Home
Inhalt
Bahnhöfe von A-Z
Bahnhöfe A
Bahnhöfe B
Bahnhöfe C
Bahnhöfe D
Beschreibungen
Dresden
Bahnhöfe E
Bahnhöfe L
Eisenbahnstrecken
Eisenbahnhumor
Gästebuch
Kontakt-Formular
Impressum

Dresden-Friedrichstadt
Land: Sachsen
Strecke: Dresden Hbf - Coswig - Riesa, Dresden Hbf - Elsterwerda
Geschichte:

Die Umgestaltung der Bahnhofsanlagen Dresdens begannen 1891 mit dem Bau des Rangierbhf. Dresden-Friedrichstadt und dessen Eröffnung am 01.05.1894
Der Bahnhof wurde als Gefällebhf mit 10 Promille Neigung ausgeführt. An Hochbauten entstanden die Güterabfertigung, das Empfangsgebäude des Personenbahnhofs, die Umladehalle und das Heizhaus mit 26-ständigen Lokomotivschuppen.
Später wurde der Bahnhof mehrmals umgebaut:
- Die Fernmeldeanlagen wurden verbessert.
- Verlängerung der Ablaufgleise
- Eine Seilablaufanlage 1928
- Ersatz des mechanischen Stellwerkes R20 durch ein elektronisches Stellwerk VES 1912
- Verlegung von Lokomotivverkehrsgleise zum Betriebswerk 1939
Die Leistungen nahmen nach diesen Massnahmen um ein Drittel zu.
Am 17.04.1945 wurden die Gleisanlagen vollständig zerstört. Ein Zug mit Panzerfä
usten zerstörte das Empfangsgebäude.
Ab 08.12.1947 ging der Ablaufberg wieder in Betrieb.
Von 1955-59 wurden die Lücken der Reparationsleistungen wieder geschlossen und 1958 ein elektronisches Stellwerk errichtet.
Ab 1962 wurden hier sämtliche Güterzüge für den Grenzübergang Bad Schandau gebildet (täglich 117 Züge).
1973 ersetzten Diesellokomotiven der BR 220 den Rangierdienst der Dampflokomotiven der BR 58.
1981 wurde das Ablaufspeicherstellwerk R9 errichtet.
Ab 1990 verarbeitete der Bahnhof nur noch ein Drittel der früheren Menge von 5000 Wagen.
Am 25.09.1994 wurde der Betrieb der Rollenden Landstrasse zwischen Dresden-Friedrichstadt und Lobositz/Tschechien aufgenommen.
1995 ersetzten Rangierlokomotiven der BR 298 die BR 220.
Die Ortsgüteranlage wurde geschlossen und Speditionen siedelten sich hier an. Die Umladehalle wird von der Zollverwaltung und für den Veterinärbeschau genutzt.

Stellwerke im Jahre 2000

W1 ehemals A, Gleisbildstellwerk Gs II DR
B2 Gleisbildstellwerk Gs II DR
W3 elektromechanisch Siemens & Halske 1912
W4 elektromechanisch Siemens & Halske 1912
W5 elektromechanisch Siemens & Halske 1912
W6 elektromechanisch Siemens & Halske 1912
R7 ehemals G
R9 Gleisbildstellwerk, Ablaufautomatik
R10 ehemals K
R13 ehemals M
R14 ehemals P

 

 

Dresden Hafen
Land: Sachsen
Strecke: Dresden Friedrichstadt - Dresden Hafen
Geschichte:

In der Zeit des Baus des Verschiebebahnhofs Dresden-Friedrichstadt wurde das Hafenbecken des Dresdener Hafens ausgehoben und der gewonnene Boden für die Aufschüttung des Ablaufberges genutzt. Der Hafen wurde am 01.11.1895 eröffnet mit einer Grösse von 1000m x 150m, im ersten Jahr wurden bereits 150000 t Gut umgeschlagen. Im Hfen konnten gleichzeitig 40 Schiffe liegen.
Dresden-Friedrichstadt Vbf verband am Westkopf mit einer 3,15 km langen Nebenbahn in einem engen Bogen östlicher Richtung den Hafenbahnhof, welcher amtlich Dresden König-Albrecht-Hafen hieß. Es entstanden viele Lager und Betriebe und ein kleines Industriegebiet mit umfangreichen Gleisanlagen.
Eine 1000m lange Gleisverbindung führte zum Elbufer Dresden-Altstadt.
1906 entstand eine neue Krananlage.
Ab 1931 ging der Hafen an die Elbhafen-Betriebsgesellschaft über.
Am 13.02.1945 wurden die Hafenanlagen bombadiert.
Nach 1950 wurden täglich 150 Wagen be- und entladen. Zwei Rangierlokomotiven waren bei 68 Anschlussgleisen ständig im Einsatz.
Ab 1967 gehörte das Vebindungsgleis zum Hafen dem Bahnhof Dresden-Friedrichstadt. Zu Beginn der 80er Jahre wurden monatlich 1500 Wagen be- und entladen.
Wegen des zu niedrigen Wasserstandes der Elbe war der GV im September 1990 eingestellt worden. In den nächsten Monaten nach Steigung des Wasserstandes ging jedoch der GV weiter zurück.
Bis 1995 wurde hier ein Güterverkehrszentrum mit 20 Nutzern angelegt. Das Hafenbecken wurde verkleinert.
Zwei Lokomotiven der BR 346 stellen die tägliche Verbindung zum Bahnhof Dresden-Friedrichstadt her. Ganzzüge werden direkt mit grösseren Lokomotiven hier her transportiert.

Dresden Hbf
Land: Sachsen
Strecke: Berlin - Dresden Hbf - Bad Schandau, Dresden - Chemnitz, Dresden - Leipzig,                        Dresden - Görlitz/Zittau, Dresden - Cottbus
Geschichte:

1892 begann der Bau des Dresdner Hauptbahnhofs (Empfangsgebäude, Mittel- und Nordhalle, Abstellbhf.) nach Umgestaltung der Bahnanlagen 1890 und Schliessung des Böhmischen Bahnhofs.
Der Bahnhof erhielt auch einen Königspavillon, in dem sich heute ein Filmtheater befindet. Der Bahnhof und seine Innenausstattung ist an den Baustil der Dresdner Königsschlösser angelehnt. Der Bahnhof ist Duchgangsbhf. und Kopfbhf. zugleich. Der Bhf. besaß 6 Stumpfgleise und in Hochlage 3 Durchgangsgleise je Fahrtrichtung.
Am 19.07.1895 erreichte der erste Zug von Görlitz den Hbf.
1933 wurde eine Bahnsteigverbindung zwischen der Ost- und der Westseite des Bahnhofs gebaut. Der Bhf. erhielt elektromechanische Stellwerke. Die Zugzahlen hatten sich zwischen den beiden Weltkriegen erhöht und die Bahnsteiggleise auf 23 ausgebaut.
Vom 13.-15.02.1945 wurde der Bahnhof vollständig ausgebombt.
Am 17.05.1945 fuhren erste Züge wieder, bis Ende 1948 wurden 700 Güterwagen Schutt abgefahren.
1949 waren alle Stellwerke wieder einsatzfähig.
Am 23.06.1966 wurde der elektrische Verkehr nach Freiberg aufgenommen.
1971 begann ein verdichteter Vorortverkehr nach Meißen und ab 1976 auch bis Pirna, welcher jetzt als S-Bahn-Verkehr ausgebaut wurde.
1977 bis 1980 wurde der Hauptbhf. rekonstruiert und von 1986 bis 1993 die Eisenbahnbrücken über die Prager Strasse.
Der Spurplan wurde überarbeitet und doppelte Kreuzngsweichen ausgetauscht.
Die vorhandenen Stellwerke wurden am 20.10.2000 durch ein elektronisches Stellwerk ersetzt.
Von 2001 bis 2007 wird der Bhf. saniert und modernisiert.
Die Hochwasserflut mit einem Schaden von 42 Mio Mark vom 12.08.2002 hat die laufenden Bauarbeiten unterbrochen.
Am 14.12.2003 wurde der Zugverkehr an den Hochbahnsteigen wieder aufgenommen und eine neues 25000 qm Glasfaser-Teflon-Membran-Dach eingebaut.
Am 10.11.2006 erfolgte die offizielle Wiedereröffnung des neuen Hauptbahnhofs.

 



Dresden Leipziger Bahnhof
Land: Sachsen
Strecke: Leipzig - Dresden
Geschichte:

Der Bahnhof wurde am 07.04.1839 eingeweiht. Er besaß drei Gleise mit einer Drehscheibe. Dazu gab es ein Maschinenhaus, zwei Güterschuppen, eine Wagenremise und einen Brunnen.
1852-57 wurde der Bahnhof umgebaut.
Von 1898-1901 wurde der Bahnhof Dresden Neustadt gebaut und damit die Bahnhöfe Dresden Leipziger Bahnhof (am 01.03.1901) und Schlesischer Bahnhof geschlossen.
Auf dem Gelände des Leipziger Bahnhofs entstand der Güterbahnhof Dresden-Neustadt. Zu ihm gehörten die mechanischen Stellwerke W1, B2 und W3. In das Empfangsgebäude zogen die Eilgutabfertigung und Speditionsfirmen.
Als im 2. Weltkrieg die Gebäude bombadiert wurden, blieben sie dem Verfall überlassen. Das Areal wurde als ältester Zeuge eines Bahnhofs in Dresden unter Denkmalschutz gestellt. Im Halbrundschuppen hat das Kraftwagenbetriebswerk Dresden-Pieschen eine Unterkunft gefunden.
Umliegende Gebäude wurden an bahnfremde Unternehmen vermietet.
Seid 1992 findet kein Güterverkehr mehr statt.


Dresden Mitte
Land: Sachsen
Strecke: Dresden-Friedrichstadt - Dresden-Neustadt, Dresden Hbf - Dresden-Neustadt
Geschichte:

Der Bahnhof ging aus den Umbauten der Dresdner Bahnhöfe vor der Jahrhundertwende mit dem Namen Dresden Wettiner Strasse hervor. Nach 1945 wurde er in Dresden Mitte umbenannt.
Das unter den 4 durchgehenden Gleisen liegende Empfangsgebäude wurde am 01.10.1897 eröffnet.
1953 wurde die zerstörte Bahnsteighalle abgerissen und die Bahnsteige ohne Bahnsteigdächer belassen.
1971 wurde die Eingangshalle rekonstruiert, jedoch der Bahnhof wurde baufällig.
Ab Juli 2000 begann die Erneuerung des Bahnhofs mit neuen Bahnsteigen und kurzen Bahnsteigdächern, der Bahnhof besitzt 6 durchgehende Gleise, je 2 für den S-Bahn-Verkehr, 2 für den Fernverkehr und 2 für den Güterverkehr. Die Stellwerke wurden still gelegt und von der Zentrale Leipzig gesteuert. Gleichzeitig wurde die Marienbrücke neu gebaut.


Dresden-Neustadt
Land: Sachsen
Strecke: Berlin - Dresden-Neustadt - Dresden Hbf, DLeipzig - Dresden-Neustadt - Dresden Hbf,          
Dresden-Neustadt - Dresden Gbf
Geschichte:

Vor Baubeginn des neuen Bahnhofs Dresden-Neustadt wurde ein provisorischer Interimsbahnhof Dresden-Neustadt Schlesischer Bahnhof am 01.05.1898 angelegt, um auf den bisherigen Schlesischen Bhf. den neuen Bahnhof Dresden-Neustadt zu errichten.
Die Bahngleise wurden in 6.5 m Höhenlage errichtet und das Empfangsgebäude unter dem Gleiskörper angeordnet. Der Bahnhof erhielt vier Inselbahnsteige mit einer Länge von 800 m. Die Bahnsteige wurden mit einer 146 m langen hallenkonstruktion überspannt.
Am 01.03.1901 wurde der Bahnhof eröffnet, inklusive der Verbindungsstrecke Richtung Leipzig. Der Interimsbhf. wurde außer Betrieb genommen und abgerissen.
1914 begann der dreigleisige Ausbau der Strecke nach Klotzsche.
Nach dem mai 1945 wurden die zweiten Gleise als Reparationsgut ausgebaut, die 4-gleisige verbindung nach Coswig wurde ebenfalls eingleisig.
Die angrenzende Elbbrücke konnte bis 1956 wegen eines provisorischen Brückenbogens nur in Schrittgeschwindigkeit befahren werden.
Ab 1969 erreichte der elektrische Fahrdraht den Bahnhof.
Von Mai 1973 bis September 1991 begannen hier die Autoreisezüge nach Budapest und Siofok in Ungarn über die Autorampe an der Ostseite des Empfangsgebäudes.
1989 begannen Renovierungsarbeiten im Bahnhof aus Anlaß der 1. deutschen Fernstrecke Leipzig-Dresden vor 150 Jahren. Die Renovierungen zogen sich bis zum Abschluß am 04.07.1998 hin. Die Deckenmalereien im Bahnhofgewölbe kommen wieder voll zur Geltung.
Seid 26.01.2002 schmückt ein weltweit zweitgrösstes Porzellanwandbild die Bahnhofshalle.
Am 10.05.2006 begann die Umgestaltung der Außenanlagen des Bahnhofs. Die Gleisanlagen wurden vereinfacht und in Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr getrennt. Strassenbrücken wurden ausgetauscht und die bisherigen 7 Stellwerke wurden still gelegt und bis September 2008 abgerissen. Das elektronische Stellwerk begann am 16.08.2008 seinen Betrieb von Leipzig aus.
Nach dem Umbau gibt es im Bahnhof folgende durchgehende Hauptgleise:
Bahnsteig 7 und 6 - Von und nach Leipzig
Bahnsteig 8 und 9 - Von und nach Decin/Tschechien
Bahnsteig 1 und 2 - S-Bahn von und nach Pirna
Bahnsteig 3 und 4 - Von und nach Görlitz

Stellwerke in Dresden-Neustadt

1A im Industreigelände, mechanisch, Jüdel 6000, 1990 stillgelegt
W1 mechanisch, Jüdel 6000, 2008 stillgelegt
W2 mechanisch, Jüdel 6000, 2008 stillgelegt
W3 mechanisch, 1927 stillgelegt
W4 mechanisch, Jüdel 6000, 2008 stillgelegt
B5 Befehlsstellwerk mit Weichenposten A, 2008 stillgelegt
W5 mechanisch, Jüdel 6000, 2008 stillgelegt
B6 Befehlsstellwerk, 2008 stillgelegt
W6 mechanisch, Jüdel 6000, 2008 stillgelegt
W7 mechanisch, Jüdel 6000, 2008 stillgelegt
W8 mechanisch, Jüdel 6000, 2008 stillgelegt
Gbf B2 mechanisch, Einheit
Gbf W3 mechanisch, Einheit


 

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Rittig9@aol.com