Elektrifizierung abgebaut.
Ab 15.12.2002 wurde der Personenverkehr Richtung Zeitz eingestellt. Der Güterbahnhof wurde für einen Kesselwagenpool zum Abstellen dieser Fahrzeuge benutzt.
Das Empfangsgebäude wurde renoviert und 2006 wurde im Bhf. ein elektronisches Stellwerk in Betrieb genommen.

Altenburg Süd
Altenburg Mitte
Altenburg Nord

Altomünster
Land: Bayern
Strecke: Altomünster-Dachau-München
Geschichte:

1908 wurde die Strecke Dachau-Indersdorf-Altonmünster projektiert.
1910 begannen die ersten Bauarbeiten der Strecke. Am 18.12.1913 fand die feierliche Eröffnung der Strecke statt. Altomünster war eine typisch bayerische Lokalbahnendstation mit einem Umfahrgleis, Abstellgleis und 2-ständigen Lokschuppen, sowie mehrere Anschlussgleise, welche bis zum 31.12.1978 alle stillgelegt waren. Das Bahnhofsgebäude gliedert sich in den Wartesaal, Dienstraum, Güterschuppentrakt und überdachter Laderampe.
Altomünster war als Haltestelle eingestuft, ab 1943 als Bhf. hoch gestuft. Ab 28.05.1972 wurde der Münchener Verkehrs- und Tarifverbund eingeführt und das Zugangebot dadurch erheblich verbessert. Anfang der 70er Jahre wurden die Lokschuppengleise abgebaut.
Ab 01.05.1975 wurde die Reisegepäck- und Expressgutabfertigung eingestellt und der Bhf. dauernd unbesetzt.
Ab 20.03.1986 wurde der SZB (Signalisierter Zugleitbetrieb) eingeführt.
1993 wurde der seid langen leer stehende Lokschuppen und das benachbarte grosse Lagerhaus abgerissen.
Zum 15.04.1994 wurde die Strecke von Altomünster als S-Bahn-Linie A in das Münchener S-Bahnnetz integriert. Die Zufahrt zum Bahnhof wurde ausgebaut und ein P+R-Parkplatz angelegt.
Ende 1996 wurde das Empfangsgebäude umgebaut und für andere Institutionen vermietet.
Die Gleise und Bahnsteige wurden im August/September 1998 gänzlich umgestaltet. Im Bereich des Empfangsgebäudes konnte eine Buswendeschleife eingerichtet werden.


Angermünde
Land: Brandenburg
Strecke:
Berlin-Angermünde-Szczecin/Pasewalk
Frankfurt/O.-Angermünde-Pasewalk
Angermünde-Schwedt

Geschichte:

Am 15.09.1842 wurde die Strecke von Eberswalde nach Angermünde eröffnet und danach
am 16.08.1843 weiter bis Szczecin
Ab 16.03.1863 wurde die Strecke von Anklam angeschlossen und es entstand ein Keilbhf. mit einem Bahnhofsgebäude in Insellage, welcher durch einen Personentunnel von der Stadt erreichbar war.
Am 10.12.1873 wurde dann die Strecke nach Schwedt eröffnet und am 01.01.1877 die Strecke nach Freienwalde.
Freienwalde wurde durch mehrmalige Umbauten der Gleisanlagen zur Stadt der Eisenbahner mit verschiedenen Dienststellen und als ein Eisenbahnknoten. So wurde von 1906-09 ein totaler umfassender Umbau der Bahnhofsanlage durchgeführt: Gleise und Bahnsteige wurden auf der Westseite und das Bahnhofsgebäude auf der Ostseite angelegt. Das alte Bahnhofsgebäude wurde von der Post genutzt. 1907 entstand an der Templiner Str. die neue Güterabfertigung.
1946 wurden etliche Gleisanlagen als Reparationsgut demontiert, die Strecke nach Bad Freienwalde ganz abgebaut. Nach dem Wiederaufbau der Oderkanalbrücke wurde diese Strecke am 20.12.1951 wieder in Betrieb genommen.
Angermünde behielt folgende Dienststellen: Bahnbetriebswerk und Bahnmeisterei sowie Aussenstellen eines Bahnbetreibswagenwerkes, der Hochbaumeisterei, Signal- und Fernmeldemeisterei und Starkstrommeisterei.
Die Angermünder Gleisanlagen wurden bis 1978 immer wieder neu den wachsenden Anforderungen angepasst.
Am 20.12.1987 begann der elektrische Zugbetrieb in Angermünde.
1992 erhielt das Bahnbetriebswerk eine neue Lokhalle.
Alle mechanischen und elektromechanischen Stellwerke von Angermünde wurden am 04.07.2005 durch eine Unterzentrale der Bauform El L ersetzt. Gleichfalls werden von Angermünde aus die Bahnhöfe Chorin, Eberswalde und seid 2007 Biesenthal gesteuert.
Am 28.05.1995 wurde der Zugverkehr nach Bad Freienwalde eingestellt und die Verbindungskurve Kerkow-Erichshagen am 07.10.1996 stillgelegt.
Seid 2001 ist das Bahnhofsgebäude unbesetzt und der Personentunnel geschlossen.Stattdessen musste eine provisorische Brücke benutzt werden.

südlicher Bhf.-Teil
nördlicher Bhf.-Teil

Anklam
Land: Mecklenburg-Vorpommern
Strecke: Berlin-Pasewalk-Stralsund
Geschichte:

Am 16.03.1863 von der Berlin-Stettiner Eisenbahn gegründet. Am 01.11.1863 wurde die Brücke über die Peene eröffnet und die Strecke nach Stralsund weiter gebaut. Zum Bhf. Anklam gehörten neben dem Empfangsgebäude, zwei Schrankenposten, eine 2-gleisige Ladestraße mit Kopf- und Seitenrampe und einer Stückgutumladehalle.
Ab 1895 entstand das umfangreiche Schmalspur- und Kleinbahnnetz der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn in verschiebenen Richtungen. Diese Bahnen agierten in unterschiedlichen Bahnhöfen in Anklam (Lassaner Kleinbahn, Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn) mit dem Haltepunkt Anklam Vorstadt. Im Bahnhofsvorfeld lagen zwei Kreuzungsstellen der Kleinbahnen:
Zum einen die Kreuzung unmittelbar vor der südlichen Bahnhofseinfahrt und die andere Kreuzung nördlich von Anklam am ehemaligen Schrankenposten 94 der Anklam-Lassaner Kleinbahn bis zur Stillegung 1945.
Die 3 Bahnen legten Anschlussgleise zum Peenehafen und zur Zuckerfabrik an. Damit war Anklam zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt aufgestiegen. Die MPSB legte in ihren letzten Betriebsjahren für ihre Reisezüge vor dem Empfangsgebäude der Staatsbahn einen Haltepunkt an. Ein kleiner Flugplatz bekam ab 1933 einen normalspurigen Gleisanschluß mit dem Bhf. Anklam.
Die Peenebrücke wurde nach den Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges am 20.-22.05.1945 wieder befahrbar hergerichtet.
Ein wichtiger Anschluss war der zum 3-gleisigen Hafen. Hier wurde 1975 ein Schotterplatz angelegt. Im hafen befand sich eine Freikrananlage und ein Abzweig zum Minol-Tanklager.
1976 wurde der 2-gleisige Ausbau der Strecke Pasewalk-Stralsund abgeschlossen und ab 20.08.1988 konnte der Bhf. Anklam mit elektrischen Lokomotiven befahren werden und das Umformerwerk Anklam (mit Bauzugabstellgleisgruppe) als Teil des Bahnstromwerkes Stralsund in Betrieb genommen werden.
Nach der Umgestaltung der Bahnanlagen bis zum 24.04.2005 verfügt Anklam über 3 Hauptgleise mit 2 Bahnsteigen und einem Anschlussgleis zur Zuckerfabrik. Die beiden bis dato vorhandenen Stellwerke von 1936 wurden mit der Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerkes stillgelegt.

Ansbach
Land: Bayern
Strecke: Nürnberg-Crailsheim
Würzburg-Treuchtlingen

Geschichte:

Am 01.07.1859 bekam Ansbach Bahnanschluß nach Gunzenhausen und das Mardefeldsche Palais wurde erstes provisorisches Bahnhofsgebäude. 1869 wurden die Gleisanlagen vergrößert.
1875 wurde ein neues Empfangsgebäude errichtet und 1905-07 wurden die Bahnsteige überdacht und ein Bahnsteigtunnel gebaut. Ansbach entwickelte sich zum Eisenbahnkreuz.
Um die Jahrhundertwende wurden die Gütergleise erhöht und Stellwerke errichtet. 1896 wurde die Güterabfertigung eingeweiht. Auf der Stadtseite des Bahnhofs befindet sich auch das Bahnbetriebswerk, das aus dem ersten Lokschuppen von 1875 hervorging. vom 23.02.1945 bis Mai 1945 war der Eisenbahnverkehr lahm gelegt.
Am 15.05.1954 wurde das neue Bahnhofsgebäude eingeweiht und ab 19.03.1965 hatte der elektrische Zugbetrieb Einzug gehalten und am östlichen Bahnhofskopf ein Zentralstellwerk errichtet

Arenshausen
Land: Thüringen
Strecke: Nordhausen-Arenshausen-Kassel
Geschichte:

Der Bahnhof entstand am 09.07.1867 und hat sich als kleiner Bahnknoten entwickelt. Die Verbindung nach Friedland wurde aber 15.10.1884 bereits wieder still gelegt. Bis 1945 galt sie nur zur Bedienung von Anschlussgleisen. In Arenshausen befand sich neben dem Empfangsgebäude, ein Lokschuppen mit Drehscheibe, ab 1906 ein Güterschuppen und ab 1907 das erste Stellwerk. Ende 1945 wurde Arenshausen Endbhf. und das zweite Gleis nach Leinefelde abgebaut und die Strecke zur Nebenbahn herabgestuft. Arenshausen lag alsbald im Grenzgebiet. Ab 12.10.1964 war das Stellwerk nur noch bei Bedarf besetzt und 1980/81 abgerissen.
Am 06.01.1990 begannen die Vermessungen für eine wiederaufzubauende Trasse und vom 13.02-25.05.1990 begannen die Gleisarbeiten. Am 27.03.1990 wurde am Bahnhofsvorplatz ein Containerstellwerk aufgebaut. Am 26.05.1990 wurde der Lückenschluss nach der deutschen Wiedervereinigung geschaffen.
Zum 29.05.1994 wurde die Strecke im Verkehrsprojekt "Deutsche Einheit" zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Arenshausen wurde mit dem Rückbau der Gleisanlagen zum Haltepunkt herabgestuft.

Arnstadt Hbf
Land: Thüringen
Strecke: Erfurt-Arnstadt-Suhl, Arnstadt-Ilmenau, Arnstadt-Stadtilm
Geschichte:

Am 16.05.1867 wurde der Bahnhof Arnstadt mit der Verbindung nach Neudietendorf eröffnet. Arnstadt bleib 12 Jahre Endpunkt der Bahnlinie, bis der Bau der Strecke nach Ilmenau begann, der am 06.08.1879 vollendet wurde. Das Empfangsgebäude wurde in Seitenlage errichtet.
Seid 1879 besteht das Bahnbetriebswerk. Hier hatte die Verdieselung Arnstadts 1972 ihren Abschluss gefunden.
1894 wurde Arnstadt zu einem bedeutenden Bahnknoten im Thüringer Wald. Ab 1945 ließ die DR heir viele Züge enden und neu beginnen, wodurch es zu einem lebhaften Umsteigepunkt wurde.
Kurz vor dem 1. Weltkrieg wurde die Zufahrt nach Arnstadt von der Strecke Erfurt-Eisenach durch einen weiten Bogen hergestellt.
Ab 1979 besaßen die Strecken Richtung Neudietendorf und nach Plaue wieder das 2. Gleis, welches 1945/46 abgebaut wurde.
So wurde dann ab 15.05.1984 Arnstadt an das elektrische Netz der DR angeschlossen. Den Bhf. durchfuhren täglich 100 Reisezüge und ebensoviel Güterzüge. Bis 1992 rangierten drei Loks der BR 106 gleichzeitig. Der Schwerpunkt war der Rangierbezirk Ost, wo 2,8 km Gleise der ehemaligen Arnstadt-Ichtershausener Eisenbahn das gesamte Industriegebiet von Arnstadt erschloss.
1987 wurde das Empfangsgebäude renoviert, jedoch zog seit 1991 etwas Ruhe auf den Bahnsteigen ein.
Zum Bahnhof gehören das Bahnbetriebswerk und eine Bahnmeisterei.


Artern
Land: Thüringen
Strecke: Sangerhausen-Erfurt, Sondershausen - Artern, Artern - Naumburg
Geschichte:

Am 01.10.1879 wurde in Artern der Eisenbahnverkehr ab Sangerhausen aufgenommen und bis Erfurt am 24.10.1881
Ab 30.09.1889 wurde auch der Verkehr bis Naumburg aufgenommen. 1916 wurde auch die Verbindung zum Kyffhäuser nach Berga-Kelbra in Betrieb genommen.
Am 10.04.1945 wurde der Bahnhof Artern bombadiert und die Wehrmachtstruppen sprengetn die Eisenbahnbrücke über die Unstrut südlich des Bahnhofs.                    Ab 20.06.1945 war sie wieder befahrbar. Jedoch Mitte 1946 musste das zweite Gleis von Artern nach Bretleben als Reparationsleistung abgebaut werden.
Ab 01.04.1949 übernahm die DR die Kyffhäuser Kleinbahn nach Berga-Kelbra.
Somit wurde Artern West und Artern Ost dem Bahnhof Artern unterstellt.
Am 05.06.1966 wurde die Strecke zum Kyffhäuser wegen Unrentabilität eingestellt.
Mit dem elektrischen Betrieb wurde Artern ab 22.09.1993 angeschlossen durch die Strecke Sangerhausen-Erfurt. Gleichzeitig wurde die Lokeinsatzstelle aufgelöst.    Der Güterverkehr ging auf fast "Null" herunter.
Ab 29.06.1997 wird Artern vom elektronischen Stellwerk in Sömmerda betreut und die beiden Stellwerke in Artern ausser Betreib genommen. Außerdem wurde der Bahnhof umgebaut, Bahnsteigzugänge wurden mit einer Unterführung versehen und Artern bleibt unbesetzt.


Aschaffenburg Hbf
Land: Bayern
Strecke: Frankfurt/M. - Würzburg
Aschaffenburg - Miltenberg

Geschichte:

Der damals 530 m lange Bahnhof wurde von 1845-1854 erbaut. Am 29.05.1854 erreichte erstmals eine Lokomotive Aschaffenburg. Vom niedrigen Empfangsgebäude (530 m lang) aus werden die Bahnsteige (145 m lang) seid 1891 mit einem Tunnel erreicht. Links und rechts des Empfangsgebäudes ist das Bahnhofsrestaurant und eine Güterabfertigung vorhanden. Den Bahnhof teileten sich damals die bayrische und kurhessische Eisenbahn.
Gegenüber dem Empfangsgebäude befanden sich der Lokschuppen mit Kohlebunker. Weiterhin befanden sich im Bahnhof eine Wagenhalle (westl. Bahnhofsseite), Güterschuppen mit Rampen.
Weitere Streckeneröffnungen folgten:
18.11.1858 nach Darmstadt
1872 nach Hanau zweigleisiger Ausbau
12.11.1876 nach Miltenberg
01.05.1911 nach Großostheim und weiter ab 01.12.1912 nach Höchst.
Vom 05.11.1944 bis 25.02.1945 litt der Bahnhof unter gröbsten Luftangriffen. Bis 08.08.1955 saß die Bahnhofsverwaltung in Baracken.
Am 23.11.1956 wurde das neue Empfangsgebäude übergeben und ab 15.01.1958 der elektrische bahnverkehr eröffnet.
Durch eine Entlastung des Güterverkehrs des Bahnhofs wurden 1962 zahlreiche GÃütergleise verpachtet.
1974 erhielt der Bahnhof ein Gleisbildstellwerk SpDr S 60 und der IC-Verkehr ab 1989 aufgenommen, seid 24.05.1998 auch der ICE-Verkehr.
2004 wurde der ehemalige bayrische Lokschuppen abgebrochen und 15 Rangiergleise abgebaut.
2005 wurden neue verlängerte Bahnsteige gebaut und bis Mitte 2006 das Bahnhofsgebäude mit Bahnhofsvorplatz umgestaltet.

Aschersleben
Land: Sachsen-Anhalt
Strecke: Halberstadt-Köthen, Halberstadt-Halle
Geschichte:

In unmittelbarer Nähe der Stadt fuhren Bahnen seid 1839. 1862 entstanden erste Anschlussbahnen. Am 12.04.1866 begann der Eisenbahnbetrieb mit der Strecke Bernburg-Wegeleben. Ab 1872 ging nun der Zugverkehr in vier Richtungen von Aschersleben weg. Das erste Empfangsgebäude aus Holz fiel einem Sturm 1868 zum Opfer. Darauf wurde das heutige Bahnhofsgebäude 1884 errichtet und 1938 nach einem Dachstuhlbrand überholt und verputzt, sowie mit dem nebenan stehenden Postgebäude verbunden.
1897 bekam Aschersleben eine zweite Eisenbahn, die Aschersleben-Schneidlingen-Nienhagener Eisenbahn (ASN) mit eigenen Bahnhof nördlich des Staatsbahnhofs und kam 1945 zur DR. Ab 10.01.1994 wurde sie stillgelegt.
Ein separater Güterbhf. musste 1896 gebaut werden (auf dem Gelände des ehemaligen 1700 ausgetrockneten Ascherslebener Sees) und 1908 ein Fussgängertunnel. An beiden Seiten des Rangierbhf. befand sich ein kleiner Ablaufberg. Zum Güterbhf. gehören drei Stellwerke.
1928 entstand neben den drei bisherigen Lokschuppen ein vierter an der Magdeburger Brücke. Dieser Lokschuppen ist seit 1994 Heimat des Ascheslebener Eisenbahn-Clubs.
1939 wurden weitere Werkbahnen kriegsbedingt an den Bahnhof angeschlossen, welcher 1944 bombadiert wurde. Der Zugverkehrr danach wurde erst am 16.06.1945 aufgenommen.
1989/90 wurde neben dem Bahnhof eine Eisenbahnerkantine für 4 Mio Mark gebaut und nach 8 Jahren geschlossen, wurde dann als Lagerraum genutzt und anschliessend abgerissen. Ebenso hatte der Rangierbhf. ab 2000 keine Bedeutung mehr.
In Aschersleben begann der Bahnhofsumbau im Frühjahr 2000 und dauerte bis Ende 2002. Jeder Bahnsteig mit Aufzug. Zum Jahresende wurde der Bhf. an das elektronische Stellwerk in Sandersleben (eröffnet am 09.05.2000) angeschlossen. Seid 26.05.2003 befindet sich an der Stelle der ehemaligen Bahner-Kantine ein Busbahnhof.
Seid Dezember 2005 bedient Connex den Bahnhof mit RB-Zügen.

Gleisplan links
Gleisplan rechts

Ashausen
Land: Niedersachsen
Strecke: Hamburg-Lüneburg-Uelzen
Geschichte:

Der damalige Haltepunkt Ashausen wurde am 01.10.1892 von der KPSt eingerichtet mit einem kleinen Holzhaus (Warteraum, Dienstraum). Das massive Empfangsgebäude wurde am 01.10.1905 mit einem angebauten Güterschuppen eröffnet, welcher später massiv errichtet wurde. Die Gleise wurden für die Güterverladung erweitert. Am Südende des Bhf. befand sich ein Bahnübergang und am Nordende ein mechanisches Stellwerk. Am Nordkopf des Bhf. wurde 1934 ein Anschlussgleis zu einer Kiesverladung gelegt.
Auch der südliche Bahnhofskopf erhielt 1937 ein mechanisches Stellwerk und der Bahnhof ein weiteres Überholungsgleis.
Am 02.03.1943 kam es zu einem Unfall mit 6 Toten zwischen einem D-Zug und einer Rangiereinheit.
Nach 1945 verlor der Kiesanschluss an Bedeutung und an der Ladestrasse des Bhf. wurde eine Lagerhalle errichtet. Die Güterabfertigung wurde durch eine Kleinlok mit Übergabezüge aus Winsen bedient.
1964 wurde der Bhf. elektrifiziert, Lichtsignale eingebaut, der Bahnsteigübergang wurde durch eine Fussgängerbrücke ersetzt und nur noch ein Stellwerk Af in Betrieb gelassen.
1980 wurde der beschrankte Bahnübergang am Südkopf durch eine Strassenbrücke ersetzt.
Am 07.11.1981 ereignete sich nochmals ein Unfall, als ein Nahverjehrszug mit einem entgleisten Güterzug zusammenstieß.
Ab 1987/88 wird der Bahnhof sicherungstechnisch vom Bhf. Stelle aus bedient. Stellwerk und Bahnhofsgebäude wurden im Oktober 1988 abgerissen.




Aue
Land: Sachsen
Strecke: Chemnitz-Aue-Schwarzenberg, Zwickau-Aue-Schwarzenberg
Geschichte:

Ab 15.05.1858 hatte Aue Eisenbahnanschluss mit einem 3-gleisigen Bahnhof, welcher forciert wurde durch den Steinkohleabbau in Schwarzenberg.
Eine private Gesellschaft baute die Verbindung von Chemnitz, welche am 15.11.1875 eröffnet wurde.
In der Nähe des Bahnhofs wurde ein 2-ständiger Lokrechteckschuppen mit Drehscheibe angelegt. 1882 wurde der Güterschuppen vergrößert und 1885 der Lokschuppen mit Kohlenbansen und Drehscheibe abgerissen und ein neuer Rundlokschuppen für 8 Gleise mit Drehscheibe, Kohlenbansen und Witschaftsgebäude errichtet. Der Bahnsteig wurde ebenfalls erweitert.
1886 erhielt der Bahnhof an der Norseite ein Stellwerk für die erweiterten Gleisanlagen und 1890 wurde das Empfangsgebäude um 265 qm erweitert und ein überdachter Bahnsteig gebaut. Zwei Güterschuppen wurden vereint und der Bahnhoferhielt Gasbeleuchtung. Der Bahnhof erhielt ebenfalls einen Personentunnel.
1898 wurden nach einer Gleiserweiterung ein neuer Güterschuppen gebaut, vier Ausfahrtsignale aufgestellt und der Lokschuppen auf 12 Lokstände vergrößert.
Vom 25.10.1935-05.06.1937 baute man an der 308 m langen ersten deutschen Spannbetonbrücke und konnte den Bahnübergang schliessen.
Nach 1945 wurden bis 1952 die Bahnhofsgleise für den Wismut-Verkehr (Uran-Abbau) drastisch erweitert und verlängert. Ein Ablaufberg wurde errichtet. 1950 wurden vier Stellwerke neu gebaut. Auf westlicher Bahnhofsseite umsäumten Stacheldrahtzäune die Übergabegleise zur Wismut. Von dort rollten Uranerzzüge bis nach Brest-Litoesk durch.
Am 28.06.1951 wurde die Strecke nach Schwarzenberg zweigleisig ausgebaut.
1995 wurde die inzwischen denkmalgeschützte Bahnhofsbrücke wegen Umwelteinflüsse erneuert.
Am 31.12.1997 wurde die Strecke nach Blauenthal stillgelegt. 1999/2000 wurde der Oberbau der Strecke Zwickau-Schwarzenberg durch Aue erneuert. Danach erfolgten bis 2002 zahlreiche Gleisrückbauten, 3 Stellwerke wurden abgerissen.
2005 bildete die DB die Tochtergesellschaft "Erzgebirgsbahn", welche die Strecken des Bahnhofs Aue bedient.

Augsburg Hbf
Land: Bayern
Strecke: Ulm-Augsburg-München, Augsburg-Ingolstadt, Augsburg-Weilheim
Nürnberg-Augsburg-Kempten, Augsburg-Welden

Geschichte:

Nach den Bauarbeiten vom Januar 1838 bis 04.10.1840 wurde der Eisenbahnverkehr in Augsburg nach München aufgenommen. Das Bahnhofsgebäude wurde am südlichen Stadtrand errichtet. Ab 25.08.1843 wurde Augsburg mit der Strecke Hof-Lindau zum Durchgangsbhf., jedoch wurde für den künftigen Bhf. ein Standort an der Westseite der Stadt ausgewählt. Dort begann der Betrieb ab 01.07.1846. 1852/53 wurde das Empfangsgebäude erweitert. Er hatte ein Lokschuppen, eine Wagenhalle und Ladehallen. 1869-71 wurde das Empfangsgebäude aufgestockt.
1873-75 wurden die Gleisanlagen erweitert:
Lokschuppen für 48 Lokomotiven, Transitladehalle, Bahnsteigunterführung und -dächer, sowie Strassenverlegungen.
1890 wurden die Lokschuppen nach Westen verlegt. Ein Ablaufberg mit Ausziehgleise wurde errichtet und ein Lokalbahnhof wurde am 01.11.1890 in Betrieb genommen. 1892 wurde die Betriebswerkstätte vollendet.
Ab 1887 begann der Bau von Stellwerksanlagen, der bis 1895 abgeschlossen war.
Am 01.01.1928 wurde die Strecke nach Haunstetten durch den Strassenbahnverkehr eingestellt.
1892 wurde ein separates Postgebäude am Bahnhofsvorplatz errichtet.
1895/96 wurde das Empfangsgebäude nochmals umgebaut.
Ab 01.05.1892 wurde die Augsburger Localbahn (AL) als eine Industriebahn ringförmig eröffnet, welche ab 1920 in die DR überging.
Von 1906-08 entstand abermals ein neues Bahnbetriebswerk im Süden des Bahnhofs an der Strecke nach Buchloe und aus der ebenfalls gebauten Räderanlage ging das Ausbesserungswerk Augsburg hervor. Das ehemalige Lokschuppengelände konnte für den Ausbau weiterer Gleisanlagen 1909-12 genutzt werden. Stellwerke wurden ausgebaut und der Personenbhf. erweitert.
Ab 15.05.1931 wurde Augsburg elektrifiziert und 1932-36 nochmals vier Stellwerke neu gebaut. Vom 04.11.1944-27.02.1945 wurde der Bahnhof durch Bomben schwer zerstört und der Zugverkehr ruhte bis 22.05.1945.
Anfang der 50er Jahre wurden die Stellwerke neu aufgebaut. Die Bedeutung der Augsburger Localbahn nahm in dieser Zeit ab. Entlang der Strecke nach Buchloe wurde eine Reisewagenabstellgruppe errichtet.
1955 wurde das Ausbesserungswerk aufgelöst.
1972 wurde das neue Spurplanstellwerk eingeweiht.
1982 wurden die Bahnsteige und das Empfangsgebäude modernisiert.
1986 der Bahnhofsvorplatz umgestaltet und der Omnibusbhf. errichtet.
Ab 01.06.1986 die Strecke Augsburg-Weiden und der Expressgutverkehr des Bhf. eingestellt.
1993 verlor Augsburg die Funktion eines Rangierbhf. durch den Neubau in München Nord.
1998 wurden die Dächer der Bahnsteige für den ICE-Verkehr verlängert.
Nach 2000 wurden die Gleise des Bahnhofssüdkopf total umgestaltet.
Ende 2007 wurden Serviceeinrichtungen im Bahnhof erneuert.
2008 wird der Bahnpark Augsburg im ehemaligen unter Denkmalschutz stehenden Bahnbetriebswerk an der Firnhaberstrasse aufgebaut.

Augsburg-Oberhausen
Land: Bayern
Strecke: Donauwörth- Augsburg-Buchloe
Geschichte:

Der Bahnhof besitzt ein Empfangsgebäude auf der Stadtseite seid 19.12.1932 mit vier Bahnsteigen. An der Westseite befindet sich eine Ortsgüteranlage mit Güterschuppen.

Aulendorf
Land: Baden-Württemberg
Strecke: Ulm-Friedrichshafen
Tuttlingen-Memmingen

Geschichte:

Ab 26.05.1849 fand in Aulendorf ein Bahnbetrieb von Ravensburg nach Biberach statt und ab 25.07.1869 nach Waldsee und Saulgau. Dadurch wurde Aulendorf ein Bahnkreuz, die Gleisanlagen wurden mit Abstellgruppen stark erweitert, Güterschuppen und Umladerampe vergrößert. Dazu wurde ein größeres Empfangsgebäude errichtet und eine kleine Lokstation am Bahnhofssüdkopf errichtet.
1892 erhielt Aulendorf je ein Stellwerk am Nord- und eins am Südkopf des Bahnhofs.
In den 20er Jahren wurde ein Neubau der Lokstation am Nordende des Bhf. errichtet.
1938 erfuhr der Bhf. seinen größten Umbau. An Stelle der ehemaligen Lokstation wurden Sortiergleise verlegt. Der nördliche Teil des Bhf. erhielt 1945 einige Bombentrichter, dadurch mußte auch das eine Stellwerk neu gebaut werden.
1974/75 wurde das Dampflokbetriebswerk aufgegeben und die Anlagen wurden nach Abriss durch eine Tankanlage und Abstellanlage für Lokomotiven ersetzt.
Mitte 1979 wurde das Zentralstellwerk Af in Betrieb genommen.
1980 erhielt der Bhf. einen Bahnsteigtunnel
2001 errichtet die Bodensee-Oberschwaben.Bahn (BOB) an der Stelle des alten Dampfbetriebswerkes eine Triebwagenhalle.


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